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Fritz, das zuvor noch unter dem Namen AVM bekannt war, stellt das finale Fritz!OS 8.20 für weitere Router bereit und beendet damit die vorherige Laborphase. Ab sofort wird das Update für die Fritz!Box 7690 am DSL-Anschluss sowie für die Fritz!Box 5690 für Glasfaser verteilt. Beide Modelle zählen zu den aktuellen Spitzenroutern des Herstellers und erhalten mit der neuen Firmware zahlreiche funktionale und technische Erweiterungen. Die Installation kann manuell über die Benutzeroberfläche angestoßen werden oder erfolgt automatisch, sofern entsprechende Update-Einstellungen aktiv sind.
Eine zentrale Neuerung ist der überarbeitete Online-Monitor, der die aktuelle Internetnutzung deutlich transparenter darstellt. Die Daten werden nun grafisch aufbereitet und zeigen auf einen Blick, welche Geräte im Heimnetz besonders viel Bandbreite beanspruchen. Das will die Analyse bei Leistungseinbrüchen erleichtern und dabei helfen, Engpässe gezielt zu identifizieren.
Auch die Mesh-Funktionalität wurde weiterentwickelt. Fritz!Repeater treffen indessen selbstständig Entscheidungen darüber, welcher Verbindungsweg zur Fritz!Box den besten Datendurchsatz bietet. Durch diese dynamischere Pfadwahl soll die Stabilität des Funknetzes insbesondere in größeren Wohnungen oder mehrstöckigen Häusern verbessert werden, ohne dass Nutzer manuell eingreifen müssen.
Im Bereich Datenaustausch ergänzt Fritz!OS 8.20 die Funktionen von Fritz!NAS um eine vereinfachte Ordnerfreigabe. Verzeichnisse lassen sich nun per Link teilen, sodass Inhalte wie Fotos oder Dokumente unkompliziert mit anderen Personen ausgetauscht werden können. Externe Cloud-Dienste sind dafür nicht erforderlich, da die Daten im lokalen Netz oder über die eigene Internetanbindung bereitgestellt werden.
Auch die Smart-Home-Funktionen wurden ausgebaut. Automatisierungen lassen sich nun feiner konfigurieren, etwa um Thermostate, Beleuchtung und Sensoren präziser aufeinander abzustimmen. Parallel dazu wurde die Benutzerführung der Kindersicherung überarbeitet. Zugangsprofile und die zugeordneten Geräte werden übersichtlicher dargestellt, was die Verwaltung von Zeitkontingenten und Sperren vereinfacht.
Für Nutzer mit hohen Anforderungen an die Verfügbarkeit der Internetverbindung bringt Fritz!OS 8.20 das neue Feature Fritz!Failsafe. Bei einem Ausfall des primären DSL- oder Glasfaseranschlusses kann die Fritz!Box automatisch auf eine zuvor konfigurierte Ersatzverbindung wechseln, beispielsweise über einen Mobilfunk-Stick. Ergänzend dazu wurde das Energiemanagement erweitert. Energy Efficient Ethernet lässt sich nun getrennt für WAN- und LAN-Ports konfigurieren, um den Stromverbrauch nicht genutzter Anschlüsse gezielt zu reduzieren.
Erst heute hatte man mit der FRITZ!Box 4630 ein neues Modell für Glasfaseranschlüsse in den Markt gebracht.
