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Mit 5K und Mini-LED-Backlight

Apple Studio Display XDR

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Apple Studio Display XDR
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Apple nutzt die Woche des Mobile World Congress, um zahlreiche neue Produkte an den Start zu bringen. Nachdem es gestern bereits das iPhone 17e und das neue iPad Air mit M5-SOC gab, folgen heute unter anderem neue MacBooks und Displays: das überarbeitete Studio Display und das gänzlich neue Studio Display XDR. Beide setzen auf das 27-Zoll-Format und die 5K-Auflösung, unterscheiden sich aber in Details und natürlich im Preis.

Apple Studio Display XDR mit 120 Hz und AdobeRGB-Abdeckung

Das neue Apple Studio Display XDR soll laut Apple das "beste Pro Display der Welt" der Welt sein. Um das zu gewährleisten, setzt Apple bei seinem 5K-Display auf ein Mini-LED-Backlight mit 2.304 Dimming-Zonen. Die SDR-Helligkeit wird mit 1.000 cd/m² angegeben, die Peak-Helligkeit mit 2.000 cd/m². Das (dynamische) Kontrastverhältnis soll bei 1.000.000:1 liegen. 

Apple hat mit dem Studio Display XDR Kreativschaffende im Blick. Entsprechend spricht man hier von einer erweiterten Farbgenauigkeit. AdobeRGB und Display-P3 sollen vollständig abgedeckt werden, REC.2020 noch zu 80 %, was ein gutes Ergebnis wäre.

Gegenüber dem normalen Studio-Display wird die Wiederholfrequenz auf 120 Hz erhöht, was eine flüssigere Darstellung garantiert. AdaptiveSync steht in einem Frequenzbereich von 47 bis 120 Hz zur Verfügung. 

Bereits vom Pro Display XDR aber auch vom iPad Pro oder dem MacBook Pro ist das Nanotexturglas bekannt, das sich mit seiner matten Oberfläche unempfindlich gegenüber externen Lichtquellen zeigen soll. Auch beim Studio Display XDR bietet Apple diese Oberfläche nun optional an. 

Apple integriert in den Rahmen des Studio Display XDR eine mit 12 MP auflösende Center-Stage-Kamera, die dafür sorgen soll, dass der Nutzer auch dann in der Bildmitte bleibt, wenn er sich bewegt. Damit auch der Sound nicht zu kurz kommt, gibt es es Soundsystem mit sechs Lautsprechern.

Anschlussseitig stehen vier Typ-C-Schnittstellen, zwei davon mit Thunderbolt 5 zur Verfügung. Der primäre Anschluss kann Notebooks mit bis zu 140 W laden, während über den TB5-Downstream-Port weitere Displays in einer Daisy-Chain genutzt werden können.

Während der Standfuß beim Pro Display XDR noch separat dazugekauft werden musste, gehört er beim Studio Display XDR zum Lieferumfang. Er bietet einen vertikalen Einstellbereich von 105 mm. Alternativ kann im Bestellprozess ein VESA-Mount gewählt werden.

Apple Studio Display als günstigere Alternative

Das normale Apple Studio Display erhält gleichzeitig ein Update. Auch dieses setzt auf ein 5K-Display mit 5.120 x 2.880 Bildpunkten, muss aber auf die Mini-LED-Beleuchtung verzichten. Mit einer maximalen Helligkeit von 600 cd/m² ist es für die typische SDR-Wiedergabe noch immer ausgesprochen hell, aber eben doch ein gutes Stück dunkler als das neue XDR-Modell. 

Apple spricht bei diesem Display ausschließlich vom Display-P3-Farbraum, was darauf hindeutet, dass das Farbvolumen kleiner als beim XDR-Modell ist. Ebenso ist die Wiederholrate hier auf die typischen 60 Hz limitiert. 

Anschlusstechnisch stehen zwei Typ-C-Ports zur Verfügung, wobei die maximale Ladeleistung des primären Ports mit 96 W angegeben wird. Die Center-Stage-Kamera löst auch hier mit 12 MP auf. 

Auch bei diesem Display gehört ein Standfuß zum Lieferumfang, eine Höhenverstellung wird allerdings eingespart. 

Preislich positioniert Apple das Studio Display XDR klar im gehobenen Segment. 3.499 Euro werden für den 27-Zöller fällig. Wer das Nanotexturglas möchte, muss 3.799 Euro einplanen.

Auch beim Studio Display besteht die Möglichkeit, auf Nanotexturglas upzugraden. Der Preis liegt dann bei 1.999 Euro, während mit Standard-Coating 1.699 Euro aufgerufen werden. Der höhenverstellbare Standfuß kostet 400 Euro Aufpreis.

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