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Apple iPad Air mit M4

Mehr Power zum gleichen Preis

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Mehr Power zum gleichen Preis
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Zum Wochenauftakt und passend zum Mobile World Congress 2026 hat Apple am Montagabend wie angekündigt den ersten Schwung neuer Produkte präsentiert. Neben dem iPhone 17e als neues Einsteiger-Smartphone innerhalb der iOS-Welt kündigte man die nächste Generation des iPad Air an, vollzieht damit aber nur ein technisches Upgrade und keinen kompletten Neustart. Dafür gibt es zum gleichen Preis mehr Leistung und Arbeitsspeicher sowie eine bessere Konnektivität.

Herzstück ist natürlich der neue Apple-M4-Chip mit einer 8-Kern-CPU, einer 9-Kern-GPU und einer 16 Kerne starken Neural-Engine. Gegenüber dem Vorgängermodell, welches folgerichtig noch auf dem M3 basierte, soll der neue Chip bis zu 30 % mehr Performance liefern. Außerdem hat man den Arbeitsspeicher von 8 auf 12 GB ausgebaut. Damit soll das neue Apple-Tablet deutlich flüssigeres Multitasking und vor allem eine reibungslose Ausführung von Apple-Intelligence-Features und damit von KI-Anwendungen wie dem überarbeiteten Siri, Schreibwerkzeugen oder die Bildbearbeitung, welche mit iPadOS 26 eingeführt werden, ermöglichen. Auf der Konnektivitätsseite bringt Apple zwei wichtige Upgrades mit: WiFi 7 und den hauseigenen C1X-Mobilfunkchip in den Cellular-Versionen, der mit besserer Signalstabilität und geringerem Energieverbrauch punkten soll.

Beim Display bleibt es bei einem Liquid-Retina-LCD – kein OLED und kein ProMotion mit 120 Hz. Die 11 oder 13 Zoll großen IPS-Panels arbeiten mit 2.360 x 1.640, bzw. 2.732 x 2.048 Bildpunkten und sollen Spitzenhelligkeiten von 500 bis 600 Nits bei 60 Hz erreichen. Kamera und Design bleiben ebenfalls unverändert: Vorne sitzt eine 12-MP-Kamera, hinten eine 12-MP-Weitwinkellinse – dieselbe Hardware seit dem M1. Das schlanke Aluminiumgehäuse mit USB-C und einer Bauhöhe von jeweils 6,1 mm ist ebenso zum Vorgänger identisch, genau wie die Unterstützung für das Magic Keyboard und den Apple Pencil Pro.

Das neue iPad Air ist ab dem morgigen Mittwoch vorbestellbar, wird ab dem 11. März ausgeliefert und soll dann zeitgleich in den Apple-Stores sowie bei autorisierten Händlern verfügbar sein. Die 11-Zoll-Variante startet mit 128 GB bei 649 Euro, das größere 13-Zoll-Modell hingegen bei 849 Euro. Eine Speicherverdopplung kostet in der Regel 130 Euro, das zusätzliche Mobilfunkmodem 170 Euro. Theoretisch sind bis zu 1 TB Speicherplatz möglich, womit die Geräte bis zu 1.449 und 1.649 Euro kosten können. Als Farben stehen Blau, Lila, Starlight und Space Grau zur Wahl. Die passenden Magic-Keyboards sind für 329 und 349 Euro erhältlich.

Unterm Strich ist das iPad Air M4 ein solides, aber klar begrenztes Update: Wer das M3-Modell besitzt, hat kaum Grund zum Upgrade. Wer noch ein älteres iPad Air im Einsatz hat, bekommt jedoch ein deutlich schnelleres, KI-fähiges Gerät zum unveränderten Einstiegspreis – mit der Aussicht auf jahrelange Software-Updates.

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