bfgdZur Consumer Electronics Show präsentierte NVIDIA die Big Format Gaming Displays (BFGDs). Dabei handelt es sich um Displays mit einer Größe von 65 Zoll und der Auflösung von mindestens 3.840 x 2.160 Pixeln. Die BFGDs sollen zudem eine Bildwiederholungsrate von 120 Hz sowie die Unterstützung von HDR vorzuweisen haben. Welchen HDR-Standard NVIDIA hier als Mindestvorgabe nimmt, ist jedoch unklar. NVIDIA spricht hier nur von einer Helligkeit von mindestens 1.000 cd/m² sowie der Abdeckung des DCI-P3-Farbraums.

Auf der Computex im Juni sprach dann NVIDIA noch davon, dass die Displays von Acer, ASUS und HP noch im Spätsommer erhältlich sein werden. Doch wie Hardware.info auf der Gamescom erfahren haben will, wird daraus nichts werden. Sogar eine Verfügbarkeit in diesem Jahr steht auf der Kippe.

Stattdessen soll ein Vertreter von HP von einer Verfügbarkeit im ersten Quartal 2019 gesprochen haben. Die Version des BFGDs bei HP soll nun auch über eine integrierte Soundbar verfügen. Entscheidend für den Preis sind aber offensichtlich andere Faktoren. HP geht von einem Verkaufspreise zwischen 4.000 und 5.000 Euro aus. Man könne dies aber noch nicht so genau sagen, da man die Preise der erforderlichen Komponenten noch nicht kenne.

Bei Preisen von etwa 2.500 Euro für einen ASUS ROG Swift PG27UQ mit UHD, G-Sync, HDR und 144 Hz sind die mindestens 4.000 Euro für einen OLED mit 65 keine große Überraschung. Auch bei den 4K-HDR-G-Sync-Displays kam es zu Verzögerungen. Bereits zur CES 2017 haben ASUS und Acer entsprechende Geräte angekündigt, in den Handel schaffen sie es aber erst jetzt. Ähnlich ergeht es nun auch offenbar den Big Format Gaming Displays.

Gründe für die Verzögerungen und den hohen Preis der Displays sind die Panels, bzw. die Anforderungen an diese. Offiziell wollen dies weder NVIDIA, noch ASUS oder Acer bestätigen. Aus Branchenkreisen sind ein zu hoher Ausschuss bei der Fertigung der Panels sowie die strengen Anforderungen zur Zertifizierung seitens NVIDIA immer wieder genannt worden.

Zur CES 2019 werden wir offenbar noch einmal von den Big Format Gaming Displays hören. Bis dahin werden wir dann sicherlich auch den Preis genauer kennen.