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Biostar: Aktuelle LGA1151- und AM4-Platinen und ein X299-Unterbau gezeigt

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biostarAuch Biostar war in Taipeh auf dem Computex-Messegelände am Start. Dort zeigte das Unternehmen sowohl bereits bekannte Mainboards, aber auch zumindest einen neuen Ableger mit dem Sockel LGA2066 für Intels Core-X-Prozessoren. Einige Sockel-LGA1151- und Sockel-AM4-Bretter sind bereits bekannt.

Auf dem Biostar-Stand wurde eins der wenigen AM4-Mainboards im Mini-ITX-Format ebenfalls ausgestellt. Das Racing X370GTN beherbergt AMDs X370-Chipsatz als Flaggschiff für den Sockel AM4. Auf dem Sockel kann ein Prozessor der Ryzen-3-, Ryzen-5- oder auch der Ryzen-7-Modellreihe eingesetzt werden. Anfang März haben wir über das Racing X370GTN bereits berichtet. Auch über das Racing X370GT7 als Flaggschiff der Serie haben wir bereits im Februar einen Beitrag verfasst.

Als neue Produkte können spezielle BitCoin-Platinen bezeichnet werden. Mit dem TB250-BTC wird ein LGA1151-Ableger und mit dem TB350-BTC sowie TA320-BTC zwei Sockel-AM4-Ableger angeboten. Für den Ryzen-Einstieg würde sich hingegen das A320MH Pro im Micro-ATX-Format eignen. Auch wurde ein Mini-ITX-Mainboard mit dem A68H-Chipsatz und der A8-4655M-APU gezeigt.

Das Racing X299GT9 für Skylake-X und Kaby-Lake-X

Als Highlight stellte Biostar mit dem Racing X299GT9 eine im großen E-ATX-Format designte LGA2066-Platine für Intels Core-X-Prozessoren vor. Auf der großen PCB-Fläche haben die Taiwaner neben dem LGA2066-Sockel selbst natürlich acht DDR4-DIMM-Speicherbänke verbaut, in denen sich bis zu 128 GB an RAM installieren lassen. Dabei soll das Board problemlos mit einem effektiven RAM-Takt von 4.000 MHz umgehen können.

An Erweiterungssteckplätzen setzt Biostar einzig auf sieben mechanische PCIe-3.0-x16-Schnittstellen, welche elektrisch mit x16/x16/x8/x4/x4/x4/x4 angebunden wurden. Storage und Co. wird über einen M.2-Anschlus (M-Key), zwei U.2-Ports und vier SATA-6GBit/s angeschlossen. Mit zwei USB-3.1-Gen2-, sechs USB-3.1-Gen1- und acht USB-2.0-Buchsen kann auch einiges an USB-Equipment angeklemmt werden.

Im Netzwerk-Segment verbaut Biostar zwei LAN-Ports. Einer agiert über den Intel-I219-V-Controller und kommt somit auf maximal 1 GBit/s. Des Weiteren jedoch hat Biostar auch den Intel-X550-AT-Chip verlötet, der auf eine Übertragungsgeschwindigkeit von 10 GBit/s kommt.

Noch ein paar Sätze zur CPU-Spannungsversorgung. Um diesen Part kümmert sich ein 12-Phasen-Design. Der Strom-Input wird neben dem 24-Pin-Anschluss mit der 8-Pin-EPS12V-Buchse gewährleistet. Sofern Multi-GPU zum Einsatz kommt, kann zudem ein 6-Pin-PCIe-Stecker mit dem Racing X299GT9 verbunden werden.

Wann und zu welchem Preis das Biostar Racing X299GT9 bei uns erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt.