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Sieben AM4-Mainboards von Biostar für AMDs Ryzen aufgetaucht

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Heute wurde die mit Spannung erwartete Ryzen-7-Prozessorserie von AMD offiziell vorgestellt, die aus den drei Modellen "Ryzen 7 1700", "Ryzen 7 1700X" und "Ryzen 7 1800X" besteht. Alle drei CPUs können ab heute Abend offiziell in einzelnen Shops - beispielsweise bei Caseking - vorbestellt werden. Für deren Verwendung wird dabei zwingend ein Mainboard mit dem neuen PGA-Sockel AM4 benötigt. Passend dazu hat sich Biostar ans Werk gemacht und zahlreiche AM4-Mainboards vorbereitet. Neben drei ATX-Platinen hat der Hersteller auch jeweils zwei Micro-ATX- und Mini-ITX-Versionen fest mit eingeplant.

Anhand der vorliegenden Informationen setzt Biostar ausschließlich auf den B350- und X370-Chipsatz und verzichtet daher auf den A320-Einsteigerchip. Die Begründung liegt dabei mit hoher Wahrscheinlichkeit am Overclocking-Support, welcher ausschließlich mit dem B350- und X370-Chipsatz mit auf den Weg gegeben wird, wenn man vom X300-Chipsatz absieht. Dieser ist jedoch rein für die Mainboards im SSF-Design (Small Form Factor) vorgesehen.

Sowohl das B350GT3 als auch das X370GT3 wurden im Micro-ATX-Format designt. Dabei zeigen beide Modelle nicht nur mit den vier DDR4-DIMM-Speicherbänken eine Gemeinsamkeit, sondern außerdem bei den Erweiterungssteckplätzen. Während das X370-Modell jeweils zwei mechanische PCIe-3.0-x16- und PCIe-2.0-x1-Slots zu bieten hat, sind es bei der B350-Variante ein PCIe-3.0-x16-Slot, zwei PCIe-2.0-x1-Schnittstellen und ein mechanischer PCIe-2.0-x16-Anschluss.

Hinzu kommen vier mal SATA-6GBit/s- (B350), sechs SATA-6GBit/s-Ports (X370) sowie ein M.2-M-Key-Anschluss mit einer 32 GBit/s-Anbindung. Für den USB-Bereich halten sich hingegen in beiden Fällen zwei USB-3.1-Gen2-, sechs USB-3.1-Gen1-Anschlüsse beim B350-Modell und acht Stück bei der X370-Variante bereit. Als Ergänzung kommen noch vier USB-2.0-Konnektoren hinzu.

Zu den drei ATX-Brettern zählen das B350GT5, das X370GT5 und das X370GT7, wobei Letzteres als Flaggschiff vorgesehen ist. Beide GT5-Modelle zeigen eine große Ähnlichkeit. Auch hier werden nicht nur vier DDR4-DIMM-Bänke geboten, sondern außerdem jeweils zwei mechanische PCIe-3.0-x16-, PCIe-2.0-x1- und auch PCI-Schnittstellen. Die restlichen Anschlussmöglichkeiten sind mit den GT3-Varianten identisch gehalten.

Als Flaggschiff hält das X370GT7 her, das drei mechanische PCIe-3.0-x16- und vier PCIe-2.0-x1-Slots erhalten hat und auch bei der CPU-Spannungsversorgung 14 statt lediglich sieben Spulen bekommt. Eine weitere Besonderheit ist der offizielle DDR4-2933-Support, beim Rest sind es jedoch immerhin DDR4-2667.

Für die Interessenten, welche ein schnelles Ryzen-System auf Mini-ITX-Basis aufbauen wollen, bietet Biostar das B350GTN und das X370GTN an. Da es von den Winzlingen noch keine Bilder gibt, ist davon auszugehen, dass diese erst zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlicht werden. Sowohl das X370- als auch das B350-Modell bringen laut Datenblatt dieselben Spezifikationen mit. Platzbedingt sind es maximal zwei DDR4-DIMM-Bänke, ein PCIe-3.0-x16-Steckplatz, vier SATA-6GBit/s-Ports und ein M.2-Anschluss mit der M-Key-Kodierung. Mit zwei USB-Anschlüssen der zweiten Generation, sechs Stück der ersten und zwei USB-2.0-Versionen ziehen beide Mini-ITX-Bretter auch in diesem Bereich gleich.