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Gigabyte ergänzt Z68-Board "G1.Sniper 2" um PCI-Express 3.0

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gigabyteDas von Gigabyte schon vor einiger Zeit vorgestellte "G1.Sniper 2" aus der G1-Killer-Serie kommt entgegen der ersten Bilder und Informationen wohl zusätzlich mit einem PCI-Express-3.0-Anschluss. Ein erstes frühes Sample zeigt auf Board und Verpackung die zusätzliche Fähigkeit. Offenbar wollte man die Premium-Variante nicht hinter die unlängst von MSI und ASRock vorgestellten PCI-Express-3.0-Boards zurückstehen lassen und hat passend zum martialischen Look weiter aufgerüstet. Zudem will man schon jetzt vollen Ivy-Bridge-Support bieten, Intels kommende CPU-Generation in 22 nm.

Allerdings muss für die nächste PCI-Express-Generation dann auch eine solche CPU verbaut sein, da diese die eigentliche Anbindung bereitstellt. Da PCI-Express 3.0 abwärts kompatibel ist, werden aktuellen Karten und CPUs dennoch mit dem Board funktionieren. Wie schon ASRock und MSI verbaut Gigabyte lediglich neuere integrierte Schaltkreise (ICs), die dann bei entsprechender CPU eine PCI-Express-3.0-Verbindung ermöglichen. Ebenso wie MSI es bereits vormacht, wird auch Gigabyte wohl nach und nach seine bestehenden Boards umstellen und neue Revisionen mit PCI-Express-3.0-Support vorstellen. 

G1-2-PCIe

G1-2-ICs

Die ICs für PCI-Express 3.0

Beim "G1.Sniper 2" kommt ansonsten noch reichlich Ausstattung hinzu: Neben einer 12-Phasen-Spannungsversorgung bringt das Board zwei PCI-Express-x16-Slots für Multi-GPUs-Setups mit. Um gleichzeitig integrierte Grafik und Grafikkarte nutzen zu können, verbaut Gigabyte einen LucidLogix Virtu-Chip. Der Sound wird von einem Creative 20K2-Chip bereitgestellt, der auch auf diversen X-Fi-Karten seinen Dienst tut. Die Audio-Kondensatoren werden dabei noch einmal gesondert abgeschirmt. Für die Netzwerkanbindung sorgt ein Bigfoot Killer-E2100-Chip. Das Backpanel bietet sieben USB 2.0 Anschlüsse, zwei USB 3.0-Ports, einen Komiport für eSATA/USB, einen HDMI-Anschluss, einen optischen Digital-Ausgang und 7.1 Audio-Buchsen. Intern kommen noch drei USB-2.0- und eine USB-3.0-Anschlussleiste dazu. Für Laufwerke stehen drei SATA 3Gb/s und vier SATA 6Gb/s-Anschlüsse bereit.

Optisch bleibt es beim schon bekannten Look, der einen Kühlkörper im Design eines Gewehrmagazins mitbringt. Zu Preis und Verfügbarkeit gibt es dagegen noch keinerlei Infos. Interessierte Nutzer müssen sich also weiterhin in Geduld üben.

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Kommentare (14)

#5
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PCIe3 ist bei Z68 reines marketing :-/
#6
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Nein, ist es nicht, nach allem, was wir über Panther Point wissen, kann man ein Cougar Point-Board mit PCIe3.0 getrost mit Ivy Bridge aufrüsten, ohne groß was zu vermissen und braucht daher kein neues Board.
Dass ist gerade bei einem schweineteuren Board wie dem hier eine gute Sache und ich würde mir wünschen, dass alle Hersteller ihr S1155-Angebot großflächig auf PCIe3.0 umstellen.

Leid tut's mir für diejenigen, die unbedingt eins mit nForce200 brauchen, da geht das nämlich nicht.
#7
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Aber sicher geht das mit NF200, nämlich mit dem AsRock Z68 Extreme7
Und das dürfte in der Riege noch das günstigste sein, da kann man sich auch noch
eine ordentliche Soundkarte gönnen wenn es sein muss oder die eh nicht schon
hat.
#8
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Nope, Gen3 funktioniert auf dem Board nur, wenn der nF200 nicht benutzt wird:
http://www.asrock.com/mb/overview.asp?Model=Z68%20Extreme7%20Gen3&cat=Specifications
#9
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Ok, wieder was dazugelernt, wie schon geschrieben wurde, ein purer Marketing-Gag.
Hätte mir ja auch klar sein müßen, der nForce 200 stellt ja nur zusätzliche Pcie 2 Lanes bereit. :stupid:

Die meisten Leute werden bei Ivy Bridge eh komplett umsteigen und ein neues MB kaufen,
der Z68 ist released und jetzt ist erst mal ein 1/2 bis 3/4 Jahr Ruhe bevor es wieder los geht.
Da muss ja unbedingt was auf den Markt gebracht um die Leute bei (Kauf)laune zu halten.
Ich behalt erst mal mein P67 Board, es läuft wunderbar und ich seh absolut keinen Grund
auf Z68 (G3, oder was auch immer da noch kommen mag) umzusteigen.
#10
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Es wir aber nichts geben, was Z77-Boards haben könnten, um Besitzer eines solchen Z68-Boards mit PCIe3.0-Unterstützung zu einem Neukauf zu bewegen.

Bis auf natives USB3 und Tripledisplay mit der IGP ändert sich nichts, evtl. gibt es dann noch Boards, die SLI/Crossfire mit 8x/4x/4x ermöglichen, was ja mit Gen3 16x/8x/8x entspräche, aber das wird kaum einen interessieren.

Mit USB4 oder SATA4 ist bis dahin nicht zu rechnen und der Chipsatz selber wird auch nur PCIe2.0 und 2xSATA3 bieten.
#11
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Sieht sehr geil aus, aber der Southbridge (?) Kühler sieht aus wie ein Magazin der AK47? Kommt mir jedenfalls so vor ;)
#12
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Die Ausstattung gefällt mir.

Endlich wieder mal ein Board mit vernünftigem Sound, so spart man sich ne eigentlich unnötige, zusätzliche Soundkarte (was bei 99% der Boards sonst mMn. Pflicht ist da die ganzen onBoard Sounds alle für die Tonne sind).

Die Killer-NIC ist vllt. auch nen nettes Gimmick, ich würde hier jedoch einen Marvell- oder besser Intel-Chip bevorzugen :D

Den Kühler des NF200 hätten die ruhig abändern können, ich glaube der kam bei 90% der Leute schon damals nicht gut an ... und da hat sich nix dran geändert ...

Ansonsten: 1 PCI weniger, dafür nen 4x beschalteten PCIe 16x Slot :D
#13
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Bad Bentheim
Fregattenkapitän
Beiträge: 2949
Äh, das Ding hat keinen NF200, das Magazin sitzt einfach auf dem Chipsatz.

Und ich Halte eine separate Soundkardte fast immer für die bessere Lösung, weil man die wesentlich länger behalten wird, als ein Mainboard. Bei den anderen Killer-Boards hat es Sinn gemacht, die waren für 3-4 Grakas ausgelegt, so dass man für eine Soundkarte schnell keinen Platz hatte.
Das hier ist nur für zwei Grakas und daher ist der Sound unnötig.
#14
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Registriert seit: 17.02.2009
Sachsen, Naunhof b. Leipzig
Admiral
Beiträge: 17704
Zitat P0stbote;17316578
Sieht sehr geil aus, aber der Southbridge (?) Kühler sieht aus wie ein Magazin der AK47? Kommt mir jedenfalls so vor ;)


M4... :wink: Soll aber wohl ein PSG-1 Magazin sein...

Mie gefällt es iwi net - weiß nich, ist iwi nich so stimmig das Design.
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