1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Hardware
  6. >
  7. Komplettsysteme
  8. >
  9. Supermicro packt A100-GPUs in seine 1U-, 2U-, 4U- und 10U-Server

Supermicro packt A100-GPUs in seine 1U-, 2U-, 4U- und 10U-Server

Veröffentlicht am: von
supermicro logo

Im Zuge der heutigen Präsentation der A100-GPU bzw. der Ampere-Architektur durch NVIDIA stellt auch Supermicro also einer der engsten Partner von NVIDIA seine neuen bzw. aktualisierten Produkte vor. Mit der Ampere-Architektur passt NVIDIA seine GPGPU derart an, dass sie einen breiteren Anwendungsbereich im Datacenter abdecken kann. Sowohl das Training, also auch das Inferencing von AI-Modellen, aber auch HPC-Anwendungen.

NVIDIA selbst sprach davon, dass man die A100-Module nicht wird einzeln kaufen können. Eine PCI-Express-Variante ist bisher nicht geplant. NVIDIA fertigt die A100-Module mit mehr als 1 Millionen Durchkontaktierungen und mehr als 100.000 Komponenten selbst bzw. lässt dies anfertigen. Gleiches gilt auch für die Basisboards, auf denen die A100-Platz ihren Platz finden. Bisher ist uns nur bekannt, dass NVIDIA eine Variante mit acht SMX2-Modulen anbieten wird. Supermicro spricht nun davon, dass es auch Modelle mit vier A100-Modulen geben wird.

Supermicro spricht hier von einem 2U-Server, in den die vier A100-Module zusammen mit zwei EPYC-Prozessoren gepackt werden. Für ein HGX A100 mit acht Modulen ist ein 4U-Server vorgesehen. Supermicro verwendet hier das von NVIDIA angedachte HGX-Referenzdesign. Das Baseboard mit vier Modulen wurde unter dem Codenamen Redstone entwickelt. Für das Board mit acht Modulen wurde der Codename Delta verwendet.

Die Anbindung der GPUs erfolgt untereinander mittels NVLink. Die Netzwerkanbindung über das InfiniBand von Mellanox kann dank der EPYC-Prozessoren über PCI-Express 4.0 stattfinden. Jede der Mellanox ConnectX-6 Lx SmartNICs bietet eine Bandbreite von 200 GBit/s. Für jedes A100-Modul empfehlen NVIDIA und Supermicro eine solche Mellanox-Karte.

An weiteren Schnittstellen zur Verfügung gestellt werden AIOM-Slot (Advanced I/O Module) für die eigenen AIOM-Karten oder OCP 3.0 Mezzanine-Karten.

Charles Liang, CEO von Supermicro zu den neuen Systemen: "As GPU accelerated computing evolves and continues to transform data centers, Supermicro will provide customers the very latest system advancements to help them achieve maximum acceleration at every scale while optimizing GPU utilization. These new systems will significantly boost performance on all accelerated workloads for HPC, data analytics, deep learning training and deep learning inference."

Die Server von Supermicro sind dahingehend interessant, weil sie mit dem Baseboard mit vier Modulen eine Alternative zu den DGX-A100-Servern von NVIDIA darstellen. Diese sind mit entsprechender Hardware ausgetattet und kosten 199.999 US-Dollar. Die Server von Supermicro dürften etwas flexibler in der Ausstattung und vor allem der preislichen Gestaltung sein.

Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Intel NUC 9 Extreme im Test: Core i9-9980HK und RTX 2070 im 5-Liter-Gehäuse

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL-NUC-9-EXTREME-KIT

    Intel bietet die NUCs in den verschiedensten Formfaktoren an – vom kleinen Next Unit of Computing mit den NUC-Elements, bis zum NUC 9 Extreme Kit, das im Vorfeld unter dem Codenamen Ghost Canyon entwickelt wurde. Wir haben uns das NUC 9 Extreme Kit einmal genauer angeschaut... [mehr]

  • ZOTAC ZBOX Magnus One im Test: Schicker Mini-Gamer mit hoher Leistung

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/ZOTAC_ZBOX_MAGNUS_ONE_REVIEW-TEASER

    Bei seiner neuen ZBOX Magnus One macht ZOTAC vieles anders, setzt jedoch weiterhin auf richtig potente Hardware, die nun ausschließlich der Desktop-Klasse entstammt und bis hin zum Intel Core i7-10700 sowie einer NVIDIA GeForce RTX 3070 reicht. Wie sich der trotzdem noch sehr kompakte Mini-PC im... [mehr]

  • 10 US-Dollar-Platine: Schneller als ein Raspberry Pi

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/81VMKQ7GSQL_C926E79A38D0440B826886BE40C58CFC

    Wer einen günstigen Einplatinencomputer sucht, denkt im ersten Augenblick sicherlich unweigerlich an einen Raspberry Pi der britischen Raspberry Pi Foundation. Bereits seit Jahren erfreut sich der Minirechner großer Beliebtheit, nicht nur in der Maker-Szene. Für rund 60 Euro lässt sich aktuell... [mehr]

  • Corsair One a100 im Test: Auch mit AMD-Ryzen-CPU sehr gut

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/CORSAIR_ONE_A100_REVIEW-TEASER

    Seit diesem Jahr gibt es den leistungsstarken Corsair One auch mit AMDs Ryzen-Prozessoren – bislang setzte man ausschließlich auf Intel-Plattformen. Das stylische Turm-Gehäuse, die zweiseitige Wasserkühlung und eine vollwertige Desktop-Grafikkarte der Highend-Klasse sowie natürlich... [mehr]

  • Raspberry Pi wird mit vier Festplatten zum NAS

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/RASPBERRY3BPLUS

    Der Bastelrechner Raspberry Pi lässt sich vielseitig einsetzen. Ob für die Hausautomation in den eigenen vier Wänden oder im Einsatz bei einem Smart-Mirror, Grenzen gibt es dabei in der Regel keine. Allerdings eignete sich der scheckkartengroße Rechner bislang nicht zwangsläufig für die... [mehr]

  • Der MSI MEG Infinite X 10SE-660 im Test: Ein solider High-End-Rechner

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/MSI_MEG_INFINITE_X_10SE_REVIEW-TEASER

    Nach unserem Test des MSI MEG Trident X 10SF-1043 stellen wir nun auch den großen Bruder auf den Prüfstand. Die MEG-Infinite-X-Reihe richtet sich vor allem an Spieler, die die neuesten Grafikkracher ohne Einschränkungen spielen möchten und dabei keinen Bastelaufwand haben wollen. Wir haben... [mehr]