> > > > MSI Nightblade MI3: Erster Gaming-PC mit Intel Optane Technik

MSI Nightblade MI3: Erster Gaming-PC mit Intel Optane Technik

Veröffentlicht am: von

msiIntel Optane ist ein noch recht frisches Konzept, das mit Intel Core der siebten Generation kompatibel ist. Ziel der Kombination aus 3D-Xpoint-Speichermedien, Arbeits- und Massenspeichercontrollern und einer speziellen Software-Lösung von Intel ist es, die Latenzen gegenüber herkömmlichen Speicherlösungen zu senken. Vor allem die benötigte Zeit für System- und Programmstarts soll sich durch Intel Optane enorm verkürzen. Im Grunde schlägt Intel mit Optane also eine Brücke zwischen DRAM und Massenspeicher.

Intel verspricht, dass je nach Nutzung Systeme um bis zu 28 % schneller laufen können, während Zugriffe auf Massenspeicher bis zu 14-mal schneller ablaufen. Die Reaktionsschnelligkeit bei alltäglichen Aufgaben könne um das Zweifache steigen. Allerdings gibt es ein Problem: Systeme mit Intel Optane sind aktuell noch rar gesät, da eben aktuelle Intel Core der siebten Generation die Voraussetzung sind. Wir haben die Technik Intel Optane auch an dieser Stelle vorgestellt.

MSI schickt allerdings mittlerweile seine neuen Nightblade MI3 ins Rennen, welche bereits Intel Optane bieten. Laut MSI handele es sich dabei sogar um den weltweit ersten Gaming-PC mit der neuen Technik. Zum Innenleben zählen neben einem Intel Core i5-7400 der siebten Generation, 8 GB DDR4-RAM, einer MSI GeForce GTX 1050 Ti mit 4 GB VRAM, einer Festplatte mit 2 TB eben auch 16 GB Intel-Optane-Speicher. Als Betriebssystem des MSI Nightblade MI3 dient Windows 10 Home.

Auch die üblichen Schnittstellen, also an der Rückseite viermal USB 3.1 Gen 1 Typ-A, zweimal USB 2.0, Gbit LAN (RJ45), HDMI, DisplayPort, Kopfhörer, Mikrofon, Line-in, Line-out, S/PDIF, PS/2 (Gaming Port) und direkt an der Grafikkarte HDMI 2.0, DisplayPort 1.4 plus Dual-Link DVI-D sind mit von der Partie.

Als weitere Schnittstellen nennt MSI Wi-Fi 802.11 ac sowie Bluetooth 4.2 und an der Vorderseite des Towers USB 3.1 Gen 1 Typ-C, USB 2.0 mit Super Charger 2, Kopfhörer, Mikrofon und HDMI (VR Link). Ins Innere passen zwei Laufwerke mit 3,5 und eines mit 2,5 Zoll sowie ein M.2-Modell mit und eines ohne Optane-Unterstützung. Auch ein DVD-Brenner sowie ein Netzteil mit 350 W sind vorhanden. Der Gaming-PC MSI Nightblade MI3 misst 128 x 268 x 342 mm bei einem Volumen von 10 L.

Laut MSI ist der Nightblade MI3 ab Juli in Deutschland zu haben. Schade ist natürlich, dass nur eine GeForce GTX 1050 Ti im Inneren gelandet ist, was den PC für anspruchsvollere Spieler uninteressant macht. Für Casual-Gamer, die gerne einmal die Vorzüge von Intel Optane kennenlernen möchte, könnte das Komplettsystem aber je nach Preis interessant sein. Denn den Preis hält MSI noch unter Verschluss.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 2

Tags

Kommentare (1)

#1
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2814
Für einen Gamer-PC mit 1050Ti ist das Optane-Upgrade doch völlig irrelevant. Optane raus und das Geld in die Grafikkarte stecken macht mehr Sinn. Oder in eine SSD, da ist anscheinend auch keine drin.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Buyer's Guide 2017: Bauvorschlag für einen 3.300-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/BUYERS_GUIDES17_HIGHEND-TEASER

Nach unseren beiden ersten Buyer's-Guide-Rechnern für 750 und 1.650 Euro, legen wir eine weitere Schippe obendrauf und verdoppeln unser Budget abermals. Im dritten und letzten Teil dieser Artikelserie bauen wir einen Spielerechner für rund 3.300 Euro und prüfen in unseren Benchmarks, was mit... [mehr]

Buyer's Guide 2017: Bauvorschlag für einen 1.600-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/BUYERS_GUIDES_2017_MITTELKLASSE-TEASER

Nach dem ersten Teil unserer diesjährigen Buyer's Guides, welchen wir gestern veröffentlichten, erhöhen wir nun das Budget von 750 auf rund 1.600 Euro um mehr als den Faktor 2 und verbauen noch einmal deutlich schnellere Komponenten. Statt eines Ryzen-Prozessors von AMD verwenden wir nun einen... [mehr]

Dubaro Gamer PC XXL MSI Edition im Test: Günstiger als im Eigenbau

Logo von IMAGES/STORIES/2017/DUBARO_GAMER_PC_XXL_TEST

Gaming-PCs von der Stange kommen für einen Großteil unserer Leser nicht in Frage. Zu gering ist die Auswahl der Komponenten, um sie auf die individuellen Bedürfnisse eines jeden einzelnen anpassen zu können, zu teuer ist der Aufpreis für den Zusammenbau und den etwaigen Support im Falle... [mehr]

Buyer's Guide 2017: Bauvorschlag für einen 750-Euro-Rechner

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/BUYERS_GUIDES_2017_MITTELKLASSE-EINSTEIGER

Zum dritten Mal in Jahresfolge und damit mit einer gewissen Regelmäßigkeit präsentieren wir im Rahmen unserer diesjährigen Buyer's Guides wieder drei Spielerechner für unterschiedliche gefüllte Geldbeutel, welche mit Komponenten bestückt sind, die von der Hardwareluxx-Redaktion für gut und... [mehr]

ASRock DeskMini GTX 1060 im Test: Micro-STX mit MXM-Grafik

Logo von IMAGES/STORIES/2017/ASROCK_DESKMINI_GTX1060-TEASER

Wer auf der Suche nach einem kompakten und vor allem spieletauglichen Mini-PC ist, der hatte bislang nur sehr wenige Möglichkeiten. Entweder man entschied sich für eine leistungsfähige ZBOX von ZOTAC oder aber man schusterte sich selbst einen Spielerechner auf Mini-ITX-Basis mit... [mehr]

Caseking bietet System mit Tauchkühlung an

Logo von IMAGES/STORIES/2017/TAUCHKUEHLUNG

Caseking ist bereits bekannt für seine Komplettsysteme, die je nach Ausstattung über Standardkomponenten oder auch eine extreme Wasserkühlung in Verbindung mit den hochwertigsten Komponenten verfügen. Schnell werden hier einige tausend Euro fällig und auch den fünfstelligen Bereich hat man... [mehr]