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Acer Revo Build: Mini-PC nach dem Baukastenprinzip (Update)

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acer2011Was Google mit Project Ara bei den Smartphones vor hat, hat sich Acer nun für den Bereich der Mini-PCs vorgenommen. Der Revo Build ist ein kompakter Rechenknecht, der sich nach einem einfachen Baukastenprinzip erweitern lässt, ohne dass dabei das Gehäuse geöffnet oder gar Hardware-Kenntnisse beim Anwender vorhanden sein müssen.

Als Basiseinheit dient dabei alles das, was für einen PC unabdingbar ist, also Mainboard, Prozessor, Grafiklösung, Arbeitsspeicher und Co. Weitere Module lassen sich dann mit der Basiseinheit verbinden und wie Lego-Steine übereinanderstapeln. Jedes Modul wird über Pins miteinander verbunden und findet über entsprechende Aussparungen und Vertiefungen am Gehäuse seinen Platz und den nötigen Halt. Denkbar wären viele unterschiedliche Module. Acer selbst spricht von einer zusätzlichen Festplatte, einem hochwertigen Audiochip und einer kabellosen Ladestation für das Smartphone. Aber auch ein NFC-Modul, eine leistungsfähigere Grafikeinheit oder ein zusätzliche Kühleinheit für einen etwaigen passiven Betrieb wären denkbar – theoretisch sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Viele technische Details hat Acer bislang aber noch nicht verraten. Die Basiseinheit des Revo Build soll es auf eine Grundfläche von 125 x 125 mm bringen, das gesamte Modul gerade einmal 1 Liter fassen. Im Inneren wird man auf einen Pentium- oder Celeron-Prozessor samt Intel HD Graphics setzen. Die Tatsache, dass man bis zu 8 GB DDR4-Arbeitsspeicher unterstützen wird, lässt darauf schließen, dass Modelle der neuen Skylake-Generation zum Einsatz kommen werden. Nähere Details hierzu lassen derzeit allerdings noch auf sich warten. Mit an Bord werden dann zwei USB-3.0-Schnittstellen sein, ein Kartenleser, eine 3,5-mm-Klinkenbuchse für den Anschluss eines Headsets, Ethernet, HDMI und DisplayPort.

Die Basiseinheit des Acer Revo Build soll ab Oktober zu einem Preis von 199 Euro in die Läden kommen. Bis dahin dürfte man dann die finalen Eckdaten veröffentlichen und vielleicht auch die ersten Module präsentieren. Ebenfalls heute von Acer im Rahmen der IFA 2015 präsentiert, wurden das Gaming Tablet Predator 8 und die beiden Gaming-Notebooks Predator 17 und 15.

Update: Auf dem Acer-Stand konnten wir uns ein erstes Bild des neuen Revo Build machen. Die einzelnen Module werden dabei teils nicht nur über Aussparungen und Einkerbungen zusammengehalten, sondern auch über ein Plastik-Stecksystem. Die Kommunikation zwischen den Modulen übernehmen hingegen kleine Pins oder proprietäre Steckverbinden.

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Steckverbindungen verbinden die einzelnen Module

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 29.06.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2943
Das Design ist nicht übel, aber alles Plastik...

Über den Sinn kann man streiten, für mich sicher nichts...

Mfg Bimbo385
#2
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Registriert seit: 03.04.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1814
Sieht ziemlich sinnlos aus, wenn ich mir die Anschlüsse hinten anschaue. Wozu braucht man 2 Stromanschlüsse wenn es ein modulares Design ist? Wozu extra USB Anschlüsse?
#3
Registriert seit: 07.10.2014

Gefreiter
Beiträge: 63
Auf dem untersten Kasten steht external Graphics. Sollte man da z.b. ne Nano reinpacken können, wird die wohl darüber mit extra Strom versorgt. Die Basiseinheit ist nicht der komplette Kasten unter dem orangenen Strich.

So wie es sich auf den Bildern darstellt, wird die Basiseinheit 3 USB3 Schnittstellen haben.
#4
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Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Vizeadmiral
Beiträge: 7856
Die Idee klingt schon ganz cool. Mit der extra Grafik sicherlich auch eine nette Steam Box.
#5
Registriert seit: 08.05.2003

Matrose
Beiträge: 60
Wird es denn auch ein Optical-Drive geben? Werden dafür die 12,5 x 12,5 cm reichen?
#6
Registriert seit: 07.09.2015

Matrose
Beiträge: 4
Diese Modularen System können mich bisher nicht ganz überzeugen, aber Pioniere auf dem Gebiet sind immer gut.
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