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Lieferengpässe: NVIDIA will mehr GeForce RTX 2060 und GTX 1050 Ti fertigen

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nvidiaÜber die anhaltend angespannte Liefersituation bei den Grafikkarten haben wir schon mehrfach berichtet. Eine echte Entspannung ist bis auf Weiteres nicht in Sicht. Bereits vor einigen Wochen wurden Meldungen bekannt, nach denen NVIDIA ältere Turing- und Pascal-basierte Karten wiederaufleben lässt, um die hohe Nachfrage zumindest in Teilen abfangen zu können. Konkret war die Rede von der GeForce RTX 2060 (TU106) und GeForce RTX 1050 Ti (GP107).

Gegenüber PC World wird ein Sprecher von NVIDIA wie folgt zitiert:

"The products referenced below were never EOLed. So ‘reviving’ seems like the wrong terminology to use here, more of an ebb and flow really. We’re just meeting market demand which remains extremely high as you noted."

Laut NVIDIA seien die erwähnten Modelle niemals eingestellt worden, so dass hier auch nicht die Rede von einer erneuten Auflage der Karten sein könnte. NVIDIA sprich in diesem Zusammenhang von Ebbe und Flut. Man versuche in der aktuellen Marktsituation nur entgegen zu steuern.

Die GeForce RTX 2060 war im Januar 2019 mit 369 Euro der günstigste Einstieg in die RTX-Welt. Aktuell sind solche Modelle jedoch kaum zu bekommen und kosten wenn dann gerne 400 Euro und mehr. Eine GeForce RTX 3060 zu einem ähnlichen Preis dürfte die deutlich bessere Alternative sein.

Eine GeForce GTX 1050 Ti ist als absolute Einsteigerlösung zu bezeichnen. Preislich liegt man hier aktuell bei 165 Euro und mehr. Auch wenn man also einen recht interessanten Preisbereich abdeckt, so wirklich ein Ausweg stellen beide Karten für viele Käufer sicherlich nicht dar.

Mit einem verstärkten Angebot an Chips für eine GeForce RTX 2060 und GeForce GTX 1050 Ti könnte NVIDIA die aktuelle Knappheit in Fertigungskapazitäten und den weiteren Komponenten zumindest teilweise umschiffen. Die GP107-GPU wird in 14 nm gefertigt und mit GDDR5-Speicher gepaart. Bei der GeForce RTX 2060 sprechen wir von einer 12-nm-GPU und GDDR6.