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GeForce RTX 30 Serie: MSI zeigt Sea-Hawk-Serie mit Hybrid-Kühlung

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msi-sea-hawk-rtx-30Bereits im Vorfeld der CES veröffentlichte MSI einen Teaser, der auf neue Sea-Hawk-Karten der GeForce-RTX-30-Serie hindeutete. Die damalige Vermutung, MSI ginge wieder eine Partnerschaft mit EK Water Blocks oder Corsair ein, haben sich jedoch nicht bestätigt, denn MSI geht dieses Mal einen anderen Weg.

MSI ist für die Sea-Hawk-Serie eine Kooperation mit Asetek eingegangen, die im Bereich der AiO-Wasserkühlungen zudem bestimmte Patente in Händen halten, die gewisse Designs nur dann möglich machen, wenn Designs von Asetek verwendet werden. Der AiO-Wasserkühler kühlt die GPU und Speichermodule, während ein Lüfter auf der Karte die weiteren Komponenten mit Frischluft versorgt. Ein solches Hybrid-Design mit Wasserkühler in Kombination mit einer Luftkühlung haben wir schon häufiger gesehen.

Der Asetek-Kühler besitzt eine Kupfer-Basisplatte mit Micro-Fins, über welche die Abwärme von der Basisplatte an die Kühlflüssigkeit abgegeben wird. Die Basisplatte wiederum deckt wie gesagt GPU und Speicher ab. Auf der GPU kommt Wärmeleitpaste zum Einsatz, für die GDDR6(X)-Speichermodule verwendet MSI Wärmeleitpads. Die VRMs sowie weitere Komponenten auf dem PCB werden über einen Axiallüfter auf der Karte gekühlt. Dieser befindet sich im hinteren Bereich der Karte.

Die Wärmeaustausch mit der Umgebungsluft findet mittels eines 240-mm-Radiators statt der aus Aluminium besteht und auf dem zwei 120-mm-Lüfter sitzen. Die hauseigenen Torx Fans 4.0 sollen das notwendige Luftvolumen durch den Radiator befördern können. Im Idle-Betrieb steht nicht nur der einzelne Lüfter auf der Karte still, sondern auch die beiden Lüfter auf dem Radiator.

Weitere technische Daten zur Sea-Hawk-Serie bliebt MSI uns noch schuldig. So wissen wir nicht, welche Modelle der GeForce-RTX-30-Serie es als Sea-Hawk-Variante geben wird. Es dürfte hier aber auf die GeForce RTX 3080 und GeForce RTX 3090 hinauslaufen. Damit einher geht auch, dass wir noch keinerlei Takt-Vorgaben für die Karte(n) kennen. Unklar ist auch, ab wann die Sea-Hawk-Karte(n) auf den Markt kommen und was sie kosten sollen.