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Weihnachtsgeschäft: Auf dem Grafikkartenmarkt ist der Teufel los

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nvidia

Wer sich passend zu Weihnachten eine neue Grafikkarte zulegen will, schaut momentan in die Röhre. Sowohl NVIDIA- als auch AMD-GPUs sucht man im Einzelhandel vergebens. Bislang traf dies jedoch nur auf die neue Generation der Karte zu. Allerdings scheint es jetzt auch bei älteren Karten knapp zu werden. Zwar lassen sich sowohl noch RTX-2000- als auch RX-5000-Modelle bestellen, allerdings mit ordentlich gesalzenen Preisen. Teilweise sind diese um 20 % angestiegen. Ein Ende ist zudem nicht in Sicht. Es ist sogar davon auszugehen, dass die Einzelhandelspreise noch weiter steigen werden. Wer aktuell auf der Suche nach einer Grafikkarte ist, sollte sich also beeilen oder muss sich in Geduld üben. NVIDIA hat bereits bekannt gegeben, auch in den kommenden Monaten die Nachfrage nicht befriedigen zu können.

Gerade zum Weihnachtsgeschäft dürfte der Bedarf nochmals signifikant ansteigen und in der kommenden Woche ein neues Allzeithoch erreicht haben. Wer also eine AMD- oder NVIDIA-GPU unter den Tannenbaum legen möchte, muss spätestens in der nächsten Woche seine Bestellung aufgeben. Bereits jetzt kommt es aufgrund des immensen Paketaufkommens bei den Lieferdiensten zu erheblichen Verzögerungen. Zwar sind die Paketboten eine verstärkte Nachfrage im Dezember gewohnt, jedoch dürften die Zahlen aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie im Vergleich zum Vorjahr nochmals übertroffen werden. 

Derzeit ist mit einer Entspannung und einer entsprechenden Verfügbarkeit frühestens im April beziehungsweise Mai zu rechnen. Mit einem rekordverdächtigen Bitcoinkurs steigt die Nachfrage zudem noch weiter an. Zwar können mit GPUs theoretisch Coins der wohl bekanntesten Cryptowährung geschürft werden, jedoch macht dies aufgrund der enormen Stromkosten und Difficulty beim Minen keinen Sinn. Ein Kurshoch hat jedoch ebenfalls Auswirkungen auf den Wert anderer Coins. So verzeichnet auch Ethereum momentan einen Anstieg und liegt aktuell bei rund 494 Euro pro Taler. Somit stehen PC-Gamern harte Zeiten bevor.