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SK hynix startet die Massenproduktion von HBM2E

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skhynixDas südkoreanische Unternehmen SK hynix hat angekündigt mit der Massenproduktion von HBM2E begonnen zu haben. Im Sommer des vergangenen Jahres kündigte man den schnelleren High-Bandwidth-Memory-Standard an, nur zehn Monate später ist nun die Massenproduktion angelaufen.

Für einen HBM2E-Chip erreicht SK hynix eine Speicherbandbreite von 460 GB/s. Ermöglicht wird dies über eine Datenrate von 3,6 GBit/s pro Pin und 1.024 IOs pro Layer und Chip (3,6 GBit/S x 1.024 / 8 = 460,8 GB/s). Hinsichtlich der Kapazität stapelt SK hynix acht Speicher-Layer mit jeweils 16 GBit Kapazität (2 GB) und kommt damit auf 16 GB Speicherkapazität pro HBM2E-Chip. Ermöglicht wird dies über TSVs (Through Silicon Via), die eine Verbindung durch die Speicherlayer hindurch bis auf die Basis-Layer ermöglichen.

Bei 460 GB/s pro Speicherchip sind über ein 2.048 Bit breites Speicherinterface bereits 920 GB/s möglich – mehr als die aktuellen Radeon- und GeForce-Grafikkarten mit GDDR6 zu bieten haben. Bei vier HBM2E-Speicherchips sprechen wir bereits von 1,84 TB/s. SK hynix nennt Deep-Learning-Beschleuniger und das High-Performance-Computing als Einsatzgebiet für den HBM2E. Konkrete Kunden werden allerdings nicht genannt.

Aktuelle Designs verwenden meist noch HBM2-Speicher. Zuletzt stellte NVIDIA die GA100-GPU vor, bei der allerdings nur fünf der sechs HBM2-Speicherchips angesprochen werden. NVIDIA setzt hier auf Speicher aus dem Hause Samsung. Die Kapazität pro HBM2-Chip liegt hier bei 8 GB. Über ein 5.120 Bit breites Speicherinterface angebunden erreicht der GPU-Beschleuniger eine Speicherbandbreite von 1.536 GB/s. Mit HBM2E-Speicher wären für diese Speicherbandbreite fast schon drei Chips ausreichend.

Im Frühjahr 2019 stellte Samsung mit Flashbolt eine weitere HBM2E-Variante vor, die eine Datenrate von 3,2 GBit/s pro Pin erreicht. Die Kapazität pro Layer beträgt 16 GBit und bei einem 1.024 Bit breiten Speicherinterface ergibt sich eine Speicherbandbreite von 410 GB/s. Die Kapazität pro HBM2E-Chip beträgt 16 GB.

In diesem Jahr könnten wir die ersten Ankündigungen mit HBM2E sehen. Im Bereich der Endkundenhardware sprich der Consumer-Grafikkarten werden wir HBM2E aber nicht sehen. Dafür ist der Speicher und dessen Anbindung einfach zu teuer. In diesem Segment wird GDDR6 weiterhin die Hauptrolle spielen.

Welche ist die beste Grafikkarte (GPU)?

Unsere Kaufberatung zu den aktuellen NVIDIA- und AMD-Grafikkarten hilft dabei, die Übersicht nicht zu verlieren. Dort zeigen wir, welche Grafikkarten aktuell die beste Wahl darstellen – egal, ob es um die reine Leistungsfähigkeit oder das Preis-Leistungs-Verhältnis geht.


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