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Dollar/Euro-Kurs lässt Grafikkartenpreise leicht ansteigen

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midrange-comp-logoNeue Grafikkarten hat es in den letzten vier Wochen nicht gegeben. Die NVIDIA GeForce GTX 960 war die letzte Grafikkarte, die im Januar auf den Markt gekommen war. Neue Grafikkarten sind demnächst vor allem von AMD zu erwarten - hier könnte es in Kürze schon die ersten Ableger der "Pirates Islands"-Familie geben, während man bei NVIDIA noch immer mit dem Spezifikations-Skandal rund um die GeForce GTX 970 zu kämpfen hat. Obwohl der Trubel um das Thema innerhalb unserer Community schon wieder etwas abgeflacht ist, könnte den Kaliforniern in den USA eine Klagewelle bevorstehen, wie am Wochenende bekannt wurde.

Welche Auswirkungen hatte das auf den Grafikkarten-Markt? Wir haben einen Blick auf die aktuellen Grafikkarten-Preise geworfen und dabei wie gewohnt die Preise des jeweils günstigsten Anbieters aus unserem Preisvergleich herangezogen. Die Änderungen in diesem Monat sind meist aber auf den schwachen Dollar/Euro-Kurs zurückzuführen. Ein Großteil der 3D-Beschleuniger wurde in den letzten Tagen etwas teurer - doch es gibt auch ein paar Ausnahmen. 

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Die Grafikkarten-Preise bei NVIDIA

Die teuerste Grafikkarte ist auch im Februar die GeForce GTX Titan Z, die im Vergleich zu den Vormonaten nochmals im Preis gestiegen ist. Während man für die Dual-GPU-Grafikkarte während des Weihnachts-Geschäfts noch knapp 1.372 Euro bezahlen musste, werden aktuell 1.543 Euro für den günstigsten Ableger fällig. Gut 50 Euro günstiger geworden ist hingegen die GeForce GTX Titan Black, denn für sie bezahlt man in diesen Tagen noch knapp 850 Euro. Eine für Spieler nicht nur leistungsstärkere, sondern vor allem auch preislich attraktivere Alternative ist die GeForce GTX 980. Sie kostet im Vergleich zum Januar jetzt allerdings 50 Euro mehr. In unserem Preisvergleich wechselt sie aktuell für knapp 495 Euro ihren Besitzer. Wenig getan hat sich bei der GeFoce GTX 970, die noch immer für knapp über 300 Euro zu haben ist. Das jüngste Mitglied der GeForce-900-Familie gibt es in diesen Tagen ab 190 Euro. Im Januar bezahlte man für die GeForce GTX 960 noch etwa 17 Euro mehr. 

Bei den älteren "Kepler"-Grafikkarten hat sich in den letzten Tagen ebenfalls einiges getan. Mit einem Preis von derzeit etwa 388 Euro etwas teurer geworden ist die NVIDIA GeForce GTX 780 Ti. Nicht ganz so schnell, dafür aber deutlich günstiger ist die Non-Ti-Version, die es schon für 264 Euro gibt. Sie ist im Vergleich zum Vormonat um etwa 30 Euro günstiger geworden. Die kleinere GeForce GTX 770 und GeForce GTX 760 stagnieren bei 246 und 184 Euro, wobei letztere doch eher etwas teurer geworden ist. Die beiden ersten "Maxwell"-Grafikkarten, die GeForce GTX 750 Ti und GeForce GTX 750, sind hingegen ab 122 und 98 Euro zu haben und damit um sieben bis acht Euro teurer geworden.

Unterhalb dieser beiden 3D-Beschleuniger sollten Spieler bei NVIDIA allerdings nicht mehr zuschlagen, auch wenn die Karten, wie die GeForce GT 740 oder GeForce GT 720, schon zu Preisen zwischen 40 und 71 Euro zu haben sind. Für die meisten Grafikkracher, wie Far Cry 4, Crysis 3 oder das kommende GTA V, sind diese Modelle einfach nicht schnell genug.

Preis aktueller NVIDIA-Grafikkarten

Stand: 23. Februar 2015

Angaben in Euro

Die Grafikkarten-Preise bei AMD

Die Dual-GPU-Grafikkarte ist auch bei AMD die derzeit teuerste Grafikkarte. In unserem Preisvergleich gibt es die Radeon R9 295X2 aktuell für 729 Euro. Die 700-Euro-Marke, welche in den letzten beiden Monaten noch unterboten werden konnte, ist damit wieder überschritten. Trotzdem ist der Preis seit der Veröffentlich kräftig gefallen. Zum Marktstart musste man noch fast 1.300 Euro auf den Tisch legen. Die beiden kleineren "Hawaii"-Ableger, die AMD Radeon R9 290X und Radeon R9 290, sind in diesen Tagen ebenfalls im Preis gestiegen. Während das Single-GPU-Flaggschiff der US-amerikanischen Grafikschmiede derzeit für 319 Euro ihren Besitzer wechselt, bezahlt man für den kleinen Bruder 265 Euro

Bei den restlichen Karten hat sich preislich nicht viel getan. Mal wurde ein Modell minimal günstiger, mal etwas teurer. Für die AMD Radeon R9 285, R9 280X und Radeon R9 280 bezahlt in unserem Preisvergleich in diesen Stunden zwischen 176 und 217 Euro, wobei die Radeon R9 285 mit einem Preis von 198 Euro das interessanteste Modell von allen Dreien ist und obendrein dem "Tonga"-Chip entspringt und sich damit etwas energieeffizienter zeigt. Für die Radeon R9 270X und R9 270 bezahlt man 141 bis 154 Euro. Die Modelle der kleineren Radeon-R7-Famile gibt es hingegen schon zu Preisen ab 46 Euro, wobei Spieler auch hier nicht allzu viel sparen sollten und sich mindestens eine Radeon R7 250X für etwa 80 Euro holen sollten. Eine Radeon R7 260X kostet knapp 99 Euro und ist damit eine echte Empfehlung für Einsteiger, die gerne mal ein aktuelleres Spiel spielen wollen.

Preis aktueller AMD-Grafikkarten

Stand: 23. Februar 2015

Angaben in Euro

Hardwareluxx-Testspiegel:

Testspiegel aktueller NVIDIA-Grafikkarten
ModellTestbericht
NVIDIA GeForce GTX 980 Test: NVIDIA GeForce GTX 980
NVIDIA GeForce GTX 970 Test: NVIDIA GeForce GTX 970
NVIDIA GeForce GTX 960 Test: NVIDIA GeForce GTX 960
NVIDIA GeForce GTX Titan Black Test: NVIDIA GeForce GTX Titan Black
NVIDIA GeForce GTX 780 Ti Test: NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
NVIDIA GeForce GTX Titan Test: NVIDIA GeForce GTX Titan
NVIDIA GeForce GTX 780 Test: NVIDIA GeForce GTX 780
NVIDIA GeForce GTX 770 Test: NVIDIA GeForce GTX 770
NVIDIA GeForce GTX 760 X2 Test: ASUS ROG MARS 760
NVIDIA GeForce GTX 760 Test: NVIDIA GeForce GTX 760
NVIDIA GeForce GTX 750 Ti Test: NVIDIA GeForce GTX 750 Ti
NVIDIA GeForce GTX 750 Test: NVIDIA GeForce GTX 750

 

Testspiegel aktueller AMD-Grafikkarten
ModellTestbericht
AMD Radeon R9 295X2 Test: AMD Radeon R9 295X2
AMD Radeon R9 290X Test: AMD Radeon R9 290X
AMD Radeon R9 290 Test: AMD Radeon R9 290
AMD Radeon R9 285 Test: AMD Radeon R9 285
AMD Radeon R9 280X Test: AMD Radeon R9 280X
AMD Radeon R9 280 Test: AMD Radeon R9 280
AMD Radeon R9 270X Test: AMD Radeon R9 270X
AMD Radeon R9 270 Test: AMD Radeon R9 270
AMD Radeon R7 260X Test: AMD Radeon R9 260X
AMD Radeon R7 250 Test: AMD Radeon R7 250
AMD Radeon R7 240 Test: AMD Radeon R7 240

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Kommentare (7)

#1
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Registriert seit: 20.10.2006
non paged area
Kapitän zur See
Beiträge: 3754
Titan BE absoluter PL Sieger :vrizz:
#2
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Zitat
Obwohl der Trubel um das Thema innerhalb unserer Community schon wieder etwas abgeflacht ist

Dieser Satz wird den Thread anschwellen lassen. :vrizz:
#3
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Registriert seit: 18.09.2014
Gelsenkirchen
Stabsgefreiter
Beiträge: 353
Wieso nimmt man immer den Billigste, die ist meinstens das Referenz Design wenn überhauüt und sind meisten von der Kühlung nicht gut Ausser die Haben die Titan Kühler.
#4
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Registriert seit: 27.07.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 3043
Jetzt ist wohl der beste Zeitpunkt zu verkaufen. :D
#5
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3759
Genau und danach 30 JAhre warten weil es immer eine besere kommt.
#6
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Registriert seit: 27.07.2008

Fregattenkapitän
Beiträge: 3043
Zitat Snake7;23217075
Genau und danach 30 JAhre warten weil es immer eine besere kommt.


Wer den richtigen Zeitpunkt erwischt, kann "immer" Geld sparen !
Das mit dem "Es kommt ja immer was Neues" ist das kurzsichtigste Gerede was man von sich lassen kann.

Es gibt da ein sehr gutes Sprichwort, das besagt "Nur der Frühe Vogel fängt den Wurm !"
Angenommen du verkaufst deine alte Grafikkarte immer 1-2 Monate bevor eine neue Serie erscheint. Dann bekommst du immer 50-100 Euro mehr für sie und kannst mit dem Geld die neue Serie kaufen.
Einziger Nachteil ist, das man eben 6-8 Wochen mit der Ersatzgrakka unterwegs ist, was man aber sicherlich überleben wird und die Freude über das Neue noch mehr anschärft. :D

Wer natürlich erst einmal wartet, bis die Neue Serie erschienen ist, der kann nicht erwarten, das andere Leute noch viel Geld für die alte Grafikkarte bezahlen.
#7
customavatars/avatar92992_1.gif
Registriert seit: 10.06.2008
zuhause
Admiral
Beiträge: 11307
Wenn man sich zu jeder Graka-Generation die neue Karte direkt nach dem Release holt und dann vor dem Release der nächsten wieder veräußert zahlt man im Endeffekt maximal drauf. Das ist wie Neuwagen kaufen, um die als Jahreswagen dann wieder abzustoßen.

Geht man nach der effektiven Leistung und befreit sich vom digitalen Schw...vergleich der Benchmarks und dem "ich muss hier unbedingt mitreden"-Gedanken, kann man wirklich Geld sparen.

Grafikkarten wie Jahreswagen erst deutlich nach Release kaufen, günstig und dann stabil wieder veräußern. Die Spieleleistung wird für 99% der Leute trotzdem ausreichen - der effektive Verlust an Geld ist aber geringer.

Wer ganz geschickt ist, hat immer nen halbwegs aktuellen Spielerechner da stehen und kauf/verkauft die Teile so, dass sogar noch was übrig bleibt...
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