> > > > Radeon R9 285: Semi-passive Karte von ASUS, ITX-Version von Sapphire

Radeon R9 285: Semi-passive Karte von ASUS, ITX-Version von Sapphire

Veröffentlicht am: von

amd-radeon-2013Am vergangenen Samstag feierte AMD den 30. Geburtstag von „Graphics und Gaming“ und veranstaltete dafür einen Live-Stream, in dem man nicht nur auf die vergangenen Jahre zurückblickte, sondern auch einen Ausblick in die Zukunft gab und die neue Radeon R9 285 präsentierte. Sie soll bereits auf der neuen „Tonga“-GPU aufbauen und die längst angestaubten „Tahiti“-Ableger, welche seit der Radeon HD 7970 noch immer in der aktuellen Generation zum Einsatz kommen, ersetzen.

Hierfür sollen zumindest in der „Pro“-Ausführung 1.792 Streamprozessoren zur Verfügung stehen, die auf einen 2.048 oder 4.096 MB großen GDDR5-Videospeicher zurückgreifen können. Das Speicherinterface fällt im Verglich zu „Tahiti“ mit 256 Bit allerdings nicht mehr ganz so breit aus. Chip und Speicher will AMD bei seiner Referenz-Version mit maximal 918 bzw. 1.375 MHz befeuern. Erste Boardpartner-Modelle sind ebenfalls schon zu sehen.

Allen vorne heran wird es von Sapphire nicht nur eine Dual-X-Version der Radeon R9 285 geben, sondern auch einen deutlich kleineren ITX-Ableger – ähnlich wie es MSI bei der GeForce GTX 760 Mini-ITX und Radeon R9 270X Mini-ITX getan hat. Im Vergleich zur Referenzversion soll der 3D-Beschleuniger deutlich kürzer ausfallen, jedoch keinerlei Abstriche bei der Leistung hinnehmen. Im Gegenteil: Hier wird es nicht nur ein Modell mit Referenz-Taktraten geben, sondern auch eine leicht übertaktete OC-Version, die sich mit 928 MHz ans Werk machen soll. Die Sapphire Radeon R9 285 ITX Compact wird allerdings zunächst auf 2 GB Videospeicher beschränkt sein. Ob es auch einen Ableger mit der doppelten Speichermenge geben wird, bleibt abzuwarten.

Von ASUS wird es zum Start der Radeon R9 285 ebenfalls ein Modell abseits der AMD-Vorlage geben. Laut der stets gut bedienten Gerüchteküche Videocardz.com sollen die Taiwaner eine Strix-Version planen und damit die neue Mittelklasse-Grafikkarte zumindest im normalen 2D-Betrieb oder bis zum Erreichen eines bestimmten Temperatur-Levels passiv und damit völlig lautlos kühlen. Unter Last steht vermutlich ein 2,5-Slot-Kühlsystem mit zwei riesigen Axiallüftern und einer aufwendigen Heatpipe-Konstruktion zur Verfügung. Angaben zu den Taktraten machte man jedoch nicht.

Ansonsten wird es auch von HIS und XFX sowie von zahlreichen anderen AMD-Partnern entsprechende Modelle geben. Am 2. September soll die AMD Radeon R9 285 offiziell zu einem Preis ab 249 US-Dollar an den Start gehen. Dann wird es von uns voraussichtlich einen ausführlichen Testbericht geben. In unseren Preisvergleich ist die Radeon R9 285 zwar schon aufgenommen worden, jedoch hat sie bislang noch kein einziger Händler im Programm.

Modelle der Radeon R9 285 im Überblick
Modell GPU-Takt Speicher-Takt / Ausbau Kühlung
ASUS Radeon R9 285 Strix - - / 2 GB semipassiv
Club3D Radeon R9 285 royalQueen - - aktiv
Gigabyte Radeon R9 285 - - aktiv
HIS Radeon R9 285 IceQ X2 - - / 2 GB aktiv
MSI Radeon R9 285 Gaming - - / 2 GB aktiv
PowerColor Radeon R9 285 TurboDuo OC 945 MHz 1.375 MHz / 2 GB aktiv
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X 918 MHz 1.375 MHz / 2 GB aktiv
Sapphire Radeon R9 285 Dual-X OC 965 MHz 1.400 MHz / 2 GB aktiv
Sapphire Radeon R9 285 ITX Compact 918 MHz 1.375 MHz / 2 GB aktiv
Sapphire Radeon R9 285 ITX Compact OC 928 MHz 1.375 MHz / 2 GB aktiv
XFX Radeon R9 285 Double Dissipation 918 MHz 1.375 MHz / 2 GB aktiv

Social Links

Kommentare (7)

#1
Registriert seit: 31.10.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1174
Ui ui ui... Haben will :D

Wen intressiert die Lautstärke im 3D Betrieb schon, da übertönt das Game meistens eh.

Aber silent im office Betrieb, das macht mich an!
#2
customavatars/avatar17977_1.gif
Registriert seit: 16.01.2005
HH\Wandsbek\Hinschenfelde
Korvettenkapitän
Beiträge: 2537
Naja abwarten ob die 285 wirklich an eine 280x Herankommt bei eben 30-40W weniger Verbrauch..Wenn diese Karte die gleiche Power wie die W7100 hat, dann wirds ganz nett werden ;)

AMDs Highlight ist die FirePro W7100 (8 GByte), auf der der neue Tonga-Grafikchip sitzt. Er hat 1792 Kerne – wie Tahiti Pro – und kann gleich vier Dreiecke pro Takt verarbeiten. Auch bei der Encoding-Performance hat Tonga laut AMD stark zugelegt und soll 1080p24-Filmmaterial bis zu 12 Mal schneller enkodieren können als in Wiedergabe-Geschwindigkeit. Der überarbeitete Unified Video Decoder kann laut AMD auch mit erhöhter Bildrate aufgezeichnete 4K-Videos wiedergeben. Wieviel die FirePro-Grafikkarten kosten und wann sie erscheinen sollen, ist unklar.

Nvidia Quadro und AMD FirePro: Profi-Grafikkarten mit Maxwell und Tonga | heise online

also Abwarten, aber ich denke nicht, dass Maxwell von NV soviel besser sein wird. Und ich verwette meinen Arsch drauf, dass Tonga die nächste R7 370 sein wird, und AMD zum Q2 1015 die Wachablösung schickt. Man merkt derzeit bei AMD in jedem Bereich, dass RRs Management endlich Früchte trägt und sich nun auf den Markt auswirken wird
#3
customavatars/avatar187427_1.gif
Registriert seit: 18.01.2013

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 467
Wieso sollte sie denn an eine 280X rankommen? AMD hat bereits verlauten lassen, dass die Leistung der 285 die der 280 nur minimal (keine 10% im 3D Mark Firestrike) übersteigt. Um die 280X zu schlagen wird es dann die 285X geben. Der Vorteil liegt beim niedrigeren Verbrauch und der besseren Austattung (TrueAudio...usw.)

Was ich mich frage ist, was der kleinere Speicherbus soll. Die Auflösungen werden in Zukunft höher, da ist eine kleinere Anbindung nicht wirklich hilfreich.
#4
customavatars/avatar202850_1.gif
Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 11314
Zitat ELIT3;22562941

Was ich mich frage ist, was der kleinere Speicherbus soll. Die Auflösungen werden in Zukunft höher, da ist eine kleinere Anbindung nicht wirklich hilfreich.


Stimmt, allerdings vermute ich dass wir diese Karten Anfang nächsten Jahres noch in Form einer R9 370 (o.ä.) wiedersehen werden. Das ist dann wieder unteres midrange wo 2Gb wieder völlig ausreichen.

Eventuell werden aber die 4Gb Versionen nicht allzu teuer (2Gb Vram kosten den Hersteller nur ~30$ ) so dass es die erste sinnvolle midrange 4Gb Karte wird - die GTX 770 mit 4Gb zählt da nicht so richtig weil man für das Geld schon fast ne R9 290 bekommt...
#5
Registriert seit: 10.03.2005

Leutnant zur See
Beiträge: 1185
bin ich eigentlich der einzige der weiß dass der speichbus viel strom kostet?
das stand früher öfter mal bei tests dabei.
man hat einfach ein 256bit bus genommen und den speicher etwas höher getaktet weil der eh so gut wie nichts verbraucht und fertig sind die 50w weniger
#6
customavatars/avatar154717_1.gif
Registriert seit: 03.05.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1139
Wie sieht es eigentlich preislich aus? Ich stehe auch kurz vor der Entscheidung eine 280 bzw X zu kaufen, aber wenn sich die Tongas preislich rentieren, würde ich natürlich noch warten.
#7
customavatars/avatar49152_1.gif
Registriert seit: 11.10.2006
Österreich
Fregattenkapitän
Beiträge: 2595
hmm lecker schön kompakt ^^
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Von ASUS bis ZOTAC: Vier Modelle der GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/NVIDIA-GTX1050TI-ROUNDUP/NVIDIA_GTX1050TI_4ER_ROUND_UP-TEASER

Seit Ende Oktober gibt es die aktuelle Pascal-Generation von NVIDIA auch für unter 200 Euro. Tatsächlich bekommt man hier nicht nur viel Leistung fürs Geld, sondern obendrein einen sehr effizienten 3D-Beschleuniger, wie unser Launch-Test zur NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti pünktlich zum Marktstart... [mehr]

Zwei Modelle der NVIDIA GeForce GTX 1050 Ti im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/EVGA-GTX-1050TI-SC/EVGA_ZOTAC_GTX1050TI_AUFMACHER

Am vergangenen Dienstag rundete NVIDIA sein Pascal-Aufgebot nach unten hin ab und kündigte mit der GeForce GTX 1050 Ti und GeForce GTX 1050 die bislang kleinsten Ableger unter den Pascal-Grafikkarten an. Ab heute werden die neuen Einsteiger-Karten zu Preisen ab 125 bzw. 155 Euro im Handel... [mehr]

MSI GeForce GTX 1060 Gaming X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/MSI-GTX-1060-GAMING-X/MSI_GEFROCE_GTX_1060_GAMING_X-TEASER

Ob von ASUS, EVGA, Inno3D oder Gigabyte – von nahezu allen großen Grafikkarten-Herstellern konnten wir bereits ein oder mehrere Modelle auf Basis der GeForce GTX 1060 testen. Gefehlt in unserer Liste hat allerdings noch MSI. Das holen wir nun mit einem Test zur MSI GeForce GTX 1060 Gaming X... [mehr]

AMD Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 im Test

Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMD_RADEON_RX_VEGA_64_56_TEST

Nun endlich ist es soweit: Was vor gut einem Jahr mit einer ersten Ankündigung begann und ab Ende 2016 konkret wurde, findet nun sein finales Ende in den ersten Tests der Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56. AMD ist als einziger Konkurrent zu NVIDIA geradezu zum Erfolg verdonnert. Die Ansprüche an... [mehr]

Ab Werk die schnellste: ZOTAC GeForce GTX 1080 Ti AMP! Extreme Edition im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/ZOTAC-GTX1080TI-EXTREME-LOGO

Einige Modelle der GeForce GTX 1080 Ti konnten wir uns ja bereits anschauen und damit lässt sich auch ein erster Eindruck zusammenfassen: Die GeForce GTX 1080 Ti ist in der Founders Edition eine gute Karte, die Custom-Modelle beschleunigen sie noch etwas und bieten zudem eine bessere und leisere... [mehr]

EVGA GeForce GTX 1060 Gaming im Kurztest

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/EVGA-GTX1060-GAMING/EVGA_GTX1060_KURZTEST-TEASER

Während der letzten Tage hatten wir uns zahlreiche Custom-Modelle der NVIDIA GeForce GTX 1060 näher angeschaut und viele verschiedene Modelle von ASUS, Gigabyte, MSI und Inno3D auf den Prüfstand gestellt. Mit der GeForce GTX 1060 SC Gaming war darunter auch ein Ableger von EVGA, welcher mit... [mehr]