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CES 2020: Die Highlights von InWin

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inwinEs ist gute Tradition, dass InWin zu Messen mit außergewöhnlichen Konzeptgehäusen begeistert. Zur CES ist es diesmal das Diéy, dass die Aufmerksamkeit auf sich und auf die anderen InWin-Neuheiten ziehen soll.

Das Diéy ist ein kugelförmiges, freischwebendes Gehäuse mit beleuchteten Plexiglas-Scheiben, die etwas an Schuppen erinnern. Ein passender Standfuß gehört direkt zum Gehäuse. Im Inneren birgt das Diéy maximal ein E-ATX-Mainboard, 36 cm lange Erweiterungskarten und einen 17 cm hohen Prozessorkühler. Auch vier 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerke und ein ATX-Netzteil finden Platz. Gekühlt wird die Hardware durch einen 120-mm-Lüfter auf der linken Seite und drei 120-mm-Lüfter auf der rechten Seite. An der rechten Seite kann alternativ auch 360-mm-Radiator (allerdings nur maximale 50 mm Höhe inkl. Lüfter) montiert werden. Das Diéy ist aber nicht einfach nur eine PC-Behausung, sondern es kann programmiert werden und z.B. auf Geräusche reagieren. Auch diverse digitale Assistenten werden unterstützt.

In Win zeigt aber auch eine Reihe von PC-Gehäusen, die zumindest etwas konventioneller ausfallen. Dazu gehört das 500-Euro-Modell 925, ein Premium-Full-Tower, der aus 4 mm starkem Aluminium und gehärtetem Glas gefertigt wird und entsprechend luxuriös wirkt. Ungewöhnlich ist, dass an Front, Rückwand und Deckel je drei 120-mm-Lüfter Platz finden. Front und Deckel gibt InWin alternativ auch für 360-mm-Radiatoren frei.

Für die Zukunft ist unter anderem das C200 geplant. Das recht dezent gestaltete Modell (ohne Glas und ohne RGB-Beleuchtung) richtet sich an Creators. Ihnen bietet es unter anderem acht Laufwerksplätze. Die beiden 5,25-Zoll-Laufwerksplätze können bei Bedarf auch für zwei bis drei Hot-Swap-Einschübe genutzt werden. Dazu können ein E-ATX-Mainboard, bis zu 42 cm lange Erweiterungskarten und ein bis zu 16,6 cm hoher Prozessorkühler montiert werden. Das Kühlsystem stützt sich auf zwei 120/140-mm-Frontlüfterplätze, einen 120-mm-Lüfterplatz am Heck und zwei 120-mm-Lüfterplätze im Deckel.

Die beiden Modelle 215 und 216 zeigen sich in ähnlichem Format, aber mit anderem Design. Mit ihrem Glasseitenteil sprechen sie eher Nutzer an, die ihr PC-System auch etwas präsentieren möchten. InWin legt dabei auch weniger Wert auf Storage, ermöglicht dafür aber die Montage eines 360-mm-Frontradiators und einer vertikal orientierten Grafikkarte. Diese beiden Modelle unterscheiden sich vor allem durch die Frontgestaltung. Während das 215 sich mit sichtbaren Luftschlitzen präsentiert, zeigt das 216 von vorn eine dezentere, geschlossen gestaltete Front. Die drei Midi-Tower sollen in Kürze auf den Markt kommen. Für 215 und 216 werden 69 Euro, für das C200 79 Euro veranschlagt.

Mit SR24 und SR36 haben wir uns schließlich auch zwei AiO-Kühlungen angesehen. Die Produktnamen lassen bereits erahnen, dass es sich um ein 240- und um ein 360-mm-Modell handelt. In Win spendiert den AiO-Kühlungen nicht nur ARGB-Lüfter, sondern vor allem auch je gleich zwei Pumpen. InWin verspricht sich davon eine höhere Kühlleistung. Zum Verkaufspreis gibt es allerdings noch keine Angaben.