> > > > NAND-Baustein BiSC-4 mit QLC-Technik erreicht 1,33 TBit pro Chip

NAND-Baustein BiSC-4 mit QLC-Technik erreicht 1,33 TBit pro Chip

Veröffentlicht am: von

wdBausteine für SSDs bieten seit Jahren immer höhere Speicherkapazität. Der BiCS4-Flash-Speicher von Toshiba und Western Digital soll laut den beiden Unternehmen nochmals eine ordentliche Schippe bei der Kapazität obendrauf packen. Erste Muster des NANDs würden demnach eine Kapazität von bis zu 1,33 TBit pro Baustein bieten. Bisher sprach man beim BiCS 4 von einer maximalen Kapazität von 1 TBit, doch anscheinend konnten bei der Entwicklung noch weitere Verbesserungen vorgenommen werden. Somit können rund 167 GB pro Chip gespeichert werden. Dies ermöglicht es den SSD-Herstellern noch größere Laufwerke zu bauen oder für die gleiche Kapazität weniger Chips einkaufen zu müssen. 

Nach Angaben von Toshiba und WD biete dieser 3D-NAND die weltweit bisher größte Kapazität. Um die hohe Speicherdichte zu erreichen, setzt man einerseits auf das gestapelte Produktionsverfahren mit mehreren Speicherlagen und andererseits auf die QLC-Technik. Durch QLC können pro Speicherzelle vier Bits gespeichert werden, wohingegen bei der weit verbreiteten TLC-Technik pro Speicherzelle maximal drei Bits gesichert werden können.

Erste SSDs auf Basis des neuen BiCS 4 werden noch zum Ablauf des aktuellen Jahres erwartet. SanDisk könnte als Tochterunternehmen von Western Digital zu einem der ersten Unternehmen zählen, das Laufwerke mit den QLC-Bausteinen verkauft. Zukünftig soll die Kapazität noch weiter ansteigen. Durch Erhöhung der Speicherlagen sollen im Vollausbau bis zu 2,66 TBit pro Chip möglich sein.

Intel will in Kürze auf QLC-basierende SSDs für den Datacenter-Einsatz vorstellen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 5

Tags

Kommentare (7)

#1
customavatars/avatar54828_1.gif
Registriert seit: 01.01.2007
Exil
Der Saft ist mit euch!
Beiträge: 8662
Bin mir nicht sicher, ob ich die ersten Generationen dieser QLC Chips als Primärspeicher einsetzen möchte. Aber so als Datengrab/Steamdisk schon cool, wenn der Preis stimmt...
#2
customavatars/avatar215183_1.gif
Registriert seit: 01.01.2015
€Uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Kapitän zur See
Beiträge: 3676
Uff, QLC, das hört sich noch nach einem Experiment an, zumindest würde "ich" nicht die ersten Produkte kaufen wollen.
Bei mir kommt nur MLC zum Einsatz, davor wollte ich nur SLC, Betatester spiele ich nicht.
Das macht die Preise aber sicher mittel bis langfristig günstiger, gut so.
#3
Registriert seit: 05.12.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5297
Irgendwann, wenn mehrere Terabytes in einer SSD zu erschwinglichen Preisen verfügbar ist, rüste ich vielleicht auf. XD

Die Preissenkungen aktuell sind echt nicht schlecht.
#4
Registriert seit: 01.08.2017
ganz im Westen
Leutnant zur See
Beiträge: 1181
@III
QLC war doch schon letztes Jahr vorgestellt worden?
Die gleichen Vorurteile gabs auch bei TLC..... waren die besonders Defektgeplagt? Wäre mir neu.

Dieses jahr starten die Produkte halt langsam durch, sogar für den Servereinsatz!

Intel SSD mit 20 TByte? - Neue SSDs mit QLC-NAND angekündigt - GameStar
#5
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16694
Welche SSD mit WLC wurde denn im letzten Jahr vorgestellt? Prototypen vielleicht, aber meines Wissens keine wirklichen Endprodukte. Über QLC wurde schon vor über 10 Jahren gesprochen.
#6
Registriert seit: 01.08.2017
ganz im Westen
Leutnant zur See
Beiträge: 1181
Es ging in diesem Artikel ja nicht um ein Produkt, sondern um die QLC Technik?

Dass QLC ein „experiment“ sein soll, halte ich für eine ziemlich gewagte aussage. Selbst als Primärspeicher würde ich mir keine sorgen machen.
Die 970evo 1TB(TLC) hat eine TBW von 600Terrabyte, welche heutzutage noch nichtmals ans Limit gebracht werden. Wieso also nicht 25% Ausdauer opfern für 33% mehr Kapazität? Für den HeavyUser gibts immernnoch MLC.

@III
Hast du denn jemals was schlechtes von MLC und TLC „Betatestern“ gelesen?
#7
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16694
Die Frage ist doch, wie viel Ausdauer man opfert, denn das es nur 25% sein werden, kann ich mir kaum vorstellen.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

    Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

  • Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

    Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]

  • Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

    Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

  • Intel Optane SSD 900P 280 GB mit 3D-XPoint-Speicher im Test

    Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-OPTANE-SSD-900P/TEASER

    Bei Halbleiterlaufwerken, kurz SSDs, war in den vergangenen Jahren eine konstante Evolution zu beobachten – im Wesentlichen wurde die Speicherdichte erhöht, wozu 3D-NAND einen zentralen Beitrag geleistet hat. Auch die Geschwindigkeit hat mit der breiten Verfügbarkeit von PCI-Express-SSDs und... [mehr]

  • Intel SSD 760p 512 GB im Test: Dem Vorgänger klar überlegen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/INTEL_SSD_760P

    Intel und SSD bedeutete zuletzt in erster Linie hohe Preise in Verbindung mit fragwürdigem Nutzen für Privatanwender. Mit der SSD 760p richtet man sich aber endlich auch wieder dem Massenmarkt zu, der rund eineinhalb Jahre vom Vorgänger SSD 600p bedient worden ist. Die konnte seinerzeit im... [mehr]

  • Toshiba OCZ RC100 im Test: Kleine SSD mit klaren Vorzügen

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/TOSHIBA_OCZ_RC100_02

    Kompakt, nicht zu teuer, aber auch nicht zu langsam: Mit der OCZ RC100 bringt Toshiba eine NVMe-SSD in den Handel, die in vielerlei Hinsicht bewusst anders sein soll. Das ermöglicht dem Unternehmen zufolge das Ansprechen einer ganz bestimmten Zielgruppe. Denn so mancher wird nach wie vor von den... [mehr]