> > > > Toshiba OCZ RC100: Mainstream-SSD startet diese Woche

Toshiba OCZ RC100: Mainstream-SSD startet diese Woche

Veröffentlicht am: von

toshiba ocz rc100

Die auf der CES Anfang Januar von Toshiba vorgestellte SSD OCZ RC100 geht noch in dieser Woche an den Start. Das teilt das Unternehmen mit und verrät gleichzeitig die noch fehlenden technischen Daten und Preise. Einer der größten Vorteil ist laut Hersteller die äußerst kompakte Bauweise. Aber auch das Preis-Leistungsverhältnis könnte Verbraucher locken.

Angeboten wird die OCZ RC100 in drei Größen: 120, 240 und 480 GB. Alle Modelle entsprechen dem M.2-2242-Standard und bringen es demzufolge auf eine Länge von 42 mm. Damit ist die OCZ RC100 die derzeit kürzeste SSD mit NVMe-Schnittstelle (NVMe 1.2.1). Angebunden wird das Laufwerk über zwei PCI-Express-3.1-Lanes (PCIe 3.1 x2), was eine Positionierung zwischen SATA-SSDs und schnellen Modellen mit PCIe-x4-Anbindung bedeutet.

Verbaut werden 3D-BiCs-TLC-Flash mit 64 Layern und ein eigener, nicht näher genannter Controller. Einen DRAM-Cache gibt es nicht, stattdessen wird der PC-Arbeitsspeicher als Puffer genutzt (Host Memory Buffer). Auch das führt dazu, dass die RC100 ein Single-Package-Design nutzen kann.

Die maximalen Schreib- und Leseraten gibt Toshiba mit 700 und 1.350 MB/s (120 GB), 1.050 und 1.600 MB/s (240 GB) sowie 1.100 und 1.600 MB/s (480 GB) an. Die 4K-IOPS werden auf 95.000 und 80.000 (120 GB), 110.000 und 130.000 (240 GB) sowie 110.000 und 150.000 (480 GB) beziffert. Der TBW-Wert beträgt 60, 120 und 240 GB, die als MTBF nennt Toshiba 1 Mio. Stunden, die Garantie deckt drei Jahre ab. Im Betrieb soll die SSD typischerweise rund 3 W benötigen, im L1.2-Modus 5 mW. Verschlüsselungsfunktionen bietet die OCZ RC100 nicht, unterstützt werden lediglich TRIM sowie das hauseigene SSD Utility ab Version 3.1. Letzteres erlaubt kleinere Tuning-Eingriffe sowie die Überwachung bestimmter Laufwerksparameter.

Nicht zuletzt die unverbindlichen Preisempfehlungen zeigen, warum Toshiba die OCZ RC100 als „Mainstream"-SSD bezeichnet. So wird das 120 GB fassende Modell für 48,90 Euro (0,4075 Euro/GB) angeboten, die 240 GB große Version für 69,90 Euro (0,29125 Euro/GB). Der größte Ableger mit 480 GB kostet hingegen 129,90 Euro (0,2706 Euro/GB). Händlerlistungen sollen laut Toshiba bis Ende der Woche folgen. Vermutlich in der nächsten Woche wird es zudem einen Testbericht der 240-GB-Laufwerks geben, ein entsprechendes Testmuster ist bereits unterwegs.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (8)

#1
customavatars/avatar73342_1.gif
Registriert seit: 22.09.2007

Admiral
Beiträge: 19734
Endlich, ich warte schon. Toshiba sagte mal April :)
Wer testet bei euch, mit welcher Hardware?
#2
Registriert seit: 05.12.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 4877
Als echter HWLuxxer hat man zumindest eine Samsung Evo, besser noch die Pro.
#3
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16022
Zitat
Der TBW-Wert beträgt 60, 120 und 240 GB
Das wäre nur die Hälfte der Kapazität der SSD, also wäre die Garantie beendet, nachdem halt beschrieben wäre. Es dürfte wohl TB sein.
#4
Registriert seit: 13.02.2006
Koblenz
Admiral
Beiträge: 9974
Zitat Ape11;26359685
Als echter HWLuxxer hat man zumindest eine Samsung Evo, besser noch die Pro.


Nö. Hab ne Crucial und bin glücklich. Wie auch bei Smartphones ist Samsung zwar gut, aber keineswegs der heilige Gral ;)

Bin mal gespannt wie sich die RC100 schlägt. Hab blöderweise auf meinen Board keinen 2280er M.2, nur 2260. Und da gibts keine/kaum SSDs für. :(
#5
customavatars/avatar194145_1.gif
Registriert seit: 03.07.2013
Luzern
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1364
"Mainstream-SSD" .. das liest sich so als wäre es was neues, innovatives. Und dann nicht mal was mit 1 und 2 TB, was z.B. mich ansprechen würde.
#6
customavatars/avatar274622_1.gif
Registriert seit: 19.09.2017

Gefreiter
Beiträge: 54
Zitat Tzk;26360068
Nö. Hab ne Crucial und bin glücklich. Wie auch bei Smartphones ist Samsung zwar gut, aber keineswegs der heilige Gral ;)(


Mag ja stimmen , aber im Consumer Markt führt nun mal kein Weg an den 960er / 970er vorbei was den Speed angeht.
Und die 960er Serie bekommt na ja nun wirklich im Ausverkauf nachgeworfen.
#7
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16022
Es gibt einen Review bei TheSSDReview, im PCMark 8 waren die Latenzen teils höher als die einer HDD, diese SSDs ist nur für sehr leichte Lasten, also wirklich den den Desktopbetrieb, gedacht und geeignet. Aber das von DRAM less SSDs im Alltag nicht zu viel erwarten ist, sollten sowieso jedem klar sein.

Der Trumpf der RC100 ist deren kompakter 2242 Formfaktor mit nur 42mm Länge, während die anderen M.2 PCIe SSDs fast immer 80mm lange sind, also den 2280 Formfaktor haben. M.2 ist ja eine Familie von Formfaktoren und unterschiedlichen Längen (und zumindest theoretisch sogar Breite). Wenn aber so eine lange PCIe SSD nicht verbaut werden kann, dann könnte die RC100 interessant sein, aber eigentlich auch nur dann.
#8
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2819
Schicker SSD-USB-Stick wenn man ein kurzes Gehäuse nimmt.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

Toshiba TR200 SSD mit 3D-BiCS-Speicher im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-TR200/TEASER

Die Toshiba TR200 verzichtet erstmals auf den OCZ-Namenszusatz und soll ein attraktives Paket für den Einstiegsmarkt sein. Dazu setzt Toshiba auf den neusten 3D-TLC-Speicher, der den Namen "BiCS Flash" trägt. Als Produkt für den Einstiegsmarkt steht bei der Toshiba TR200 das... [mehr]

Seagate IronWolf Pro 12 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/SEAGATE_ST12000NE0007_02_F1222626A871414297BA0B028877CA71

Seagate hat kürzlich sein Festplattenportfolio im Consumerbereich um eine weitere Kapazitätstufe nach oben erweitert. Die Serien IronWolf, IronWolf Pro und BarraCuda Pro umfassen nun neue Modelle mit einem Fassungsvermögen von 12 TB. Die neuen 12-TB-Modelle kombinieren ebenso wie die letztes... [mehr]

Western Digital Black SSD mit 512 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLACK-SSD-NVME/TEASER

Die auf Farben bezogene Namensgebung von Western Digital unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Varianten: Grün für besonders sparsame, günstige und meistens auch etwas langsamere Laufwerke, blau für den Mainstream-Markt und schwarz für die schnellsten Laufwerke, die Western Digital... [mehr]

Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]