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Fingerabdruck und robuste Gehäuse: Apacer macht seine Laufwerke sicherer

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apacer 2

Verbunden wird Apacer in erster Linie mit Arbeitsspeicher. Doch auf dem Computex-Stand spielen DDR4-Riegel nur eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt stehen stattdessen zahlreiche verschiedene Laufwerke in den unterschiedlichsten Formfaktoren. Dabei fallen vor allem die für den externen Betrieb gedachten Modelle auf. Hier lautet das Motto „Safety first".

Das gilt vor allem für die externen Festplatten. Im Innern der AC633 und AC731 kommen 2,5-Zoll-HDDs zum Einsatz, denen auch Stürze, Wasser und Staub bis zu einem gewissen Grad nichts anhaben können. Laut Apacer haben beide Modelle den „U.S. Military-grade Drop Test" bestanden und widerstehen Wasser und Staub gemäß IP68-Zertifizierung. Die Übertragung der Daten erfolgt über eine USB-3.1-Gen-1-Schnittstelle. Unterschiede zwischen beiden Modelle sind vor allem optischer Natur. Die AC633 setzt auf ein Gehäuse im Ruggedized-Design, die AC731 ist hingegen unauffällig.

Auf Flash-Speicher setzt Apacer beim USB-Stick AH651 sowie bei der Hybrid-SSD AS730. Hybrid, da das Laufwerk sowohl über die integrierte USB-Schnittstelle als auch über den SATA-Port, der sich hinter einer Abdeckung versteckt, genutzt werden. Highlight ist aber die Sicherung der Daten. Die werden grundsätzlicher per 128-Bit-AES-Verschlüsselung geschützt, das Entschlüsseln erfolgt wahlweise per Smartphone. Das wird hierfür einmalig mit der Festplatte, in deren Innern ein Bluetooth-Modul steckt, verbunden. Der Zugriff kann dann per Knopfdruck autorisiert werden, das Eingeben eines Passwortes ist somit überflüssig. Auf einen Fingerabdruck setzt hingegen der AH651. Dabei handelt es sich bereits um die zweite Generation eines USB-Sticks mit integriertem Fingerabdrucksensor. Wird der Stick an einen Rechner angeschlossen, ist zunächst nur die öffentliche Partition aufrufbar. An den geschützten Bereich gelangt man erst nach dem Freischalten per hinterlegtem Abdruck.

Aber auch vergleichsweise gewöhnliche Laufwerke zeigt Apacer auf der Computex. Mit der AS2280P2+ und AS2280P4+ handelt es sich dabei um M.2-SSDs, die mit unterschiedlichen Kapazitäten angeboten werden. Der wesentliche Unterschied betrifft die Übertragungsraten: Während die AS2280P2+ dank PCIe x2 bis zu 1.650 und 1.000 MB/s beim Lesen und Schreiben erreichen soll, sind es bei der AS2280P4+ bis zu 3.200 und 2.000 MB/s. Allerdings versieht Apacer nur die AS2280P2+ mit einem Heatspreader im „Black Panther"-Design, das man von dem Speicherriegeln (Test des Apacer Panther Rage Illumination DDR4-3000) des Unternehmens kennt. Darin integrierte RGB-LEDs informieren durch Wechsel der Farbe über die Temperatur des Laufwerks.

Preis oder Termine hat Apacer bislang für keine der Neuheiten verraten.

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Kommentare (2)

#1
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Registriert seit: 01.01.2017
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Beiträge: 371
Warum kein 256-bit AES?
#2
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Registriert seit: 31.07.2009
Bonn
Obergefreiter
Beiträge: 103
Wahrscheinlich weil das mehr Leistung bei der Ver/Entschlüsselung kosten würde > höhere Kosten für Controller.
Die größeren Blöcke bringen im Prinzip auch nicht mehr Sicherheit. Ein 128er hat man auch nicht schnell mal entschlüsselt und wenn jemand gezieltes Interesse an den Daten hat, dann wird ihn auch die "etwas" höhere Dauer beim 256er auch nicht stoppen.
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