> > > > Intel schrumpft Controller: Optane SSD kommen im M.2-Format

Intel schrumpft Controller: Optane SSD kommen im M.2-Format

Veröffentlicht am: von

intel-optaneAuf dem Open Compute Project Summit zeigte Intel erstmals eine Enterprise-SSD auf Basis von 3D-XPoint- bzw. Optane-Speicher im M.2-Format. Die als Optane SSD DC P4801X geplanten SSDs waren bisher nicht möglich, da das Package des Controllers einfach zu groß für das PCB einer M.2 2280 war. Bisher ist die Optane SSD DC P4800X nur als PCI-Express-Steckkarte oder mit U.2-Anschluss erhältlich.

Der auf der Optane SSD DC P4801X verwendete Controller ist grundsätzlich mit dem auf der P4800X und 900P identisch. Dennoch gibt es Einschränkungen bei der Kapazität, denn auf dem PCB einer M.2-2280-SSD können derzeit nur sieben 3D-XPoint-Speicherchips untergebracht werden. Über ebenso viele Kanäle verfügt der verwendete Controller. Damit kommt das erste Modell auf eine Kapazität von 375 GB.

Die Veröffentlichung auf dem Open Compute Project Summit ist noch keine offizielle Produktvorstellung. Daher macht Intel keine Angaben zu den technischen Daten. Aufgrund der eingeschränkten Kühlung ist die Leistung unterhalb der P4800X und 900P einzuordnen. Mit einer Optane SSD DC P4801X mit M.2-Anschluss füllt Intel allerdings die bestehende Lücke zwischen Optane SSD 800P und einer 900P, die zwar leistungsfähiger, aber nicht als M.2-SSD erhältlich ist.

In Kürze dürfte die offizielle Ankündigung von Intel folgen.

Social Links

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (4)

#1
customavatars/avatar28313_1.gif
Registriert seit: 10.10.2005

Bootsmann
Beiträge: 739
Zitat HWL News Bot;26225496

Der auf der Optane SSD DC P4801X verendete Controller


Armer Controller :(
#2
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16038
Zitat
Mit einer Optane SSD DC P4801X mit M.2-Anschluss füllt Intel allerdings die bestehende Lücke zwischen Optane SSD 800P und einer 900P
Wie soll denn eine Enterprise SSD die Lücke im Programm der Consumer SSDs füllen? Dazu ist sie zu teuer und es müsste erstmal eine Consumer Version von ihr erscheinen! Die Leistung dürfte nicht nur aufgrund der eingeschränkten Kühlung geringer als bei der DC P4800X oder 900P ausfallen, sondern auch weil ein M.2 Slot nur maximal so um die 8,5W maximale Leistungsaufnahme erlaubt, die 900P 280GB aber schon mit "Power - Active: 14W" spezifiziert ist. Kühlung hin oder her, so viel Leistung darf eine M.2 SSD gar nicht über den Slot ziehen.
#3
Registriert seit: 14.08.2014

Oberbootsmann
Beiträge: 791
Und im Enterprise-Bereich wird man wohl M.2 auch nicht wirklich bevorzugen, sondern U.2 für entsprechende Backplanes.
#4
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16038
U.2 ist ja vor allem wichtig um Hot-Swap zu ermöglichen, wenn dies nicht gefordert ist, dann kann M.2 schon sinnvoll sein, etwa um Platz zu sparen oder eben mehr Kapazität zu ermöglichen weil man über entsprechende Karten und in Slots mit PCIe Lane Bifurkation dann mehr SSDs unterbringen kann, eben bis zu 4 in einem x16 Slot statt nur einer im Add-In-Card Formfaktor.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 970 PRO im Test: Hält länger und arbeitet schneller

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_PRO

Eineinhalb Jahre nach dem Start löst Samsung die SSD 960 PRO ab und schickt den Nachfolger ins Rennen. Der soll nicht nur ein noch höheres Tempo bieten, sondern auch langlebiger sein. Dabei halten sich die technischen Neuerungen in Grenzen, in den Mittelpunkt wird vor allem der neue... [mehr]

Toshiba TR200 SSD mit 3D-BiCS-Speicher im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-TR200/TEASER

Die Toshiba TR200 verzichtet erstmals auf den OCZ-Namenszusatz und soll ein attraktives Paket für den Einstiegsmarkt sein. Dazu setzt Toshiba auf den neusten 3D-TLC-Speicher, der den Namen "BiCS Flash" trägt. Als Produkt für den Einstiegsmarkt steht bei der Toshiba TR200 das... [mehr]

Seagate IronWolf Pro 12 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2017/SEAGATE_ST12000NE0007_02_F1222626A871414297BA0B028877CA71

Seagate hat kürzlich sein Festplattenportfolio im Consumerbereich um eine weitere Kapazitätstufe nach oben erweitert. Die Serien IronWolf, IronWolf Pro und BarraCuda Pro umfassen nun neue Modelle mit einem Fassungsvermögen von 12 TB. Die neuen 12-TB-Modelle kombinieren ebenso wie die letztes... [mehr]

Western Digital Black SSD mit 512 GB und NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/WD-BLACK-SSD-NVME/TEASER

Die auf Farben bezogene Namensgebung von Western Digital unterscheidet im Wesentlichen zwischen drei Varianten: Grün für besonders sparsame, günstige und meistens auch etwas langsamere Laufwerke, blau für den Mainstream-Markt und schwarz für die schnellsten Laufwerke, die Western Digital... [mehr]

Samsung SSD 860 EVO und PRO mit 4 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-860-EVO-PRO/TEASER

Die perfekte SSD ist groß, schnell und preisgünstig. Doch wie immer kann man nicht alles haben, zumindest nicht gleichzeitig: Für maximale Performance muss man zu einer PCI-Express-SSD greifen, die inzwischen zwar auch mit relativ großen Speicherkapazitäten verfügbar, jedoch nicht günstig... [mehr]

Samsung SSD 970 EVO im Test: Neue Mittelklasse kommt der PRO nahe

Logo von IMAGES/STORIES/2017/SAMSUNG_970_EVO

Nicht nur zahlungskräftigen Enthusiasten will Samsung locken, auch ein Segment weiter unten will man keine Käufer an die Konkurrenz verlieren. Entsprechend wird nicht nur die PRO-Linie aufgefrischt, sondern mit der SSD 970 EVO auch die Mittelklasse. Die soll nicht nur höhere Transferraten... [mehr]