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Mehr Datensicherheit für NAS: ThecusOS 7.0 unterstützt Seagate IronWolf Health Management

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thecusDie NAS-Systeme von Thecus unterstützen mit der aktuellen Software-Version ThecusOS 7.0 nun auch das IronWolf Health Management (IHM) von Seagate. Durch das System sollen die Daten noch sicherer sein. Um das System allerdings zu nutzen, wird zwingend der Einsatz der IronWolf-Festplatten von Seagate vorausgesetzt. Dadurch sei es laut Thecus möglich, dass das Diagnose-Tool wichtige Informationen sammelt und den Nutzer jederzeit über den aktuellen Zustand der Laufwerke informiert wird.

Um die Datensicherheit zu gewährleisten, werden 200 Parametern ständig überwacht. Zum Vergleich: Das bekannte S.M.A.R.T.-System überwacht hingegen lediglich 20 Aspekte. Somit erkennt das System von Seagate einen anbahnenden Fehler deutlich früher. Zudem übernimmt IHM auch die Interpretation der Daten. Dies ermöglicht es, dem Anwender eine Empfehlung zur Handlung zu geben. Sollten bestimmte Parameter nicht in der Norm liegen, wird dem Nutzer zum Beispiel ein Austausch der Festplatten empfohlen.

Trotzdem kann es auch durch äußere Einflüsse wie beispielsweise einen Wasserschaden, Feuer oder andere Unfälle zu einem Datenverlust kommen. Hierfür kann der Nutzer dann sofort die Datenrettung einleiten. Die Erfolgsquote soll bei bis zu 90 % liegen und beim Kauf einer IronWolf Pro von Seagate ist diese Option für zwei Jahre inklusive.

Neben der automatischen Analyse bietet das System auch einen manuellen Scan der Festplatten an. Nach der manuellen Analyse zeigt das Health Management entweder die Festplatten als „gesund“ an oder es wird ein numerischer Fehlercode ausgegeben. Dieser Fehlercode kann dann einem bestimmten Problem zugeordnet werden. Zu den Problemen zählen beispielsweise eine zu hohe Betriebstemperatur oder auch übermäßige Erschütterungen. In unserem Test der Seagate IronWolf Pro mit 12 TB hatten wir die integrierten "Rotational-Vibration"-Sensoren ausführlich vorgestellt. Die Sensoren erkennen beispielsweise, ob ein Lüfter für Vibrationen sorgt und somit die Lebensdauer der Festplatte abnimmt. Diese Meldung wird dann vom Health Management angezeigt.

ThecusOS 7.0 unterstützt sowohl die Seagate-Festplatten der Serie IronWolf als auch IronWolf Pro. Die Festplatten stehen in den Kapazitäten zwischen 1 bis 12 TB zur Auswahl. Die normalen IronWolf-Modellen werden von Seagate mit einer Read-/Write-Leistung von bis zu 180 TB/Jahr verkauft, während die IronWolf Pro mit bis zu 300 TB pro Jahr angeboten wird. Zudem ist die Datenrettungsoption lediglich in der Pro-Variante für zwei Jahre kostenfrei inbegriffen, während bei den normalen IronWolf-Festplatten die Option kostenpflichtig dazu erworben werden muss.

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 16058
Wenn das Diagnose-Toll mal nicht ein Diagnose-Tool ist?

Gibt es dies auch für andere Linux Distributionen? Denn das ThecusOS dürfte doch auch nur ein Linux sein.

Zitat
Sollten bestimmte Parameter nicht in der Norm liegen, wird dem Nutzer zum Beispiel ein Backup der Daten empfohlen.
Ein Backup sollte man immer haben! Ein NAS alleine ist auch kein sicherer Ort für Daten, dies kann kaputt gehen, das Netzteil kann im schlimmsten Fall bei einem Ausfall alle HDDs killen oder die gehen alle auf einmal kaputt, weil das NAS um- oder gar runterfällt oder es einen harten Schlag abbekommt. Auch gilt immer noch: RAIDs ersetzen keine Backups!

Zitat
Die normalen IronWolf-Modellen werden von Seagate mit einer Schreibleistung von bis zu 180 TB/Jahr verkauft
Nicht Schreibleistung, bei HDDs zählt auch das das gelesene Datenvolumen zum Workload und diese 180TB/Jahr sind das Workload Rating! Also bitte korrigiert dies, denn dies ist ein häufiges Missverständnis. Bei SSDs gibt es die TBW, diese beziehen sich nur auf das geschriebene Datenvolumen, bei HDDs nennt man es Workload Rating, weil es eben auch gelesene Daten beinhaltet. Dies kann man auch im Technology Paper "Understanding Reliability Metrics" von Seagate nachlesen:
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