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Das sind die Ergebnisse des Lesertests zur Patriot Viper V760

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Mitte April riefen wir unsere Leser und Community-Mitglieder dazu auf, sich für unseren neusten Lesertest in Zusammenarbeit mit Patriot zu bewerben. Getestet werden durfte eine brandneue Tastatur des Herstellers, welche erst seit wenigen Tagen auf dem Markt ist und für 120 Euro ihren Besitzer wechselt. Wie sich die Patriot Viper V760 bei unseren fünf Testern, welche wir wenige Tage später bekannt gaben, geschlagen hat, erfährt man in dieser Beitrag.

Zur Verfügung gestellt wurden fünf Testgeräte der Patriot Viper V760. Die 51,0 x 20,0 x 7,2 mm große und etwa 1.675 g schwere Tastatur kam erst vor wenigen Tagen nach Deutschland und wechselt für etwa 120 Euro ihren Besitzer. Das vergleichsweise hohe Gewicht hat seinen Grund: Während viele Hersteller auf ein leichtes, aber eher günstiges Kunststoff-Gehäuse setzen, setzt Patriot bei seinem Sprössling auf hochwertiges Aluminium. Obendrein lässt sich für besseren Komfort eine Handballenauflage per Magnetverbindung andocken.

Die Viper V760 verfügt über 104 mechanische Tasten, die sich dank Makro-Funktion nicht nur einzeln programmieren lassen, sondern deren Hintergrundbeleuchtung auch einzeln eingestellt werden kann. Dank RGB-LEDs sind über 16,8 Millionen unterschiedliche Farben möglich. Bei den Switches vertraut man auf die über 25-jährige Expertise des chinesischen Herstellers Kailh. Konkret setzt man hier auf die Kailh-Brown-Switches, welche nicht nur unter Gamern sehr beliebt sind, sondern sich zweifellos auch für das Schreiben längerer Texte eignen. Die Switches haben ein taktiles Feedback, sind aber deutlich leiser als die blauen Switches von Kalih oder Cherry. Sie stellen insgesamt einen guten Mix für Gaming und Schreiben dar.

Dazu gibt es sechs Multimedia-Tasten, um beispielsweise die Musiklautstärke zu regeln oder den nächsten Song abspielen zu lassen. Alle Tasten versprechen natürlich 100 % Anti-Ghosting und ein volles Rollover – auch bei mehr als zehn Fingern. Angeschlossen wird die Viper V760 von Patriot natürlich per USB. Lobenswert: Das Kabel ist austauschbar. Über die Software lässt sich unter anderem der RGB-Beleuchtung konfigurieren, ein Game-Mode bei dem die Windows-Taste deaktiviert wird, kann gestartet, oder aber die Response-Time verändert werden. Abspeichern lassen sich die Einstellungen in fünf Profilen.

Die Patriot Viper V760 ist seit Anfang Mai zu einem Preis ab etwa 120 Euro in Deutschland erhältlich – inklusive einer zweijährigen Garantie.

Das sind die Ergebnisse

Insgesamt kommt die Patriot Viper V760 bei allen Testern sehr gut weg, vor allem wenn man bedenkt, dass andere mechanische Tastaturen gerne mehr als die hier ausgerufenen 120 Euro kosten. Mustis gefällt das schlichte Äußere, vor allem aber sagt ihm die RGB-Beleuchtung zu, die gleichmäßig hell aber nicht zu aufdringlich ist. Besonders gut gefällt ihm die Halterung der Handballenauflage, die per Magnetverbindung an die Tastatur angedockt wird. Laut des Testers hält diese „bombenfest“ und ist dadurch „super einfach anzubringen und auch wieder zu entfernen“. „Dies darf gerne von jedem anderen Hersteller kopiert und zum Standard werden“, schreibt er euphorisch in seinem Review.

Die Tasten sind seiner Meinung nach zwar sehr anfällig für störende Fingerabdrücke, die braunen Kalih-Taster haben ihn dafür positiv überrascht. Er tippt auf der Patriot-Tastatur nun merklich leiser als auf seinem alten Logitech-Modell. Abzüge gibt es von ihm bei den Multimedia-Tasten, die per FN betätigt werden müssen. Das macht ein einhändiges Bedienen dieser nur mit akrobatischen Bewegungen der Hände möglich oder ist je nach Handgröße sogar überhaupt nicht machbar. Er empfiehlt die Multimedia-Tasten daher oberhalb die Pfeiltasten anzubringen.

hester- lobt die wertige Materialwahl, die er so von seiner alten Tastatur her nicht kannte. Die Tasten hätten einen guten Druckpunkt, die Haptik sei insgesamt sehr gut. Für ihn ist die Patriot Viper V760 eine „wirklich gelungene Gaming-Tastatur“ und wird sein altes Modell ersetzen. BurningPeanut ist der Umstieg von seiner Dell-Rubberdome-Tastatur schwerer gefallen. Er benötigte aufgrund der Tastenhöhe etwas mehr Eingewöhnungszeit. Auf die Handballenauflage kann er aufgrund dessen nicht verzichten. Den Druckpunkt empfand er anfangs als zu leichtgängig, nach einer kurzen Eingewöhnungsphase hatte er sich aber schnell daran gewöhnt. Im direkten Vergleich zu seiner Corsair K70 sind die Tasten deutlich leiser, wenngleich sich die Leertaster hier einen Ausrutscher erlaubt und deutlich lauter als die restlichen Tasten der Patriot Viper V760 ist.

Größter Kritikpunkt von BurningPeanut ist der integrierte USB-Hub. Er arbeitet noch nach dem alten 2.0-Standard und ist damit für heutige Verhältnisse schlichtweg zu langsam. Die Gründe dafür kann der Tester nicht nachvollziehen. Die RGB-Beleuchtung gefällt auch ihm, jedoch hatte eine seiner Tasten einen Wackelkontakt, womit der Rotanteil hier etwas vom Rest abwich.

canni, der auch ein YouTube-Video gedreht hat, findet es schade, dass die Tastaturbeleuchtung noch nicht mit der MysticLight-Technik von MSI oder mit AuraSync von ASUS zusammenarbeitet, um die Beleuchtung mit der restlichen Hardware zu synchronisieren.

Abzüge gibt es außerdem bei der Zuweisung der Makros. Insgesamt ist die Software der Patriot Viper V760 bei allen Testern weniger gut angekommen. Sie ist einfach nicht intuitiv und bedient sich teils nicht logisch. Hinzu kommt, dass sie laut canni standardmäßig in einem Ordner abgespeichert wird, welcher Admistrator-Rechte erfordert. Sind diese nicht erteilt, können keine Profile abgespeichert werden. Hier sollte sich der Hersteller für einen anderen Pfad entscheiden. Immerhin ist das Konfigurations-Tool auch ohne Admin-Rechte ausführbar. Eine deutsche Übersetzung gibt es für die Viper V760 nicht, was manch Tester als neutralen Punkt anmerkt.

Green_Horn kommt zum Entschluss, dass Patriot der Einstieg in den Markt der Peripheriegeräte durchaus gelungen ist und mit der Viper V760 ein starkes Gesamtpaket anbietet.

Wir bedanken uns für die ausführlichen User-Review!

Zu den User-Reviews:

Ablauf:

  • Bewerbungsphase bis 23. April 2017
  • Auswahl der Bewerber + Versand: ab 24. April 2017
  • Testzeitraum bis 4. Juni 2017

Kleingedrucktes:

  • Mitarbeiter der Hardwareluxx Media GmbH und von Patriot sowie deren Angehörige sind von der Teilnahme ausgeschlossen
  • Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt durch die Redaktion von Hardwareluxx
  • Ein Account im Hardwareluxx-Forum ist für die Teilnahme zwingend notwendig
  • Die Teilnehmer werden per PN benachrichtigt
  • Alle Testmuster verbleiben nach Veröffentlichung der Testberichte bei den Testern
  • Sollten die Testberichte nicht rechtzeitig online gestellt werden, behalten sich die Hersteller vor, den vollen Betrag in Rechnung zu stellen
  • Die Reviews verbleiben ausschließlich bei uns im Forum

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