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Die gestiegenen Kosten für NAND- und DRAM-Speicher betreffen sämtliche Produkte, die auf diesen Speicherarten basieren. Besonders deutlich spürbar sind derzeit die Preissteigerungen bei Arbeitsspeicher, doch die Folgen reichen weit darüber hinaus und dürften sich in absehbarer Zeit noch stärker bemerkbar machen. In den USA haben Systemintegratoren hier und da ihre Preise bereits angehoben. Bisher beriefen sich die Hersteller hierzulande noch auf eine gute Lagerhaltung und eine frühzeitige Bestellung mit garantierten Preisen.
Konkret hat nun Framework eine Preiserhöhung für Arbeitsspeicher in seinen frei konfigurierbaren Framework Laptop DIY Editionen angekündigt. Die Preiserhöhung soll sich auf etwa 50 % belaufen.
Wir haben uns die Preise aus dem Sommer 2025 angeschaut, die Framework damals aufgerufen hat, und vergleichen diese gegen die Preise, die ab heute in der Konfiguration des Framework Laptop 16 verlangt werden.
Für die kommenden Wochen und Monate rechnet Framwork mit weiter steigenden Preisen. Man hält es für wahrscheinlich, dass man die Preise wird weiter erhöhen müssen. Dies wird dann nicht nur den DDR5-Speicher in Form von SODIMMs betreffen, sondern auch LPDDR5X und die Kosten für den GDDR auf den Grafik-Modulen.
Nach eigenen Angaben pflegt Framework eine enge Partnerschaft mit Micron, die erst kürzlich angekündigt haben, dass man sich aus der direkten Endkundenvermarktung über die Crucial-Serie zurückziehen wird. Auch ADATA ist als Speichermodulhersteller ein enger Partner von Framework.
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Laut Framework wird man die am Markt gestiegenen Preise nicht als Vorwand nutzen, um überhöhte Preise zu verlangen. Noch vor wenigen Tagen präsentierte man per Social Media die nun alten Preise und griff die Konkurrenten wie Dell und Apple für deren Preisgestaltung an.
1. Update: Weitere Preiserhöhungen bei Framework
Framework hat in seinem Blog eine weitere Preiserhöhung angekündigt. Demnach sind vor allem die Preise für LPDDR5X stark gestiegen, was sich je nach Konfiguration entsprechend stark auswirkt. Im Vergleich zu den Preisen aus dem Sommer haben sich die Preise für die Speicheroptionen mindestens verdoppelt.
| August 2025 | Dezember 2025 | 12. Januar 2026 | 12. Februar 2026 | |
| 2x 8 GB | 90 Euro | 136 Euro | 180 Euro | 290 Euro |
| 2x 16 GB | 180 Euro | 272 Euro | 360 Euro | 450 Euro |
| 2x 32 GB | 360 Euro | 544 Euro | 720 Euro | 870 Euro |
| 2x 48 GB | 540 Euro | 816 Euro | 1.384 Euro | 1.498 Euro |
Bei Framework geht man davon aus, dass die Situation sich in 2026 weiter verschlechtern wird – möglicherweise wird die Lage auch darüber hinaus angespannt bleiben.
2. Update: Preise steigen weiter
Framework hat angekündigt, dass man die Preise je nach Speicherkonfiguration weiter erhöhen muss. Im Webshop und in den Konfigurationen ist diese Preiserhöhung auch schon angekommen. Wir haben die Tabelle (siehe oben) entsprechend angepasst und führen darin nun auch die Preise für 16, 32, 48 und 96 GB in der Konfiguration eines Framework-Notebooks.
Eine erneute Preissteigerung vom LPDDR5X schluckt Framework und erhöht die Preise für die Strix-Halo-Produkte nicht.
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Keine weitere Preiserhöhung gibt es auch bei den SSDs. Laut eigenen Angaben bietet man diese teilweise unter dem aktuellen Straßenpreis an. Aber auch hier rechnet Framework damit, dass man die Preise wird anheben müssen.