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Marktbeobachter gehen von stark steigenden Speicherpreisen aus

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ddr5 speicherArbeitsspeicher ist aktuell (noch) recht günstig und daher decken sich auch viele mit neuen Modulen ein. Wir befinden uns ohnehin vermutlich im letzten Lebenszyklus für DDR4-Speicher, denn Ende 2021 und in der ersten Jahreshälfte 2022 kommen die ersten Desktop- und Serverplattformen auf den Markt, die DDR5 einsetzen werden. DDR4 wird uns aber noch einige Zeit begleiten, so viel steht auch schon fest.

Doch die hohe Nachfrage für Halbleiterbauelemente, deren Fertigung und die dazugehörigen Rohstoffe geht natürlich auch an den Speicherherstellern nicht spurlos vorüber. Laut der Marktbeobachter von Trendforce sind einige wichtige Verträge großer Abnehmer für das zweite Halbjahr 2021 noch nicht abgeschlossen. Es deuten sich in den Verhandlungen aber offenbar bereits steigende Preise an – um bis zu 25 % sollen die Chips teurer werden.

Schaut man sich die Preise für Arbeitsspeicher über die vergangenen zwölf Monate an, so stellt man durchaus fest, dass diese zum September bis November des vergangenen Jahres auf einem Tiefpunkt waren, inzwischen aber schon wieder deutlich angestiegen sind. Von nur wenigen Prozentpunkten für so manches Kit sind andere hingegen inzwischen fast doppelt so teuer. Solche extremen Preisanstiege sind aber vielmehr mit einer extrem hohen Nachfrage an allen PC-Komponenten gekoppelt und nicht nur auf einen bestimmten Faktor wie die Hersteller der Speicherchips selbst zurückzuführen.

Die hohe Nachfrage beim Speicher soll aber noch einige Zeit anhalten. Davon betroffen sind alle Segmente, in denen ein solcher Speicher zum Einsatz kommt – sprich Desktop, Server und Notebooks, aber auch für Smartphones und Tablets.

Einige DRAM-Hersteller befinden sich auch schon in der Umstellung auf DDR5. Auch werden die Fertigungsstraßen auf neue Fertigungstechniken umgestellt, sodass es bei Samsung, SK Hynix und Micron zu geringen Reduzierungen im Produktionsvolumen gekommen sein soll, man dieses aber wieder hochfahren möchte.

Derzeit deutet also vieles daraufhin, dass die Speicherpreise bis zum Sommer noch weiter ansteigen werden. Wer sich noch nicht ausreichend Speicher eingedeckt hat, der sollte dies spätestens jetzt tun. Wie sich die Preise mit der Einführung mit DDR5 entwicklen werden, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Vermeintlich werden DDR5-Speichermodule aber zu einer weiteren Preiserhöhung pro GB an Speicher führen.

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