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GDC 2019: Google mit eigener Spielekonsole?

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Auf der diesjährigen Game Developers Conference scheint Google allem Anschein nach der Öffentlichkeit eine Streaming-Spielekonsole zu präsentieren. In der Beschreibung des am 12. März diesen Jahres veröffentlichten Teasers zur GDC 2019 und auf der dazugehörigen Website findet man den Slogan “Entdecke die Zukunft des Gamings”. Google wird zudem seinen Cloud-Gaming-Dienst “Project Steam” vorstellen. Hierbei werden Videospiele auf den Google-Servern ausgeführt und anschließend auf die Endgeräte der Nutzer gestreamt. Ebenfalls tauchte in jüngster Vergangenheit ein Patent für ein Google-Gamepad auf. Somit ist davon auszugehen, dass Google definitiv Gaming-Hardware auf der Game Developers Conference vorstellen wird.

Im vergangenen Oktober konnten ausgewählte Spieler bereits das Action-Adventure Assassin's Creed Odyssey in der Google-Cloud testen. Die Wiedergabe des Streams erfolgte im Google-Chrome-Browser. Durch das Streaming benötigen Spieler in Zukunft keine starke Hardware mehr, da die meiste Rechenleistung vom Streamingdienst zur Verfügung gestellt wird. Interessant ist hierbei auch, wie sich der Grafikkartenmarkt in Zukunft entwickeln wird, sollte sich das Streamen von Spielen durchsetzen.

Jedoch sind die Latenzen aktuell noch zu hoch um eine wirkliche Alternative darzustellen. Hier könnte eine eigene Spielekonsole ansetzen. Diese würde einen Teil der Berechnungen übernehmen, der Rest würde serverseitig vom Streamingdienst übernommen. Somit könten sich die Latenzen, zumindest in der Theorie, wesentlich verbessern und es wäre kaum möglich, einen Unterschied zwischen einem rein lokalen Spiel und einem gestreamten Spiel zu erkennen.

Neben Google arbeiten weitere Großkonzerne an einem eigenen Streamingdienst. So sind neben Microsoft mit der xCloud auch Amazon oder Verizon aktuell am testen, welche Möglichkeiten sich auf diesem Sektor ergeben. Zudem ist davon auszugehen, dass auch Apple hier ein Stück vom Kuchen abhaben will und neben Music, der eigenen Streamingplattform à la Netflix, und einer Magazin- und Zeitschriften-Flatrate in Zukunft ebenfalls einen eigenen Videospielestream anbieten wird.

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Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 08.05.2018

Leutnant zur See
Beiträge: 1167
ich hoffe dass sicjd as streamen nicht als hauptmakrtsegment etabliert. dann kostet das spiel 100 euro und nach 4 jahren wird der server abgestellt und die käufer sehen in die röhre.

#2
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 7688
Einem neuen bezahlbaren Nexus Player als alternative zu Fire TV und Mi Box inklusive Netflix und Amazon 4K HDR Tauglichkeit würde ich mir wünschen.
#3
Registriert seit: 09.03.2012

Matrose
Beiträge: 25
Da sich für mich ein reiner Gaming Rechner mangels Zeit aktuell nicht lohnt, nutze ich seit einer Weile Geforce Now.
Sowohl auf der Nvidia Shield als auch auf dem PC/Laptop war ich doch einigermaßen überrascht wie gut das funktioniert.
In Zukunft sehe ich das als echte Alternative, vorallem für gelegenheits Zocker.
Wichtig wäre hier aber eine unabhängige Plattform auf der man Steam, Origin, BattleNet usw nutzen kann ohne das man mehrere Abos hat.
Ähnlich wie bei Netflix, Amazon, Disney... ist eine Fragmentation definitiv die falsche Richtung.
Geforce Now ist für mich aktuell die beste Lösung jedoch ist das fehlen von Origin schon ein störender Punkt.
#4
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12553
Zitat DeckStein;26853974
ich hoffe dass sicjd as streamen nicht als hauptmakrtsegment etabliert. dann kostet das spiel 100 euro und nach 4 jahren wird der server abgestellt und die käufer sehen in die röhre.

Das Risiko hast du ja jetzt schon bei jedem Spiel mit Multiplayer-Inhalten.

Game-Streaming wird aber hochstwahrscheinlich eher über Abbomodelle laufen.
#5
customavatars/avatar199273_1.gif
Registriert seit: 28.11.2013

Admiral
Beiträge: 9015
Ich gehe davon aus, dass man in Zukunft Spiele bei google streamen kann, in Chrome, mit einem beliebigen Controller den man anschliesst.

Vielleicht gibt es noch eine Hardware-Lösung von Google, die sie dann nach 2 Jahren in der Versenkung verschwinden lassen. Ich denke nicht, dass der grösste Teil der Welt bereit ist für diese Art streaming, selbst Deutschland ist ja immer noch ein unglaublicher Fleckenteppich was die Breitbandversorgung angeht.

The Google Cemetery - Google Graveyard
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