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Freemium: Amazon soll über werbefinanziertes Prime Video nachdenken (Update)

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amazon fire tvUm Prime Video von Amazon nutzen zu können, wird derzeit zwingend eine Prime-Mitgliedschaft des Versandhändlers benötigt. Daran könnte sich allerdings bald etwas ändern, denn Amazon plant laut aktuellen Meldungen den Start einer werbefinanzierten Plattform. Amazon soll in den USA bereits mit TV-Sendern und Filmstudios über diese Möglichkeit verhandeln. 

Geplant sei eine Grundversion von Prime Video, welche sich über Werbung finanziert. Die Nutzer könnten das Angebot dann kostenlos konsumieren, müssten allerdings mit Werbeunterbrechungen auskommen. Zudem soll nicht das komplette Angebot von Prime Video zur Verfügung stehen. Stattdessen sollen nur ausgewählte Inhalte kostenfrei verfügbar sein. Die Inhalte sollen vor allem aus den Bereichen Lifestyle, Reisen und Kochen stammen. Zudem sollen viele Inhalte für Kinder über Werbung finanziert werden.

Um das Projekt für die Partner von Amazon schmackhaft zu machen, soll das Unternehmen den TV-Sendern und Filmstudios eigene Kanäle anbieten. Die darüber generierten Werbeeinnahmen sollen dann teilweise an die Partner ausgezahlt werden. Damit könnten die Sender eine neue Einnahmequelle generieren.

Auf der anderen Seite erhofft sich Amazon durch diesen Schritt noch mehr Kunden auf seine Webseite zu locken und entsprechend den Verkauf von Produkten voranzutreiben. Auch soll die Anzahl an Prime-Nutzern dadurch ansteigen. 

Ob Amazon ein werbefinanziertes Format von Prime Video auch nach Deutschland bringen wird, ist derzeit völlig unbekannt. Aktuell ist lediglich die Rede von den USA. Allerdings handelt es sich auch hier nur um Spekulationen und bis zu einer offiziellen Ankündigung sollten die Informationen mit der entsprechenden Vorsicht genossen werden.

Update:

Amazon hat einer werbefinanzierten Version von Prime Video eine Absage erteilt. Ein Amazon-Sprecher sagte gegenüber The Verge:

"We have no plans to create a free, ad-supported version of Prime Video."

Natürlich könnte Amazon weiterhin an einem solchen Dienst arbeiten, diesen nur anders benennen. Zunächst einmal aber ist die Absage recht eindeutig und lässt wenig Spielraum.

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