1. Hardwareluxx
  2. >
  3. News
  4. >
  5. Allgemein
  6. >
  7. Wirtschaft
  8. >
  9. Prime wird teurer: Amazon erhöht Jahresgebühr auf 69 Euro

Prime wird teurer: Amazon erhöht Jahresgebühr auf 69 Euro

Veröffentlicht am: von

amazonWer ohne Extrakosten auch in Zukunft zügig von Amazon beliefert werden und die Video- und Musik-Angebote nutzen will, muss künftig tiefer in die Tasche greifen. Denn der Online-Händler erhöht die Jahresgebühr für Prime um satte 40 %, startet gleichzeitig aber auch ein monatliches Abonnement.

Eine offizielle Stellungnahme und Begründung für diesen Schritt gibt es noch nicht, auf der Amazon-Homepage ist die Preiserhöhung jedoch bereits ablesbar. Doch nicht jeden Nutzer wird die Verteuerung zum gleichen Zeitpunkt treffen. Wird die nächste Jahresgebühr bei Prime-Bestandskunden vor dem 30. Juni 2017 fällig, müssen zunächst weiterhin nur 49 Euro gezahlt werden. Anders sieht es bei denjenigen aus, die erst danach verlängern müssen. Denn in solchen Fällen wird bereits der neue Preis in Höhe von 69 Euro fällig. Gleiches gilt für diejenigen, die sich ab dem 1. Februar 2017 für eine neue Prime-Mitgliedschaft entscheiden; bis dahin gilt der bisherige Preis. Zu welcher Gruppe man gehört, können Prime-Nutzer der Kontoverwaltung entnehmen.

An diejenigen, die die Prime-Vorteile nur wenige Male im Jahr nutzen, richtet sich die neue Monats-Mitgliedschaft. Die kostet 8,99 Euro und ist somit erst ab dem achten Monat teurer als das Jahres-Abo. Enthalten sind sämtliche Bestandteile, darunter der schnellere und kostenlose Versand sowie Prime Video und Prime Music; das reine Prime-Video-Abo für 7,99 Euro im Monat bleibt erhalten.

Überraschend kommt dieser Schritt nicht. Erst vor wenigen Tagen wurde darüber spekuliert, dass die Prime-Gebühren die Versandkosten weltweit betrachtet nicht decken sollen. Zudem wurde erst gestern eine Vergrößerung des Musik-Portfolios von etwa einer auf nun zwei Millionen Titel bekanntgegeben.

Seit dem Start in Deutschland im Jahr 2007 ist dies erst die zweite Preiserhöhung. Zunächst verlangte das Unternehmen 29 Euro, im Zuge des stetigen Angebotsausbaus wurde Anfang 2014 dann die Anhebung auf 49 Euro mitgeteilt. In den USA erfolgt die letzte Korrektur vor etwa zwei Jahren. Seitdem müssen dortige Prime-Nutzer 99 US-Dollar pro Jahr zahlen.

Social Links

Das könnte Sie auch interessieren:

  • Kurios und besorgniserregend: American-Megatrands-Sticker in High-End-Switches

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/AMERICAN-MEGATRANDS

    In den USA ist man seit einigen Jahren und vor allem nach den Veröffentlichungen von Edward Snowden sehr bedacht darauf, eine sichere Lieferkette innerhalb seiner IT-Infrastruktur gewährleisten zu können. Dass die eigenen Geheimdienste allerdings ein großer Bestandteil dessen sind, dass... [mehr]

  • James-Webb-Weltraumteleskop liefert erste Bilder

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/JAMES_WEBB

    Der Weltraum und seine unendlichen Weiten faszinieren nicht nur Wissenschaftler auf der ganzen Welt. Unter anderem sorgt Jeff Bezos mit seinen privaten Raumflügen dafür, dass Menschen mit dem nötigen Kleingeld nun problemlos Hobby-Astronauten werden können. Allerdings bietet das Weltall... [mehr]

  • Hack-Back erfolgt, aber nicht erfolgreich: NVIDIA von Ransomware betroffen (3....

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

    Offenbar sind einige Systeme bei NVIDIA von einer Ransomware angegriffen und Daten entwendet worden. Noch ist nicht ganz klar, wie genau die Angreifer auf interne Systeme von NVIDIA gelangen konnten. Ransomware kann auf dem einfachsten Wege durch eine simple Fishing-Mail mit verseuchtem Anfang... [mehr]

  • Sony PlayStation: Verkaufszahlen von Spielen brechen ein

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/SONY_PLAYSTATION_LOGO

    Auch wenn sich die Verfügbarkeit von Sonys PlayStation 5 gebessert hat, ist die Konsole weiterhin überall restlos ausverkauft. Der japanische Elektronikkonzern veröffentlichte jetzt die Ergebnisse des ersten Quartals 2022. Dem Bericht lässt sich entnehmen, dass es Sony gelungen ist, 2,4... [mehr]

  • Der Hack kann für NVIDIA noch richtig gefährlich werden

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/NVIDIA

    Bereits vor einigen Tagen wurde bekannt, dass eine Hackergruppe einen Datensatz mit 1 TB aus NVIDIAs internen Servern herausgetragen hat. Inzwischen sind einige der Daten veröffentlicht worden, auch weil NVIDIA den teilweise abstrusen Forderungen der Gruppe nicht nachgekommen ist. So fordern die... [mehr]

  • Februar 2022: Microsofts Xbox Series verkauft sich besser als Sonys PlayStation...

    Logo von IMAGES/STORIES/2017/XBOX-SERIES-X

    Auch Jahre nach ihrem Release sind die aktuellen Konsolengenerationen sowohl von Sony als auch Microsoft nur schwer zu bekommen. Selbst im März 2022 fehlt im Einzelhandel jegliche Spur von der PlayStation 5 sowie der Xbox Series X. Die Xbox Series S ist dagegen für rund 270 Euro problemlos zu... [mehr]