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Nex Computer hat mit dem NexPhone ein neuartiges Smartphone vorgestellt, das konsequent auf Konvergenz ausgelegt ist und mehrere Betriebssysteme in einem Gerät vereint. Die Wurzeln des Gerätes gehen dabei bis ins Jahr 2012 zurück. Das NexPhone lässt sich im Alltag als klassisches Android-Smartphone nutzen, kann bei Bedarf aber auch eine Linux-Umgebung starten oder nach einem Neustart vollständig in Windows 11 booten. Ziel ist es, ein mobiles Endgerät bereitzustellen, das je nach Nutzungsszenario als Telefon, Linux-Arbeitsstation oder vollwertiger Windows-PC fungiert.
Im Standardbetrieb läuft das NexPhone mit Android 16 ohne vorinstallierte Zusatzsoftware. Zusätzlich ist eine Debian-basierte Linux-Umgebung integriert, die sich direkt als App starten lässt. Für Anwendungen, die zwingend Windows voraussetzen, kann das Gerät per Dual-Boot in Windows 11 gestartet werden. Für die Bedienung auf dem Smartphone-Display wurde dafür extra eine angepasste Benutzeroberfläche entwickelt, da die native Windows-Oberfläche nicht auf kleine Touchscreens ausgelegt ist.
Sobald das NexPhone dann über USB-C mit einem externen Monitor, einer Tastatur und einer Maus verbunden wird, entfaltet das Konzept seinen vollen Umfang: Das Android kann im Desktop-Modus genutzt werden, Linux läuft als vollwertige Desktop-Umgebung mit Hardwarebeschleunigung, oder das Gerät übernimmt nach einem Neustart die Rolle eines kompakten Windows-PCs. Debian kann dabei auf dem externen Bildschirm ausgeführt werden, während Android parallel weiterhin auf dem Smartphone aktiv bleibt.
Die Hardware-Ausstattung ordnet sich im gehobenen Mittelklassebereich ein und wurde gezielt auf Langzeitverfügbarkeit und Betriebssystemunterstützung ausgelegt. Als Prozessor kommt ein Qualcomm QCM6490 zum Einsatz, der auf der Snapdragon-778G-Architektur basiert und auch unter Windows on ARM unterstützt wird. Der SoC kombiniert einen Cortex-A78-Kern mit 2,7 GHz, drei weitere Cortex-A78-Kerne mit 2,4 GHz sowie vier Cortex-A55-Kerne mit 1,9 GHz. Qualcomm garantiert für diese Plattform eine langfristige Unterstützung bis 2036. Ergänzt wird der Prozessor durch 12 GB Arbeitsspeicher und 256 GB internen Speicher.
Das 6,58 Zoll große Display arbeitet mit einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Die Hauptkamera nutzt einen 64-MP-Sensor vom Typ Sony IMX787, ergänzt durch weitere Kameramodule mit 13 und 10 MP. Der Akku bietet dabei eine Kapazität von 5.000 mAh und unterstützt kabelloses Laden. Zur weiteren Ausstattung zählen 5G-Unterstützung, Videoausgabe über USB-C, NFC, ein Fingerabdrucksensor, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.2 LE sowie GPS. Das Gehäuse ist laut dem Hersteller bewusst robust ausgelegt, um den Einsatz als mobiles Arbeitsgerät zu erleichtern.
Das NexPhone kann ab sofort vorbestellt werden. Der Verkaufspreis liegt bei 549 US-Dollar, wobei zunächst eine rückerstattungsfähige Anzahlung von 199 Dollar fällig wird. Der Restbetrag wird bei Auslieferung erhoben, die für das dritte Quartal 2026 geplant ist. Im Lieferumfang ist ein USB-C-Hub enthalten, das Gerät soll weltweit verfügbar sein.