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Malware Skinner tarnte sich erfolgreich im Google Play Store

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Malware ist nicht nur auf Desktop-PCs und Notebooks ein Problem, sondern längst auch an mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets oder auch IoT-Hardware (Internet of Things). Besonders gravierend ist es dabei immer, wenn die Malware auch noch durch offizielle Quellen, wie etwa den Google Play Store, verteilt wurde. So geschah es zuletzt mit der Malware Skinner. Skinner war im Play Store mit einer App verwoben, welche vermeintlich einige Gaming-Features auf Smartphones hieven sollte. Über 10.000 Anwender hatten sich die strittige App via Google Play innerhalb von zwei Monaten heruntergeladen. Skinner erfasst dann die Aufenthaltsorte der Nutzer und speichert jene. Außerdem kann die Malware Code von ihrem Command-and-Control-Server ausführen – ohne Zustimmung des Android-Nutzers.

Erst kürzlich wurde die infizierte App aus dem Play Store entfernt, nachdem Check Point Software Google darauf aufmerksam gemacht hatte. Skinner entpackt eine schädliche Bibliothek, nachdem die App mit der Malware installiert wurde. Im Play Store konnte sich die Anwendung offenbar gut tarnen. So überprüft Skinner etwa vor der Aktivierung, ob die App wirklich via Google Play installiert wurde und ob ein Debugger oder Emulator aktiv ist. Außerdem nimmt Skinner erst Fahrt auf, wenn erkannt wurde, dass ein Nutzer tatsächlich aktiv ist und z. B. Anwendungen öffnet. Erst dann sendet Skinner Daten an seinen C&C-Server über das jeweilige Endgerät, den Standort und das Nutzerverhalten bzw. fordert Werbeinhalte an. Die Werbeinhalte wurden sogar recht intelligent auf die jeweilige App abgestimmt, die der Nutzer gerade geöffnet hatte. Dadurch wurde es schwerer, Verdacht zu schöpfen.

Da die mit Skinner infizierte Anwendung „nur“ 10.000 mal aus dem Play Store heruntergeladen wurde, hält sich die Verbreitung noch in Grenzen. Die Taktik nach der Infizierung quasi maßgeschneiderte Werbung auszuliefern ist für die Macher aber sicherlich lukrativ – denn die meisten anderen Schädlinge blenden eher wahllos Werbeanzeigen ein. Für Nutzer bestätigt der Vorfall erneut, dass auch beim Beziehen von Apps aus dem offiziellen Play Store etwas Vorsicht geboten ist.

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Kommentare (5)

#1
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Registriert seit: 01.01.2015
€uropäische Union - Bairischer Sprachraum
Korvettenkapitän
Beiträge: 2434
Und jetzt nochmal alle laut "Brain.exe schützt uns vor allem, wir erkennen alles" ;)
Würde mich überhaupt nicht wundern, wenn dieser Schädling von Google hergestellt und verbreitet wurde.
#2
Registriert seit: 22.08.2001
zuHause
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Beiträge: 189
So ein Schwachsinn.
#3
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Registriert seit: 24.03.2007
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Oberbootsmann
Beiträge: 1018
Zitat lll;25390056
Und jetzt nochmal alle laut "Brain.exe schützt uns vor allem, wir erkennen alles" ;)
Würde mich überhaupt nicht wundern, wenn dieser Schädling von Google hergestellt und verbreitet wurde.


"Skinner war im Play Store mit einer App verwoben, welche vermeintlich einige Gaming-Features auf Smartphones hieven sollte." Wer sich "Gaming-Apps" mit fragwürdigen Features auf sein Smartphone läd, der nutzt nunmal seine brain.exe nicht. Was für Features braucht man auf seinem Smartphone neben der Gaming-App selbst? Keine.
#4
Registriert seit: 05.03.2007

Kapitän zur See
Beiträge: 3671
Jep - fällt wohl in die Kategorie "Blitzlicht per App nachinstallieren".
Das zeigt eigentlich nur, wieviele dämliche Menschen Onluine sind - Außnahmen inkl.
#5
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Korvettenkapitän
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GreekDef, so schlau war nicht mal Google, also warum müssen es alle anderen sein?
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