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Stellenausschreibungen: Spotify arbeitet an eigener Hardware

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spotify 2Wer mehrere Ökosysteme nutzt und Musikfan ist, kommt kaum an Spotify vorbei. Denn lediglich die Schweden verstehen es bislang, ihren Streaming-Dienst für eine Vielzahl an Plattformen anzubieten und damit beinahe omnipräsent zu sein. Ein Stück weit ist man deshalb aber auch vom guten Willen anderer abhängig. Ein Punkt, den man nun tatsächlich ändern möchte.

Denn drei aktuelle Stellenausschreibungen deuten darauf hin, dass Spotify an eigener Hardware arbeitet, bzw. solche zumindest plant. Gesucht werden unter anderem ein Projektmanager, ein Senior Projektmanager sowie einer Operations Manager - alle drei Posten sind mit dem Zusatz Hardware versehen.

Das Aufgabengebiet umfasst dem Text zufolge unter anderem die Zusammenarbeit mit Ingenieuren, Zulieferern und Auftragsfertigern. Der Einsatzort ist die Zentrale in Schweden.

Unklar ist hingegen, um was für eine Art Hardware es sich handelt. Nahelegend wäre die Entwicklung eines eigenen Lautsprechers, um unabhängig von Google, Amazon und anderen zu werden. Aber auch ein mehr oder minder smarter Kopfhörer liegt im Bereich des Vorstellbaren, ebenso eine Smartwatch - beispielsweise auf Basis von Android Wear.

Es ist nicht das erste Mal, dass über Spotify-Hardware spekuliert wird. Schon im April 2017 suchten die Schweden entsprechende Mitarbeiter, bislang jedoch ohne offizielle Folgen. Ein heißer Kandidat war seinerzeit ein Wearable, was jedoch vor allem an einer Kooperation mit Samsung gelegen haben dürfte. Denn auf einigen Smartwatches und Fitnesstrackern der Südkoreaner kann der Streaming-Dienst genutzt werden, teilweise mitsamt Offline-Funktion. Eine Funktion, die vor allem Nutzer einer Apple Watch regelmäßig vermissen.

Mit eigener Hardware könnte Spotify allerdings nicht nur neue Kunden gewinnen, sondern möglicherweise auch Partner verlieren. Ein eigener Lautsprecher, der am Ende ein Stück weit mit Echo konkurriert, könnte Amazon beispielsweise dazu veranlassen, den Dienst von seinen Produkten zu entfernen. Ein Schritt, der angesichts des Streits zwischen Amazon und Google sowie Apple nicht unmöglich erscheint.

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