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Ubisoft äußert sich zum Epic Games Store

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Vor kurzem gab Chris Early von Ubisoft bekannt, dass man sich bei der französischen Softwareschmiede gegen Valves Vertriebsplattform Steam entschieden hat und das Geschäftsmodell als unrealistisch betrachte. Nun hat Ubisoft seine Position in dieser Angelegenheit weiter präzisiert.

Ein Sprecher gab bekannt, dass der französische Publisher sich bei “The Division 2” anstelle von Steam für den Epic Games Store entschieden hätte, da Ubisoft beim Vertriebsmodell von Epic langfristig für Publisher und natürlich sich selbst mehr Vorteile sieht als bei Valves Vertriebsplattform. Der Spieleentwickler stellte klar, dass es sich dabei um eine wirtschaftliche Entscheidung handelt, nicht auf Steam zu veröffentlichen und sich ausschließlich auf den Epic Store beziehungsweise den Ubisoft-Store zu konzentrieren. Ubisoft unterstützt Epic und sein Drittanbieter-Vertriebsmodell, das langfristig sowohl für große Publisher als auch für Indie-Verlage der Videospielindustrie von Vorteil ist. Ubisoft erhofft sich durch die Partnerschaft dazu beitragen zu können, das Vertriebsmodell zu validieren und weiterzuentwickeln.

Die Kommentare von Early dürften sich vermehrt auf die Umsatzaufteilung zwischen den Publishern und dem Epic Games Store beziehen. Normalerweise behält Steam 30 % der Spieleverkäufe, wobei 70 % an die Publisher gehen. Im Gegensatz dazu bietet der Epic Games Store den Spieleschmieden 88 % des Umsatzes. Somit ist es sehr verwunderlich, dass Ubisofts Ghost Recon: Breakpoint in Zukunft nicht über Steam erhältlich sein wird. Das Spiel wird sich lediglich über den Epic Games Store und via Uplay beziehen lassen. Zudem ist es unwahrscheinlich, dass neue Ubisoft-Titel jemals wieder über Steam zu erwerben sein werden. Vorstellbar wäre auch, dass die französische Spieleschmiede seine Spiele in Zukunft nur noch über Uplay vertreiben wird. Dadurch könnte Ubisoft den Gewinn weiter maximieren.

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