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Huawei schießt zurück

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Nachdem die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika dem chinesischen Telekom-Riesen Huawei und dessen Tochterfirmen neben Verstößen gegen die Iran-Sanktionen auch Geldwäsche, Betrug, Verschwörung zur Behinderung der Justiz und Industriespionage vorgeworfen hat, schießt der Telekommunikationsausrüster nun zurück und reicht ebenfalls eine Klage aufgrund verfassungswidriger Vertriebsbeschränkungen gegen die Vereinigten Staaten von Amerika ein. Die besagte Klage wurde beim US-Bundesgericht in Plano, Texas, eingereicht.

Der rotierende Vorstandsvorsitzende bei Huawei, Guo Ping, äußerte sich wie folgt: "Der US-Kongress hat es wiederholt versäumt, Beweise vorzulegen, die Beschränkungen für Huawei-Produkte rechtfertigen würden. Wir sind gezwungen, diese rechtliche Maßnahme als angemessenes und letztes Mittel zu ergreifen.” Außerdem gab der Vorstandsvorsitzende zu Protokoll: "Dieses Verbot ist nicht nur rechtswidrig, sondern hindert Huawei auch daran, sich fair am Wettbewerb zu beteiligen, womit letztlich den US-Verbrauchern geschadet wird. Wir sehen dem Urteil des Gerichts entgegen und vertrauen darauf, dass es sowohl Huawei als auch den US-amerikanischen Bürgern zugutekommen wird."

In der Anklageschrift von Huawei wird der Abschnitt 889 des National Defense Authorization Act (NDAA) aus dem Jahr 2019 als verfassungswidrig bezeichnet. Song Liuping, Huaweis Chief Legal Officer, äußerte sich wie folgt: "Abschnitt 889 basiert auf zahlreichen falschen, unbewiesenen und ungeprüften Aussagen. Entgegen der Unterstellung des Gesetzes ist Huawei nicht im Besitz, unter der Kontrolle oder unter dem Einfluss der chinesischen Regierung. Darüber hinaus verfügt Huawei über eine ausgezeichnete Sicherheitsbilanz sowie ein ausgezeichnetes Sicherheitskonzept. Es wurden keinerlei gegenteilige Beweise vorgebracht." Auch äußerte sich Huaweis globaler Cyber Security & Privacy Officer: "Bei Huawei sind wir stolz darauf, dass wir das offenste, transparenteste und am stärksten geprüfte Unternehmen der Welt sind."

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