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Auch Telekom reicht gegen 5G-Versteigerung Eilantrag ein

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deutsche telekomDer 5G-Ausbau könnte in Deutschland noch zu einer echten Geduldsprobe werden, denn nun hat auch die Deutsche Telekom einen Eilantrag gegen die Versteigerung der 5G-Lizenzen eingereicht. Damit haben inzwischen alle drei Mobilfunkanbieter gegen die Auflagen einen Eilantrag eingereicht, womit die Versteigerung der Frequenzen des 5G-Standards in Deutschland womöglich erst einmal nicht möglich sein wird. 

Sollte ein Gericht dem Eilantrag zustimmen, kann die Versteigerung nicht starten. Dann müssten sich die Gerichte noch vor dem Start der Versteigerung mit den Klagen beschäftigen und abgearbeitet werden.

Alle drei Mobilfunkanbieter sind sich dabei einig, dass die Auflagen zum Erwerb der neuen Frequenzen nicht den Gesetzen entsprechen. Vor allem die Auflage der Netzversorgung bereitet den Mobilfunkbetreibern große Sorgen, da für die geforderte Flächenabdeckung hohe Investitionen nötig wären. Diese machen allerdings in ländlichen Gegenden mit wenigen Bewohnern wirtschaftlich nur bedingt Sinn.

Das Thema 5G-Ausbau wird die Gerichte also anscheinend noch eine ganze Weile beschäftigen. Damit könnte auch gleichzeitig der 5G-Ausbau ins Stocken geraten und sich auf unbestimmte Zeit verschieben.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 11.10.2013

Fregattenkapitän
Beiträge: 2846
Wenn die telekom mit den Breitbandausbau es nur ansatzweise so Konsequenz durchzieht, wie mit ihrer Klagerei , dan wäre 100.000 Mindestens schon überall standard^^.
#2
Registriert seit: 08.03.2008
Varel
Hauptgefreiter
Beiträge: 227
Schönes Beispiel wie es teils hier in Deutschland läuft ...
Man überlegt ernsthaft selber in einem anderen Land Ausländer zu werden , ach verdammt , auch blöd ....
#3
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Registriert seit: 09.05.2006
ERZ
Flottillenadmiral
Beiträge: 4651
man ist überall ausländer, außer im eigenen land ;)

es kommt mir etwas ähnlich vor: in meiner stadt gibts nur 25k-internetleitung maximal, einwohner etwa 12.000
in meiner nachbarstadt (oder sollte man dorf sagen?) gibts dagegen etwa 2.500 einwohner, aber die bekommen 100k!

da denkt man, man ist im falschen film.
#4
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Registriert seit: 06.02.2014
Im sonnigen Süden
Admiral
Beiträge: 12602
Lol, Leute.. das Problem ist doch grundlegend: Man versucht eine staatliche Sache (Sachen die für alle Bürger erreicht werden sollen, sind immer staatlich) mit wirtschaftlichen Mitteln zu erreichen bzw. zu erzwingen. Das ist ein Widerspruch.
Ob es nach geltendem Recht, erlaubt ist, ein Unternehmen zu zwingen, etwas unwirtschaftliches zutun, sollte durchaus klipp und klar geklärt und jedenfalls nicht vorausgesetzt werden, denn auf dem ersten Blick ist das alles andere als selbstverständlich in einer freien Marktwirtschaft (darum haben wir wohl soziale Marktwirtschaft).
In anderen Bereichen ist das allerdings schon klar - z.B. beim Thema Umweltschutz wo Unternehmen unter anderem zur Rücknahme von Altgeräten gezwungen sind.
Ob sich das aber auf Funknetze anwenden lässt, dass werden die Gerichte hoffentlich klären.

Leider gibt es keinen Königsweg, denn dafür dass komplett verstaatlichter Netzausbau besser wäre, würde ich nicht meine Hand ins Feuer legen. Eventuell muss der Staat ordentlicher subventionieren - wie in Südkorea wo ganze 200 Milliarden locker gemacht wurden - allerdings schätze ich dass hierzulande, die Bürger dann auf die Barikaden gehen würden.


Zitat Nemesys;26820699
man ist überall ausländer, außer im eigenen land ;)

es kommt mir etwas ähnlich vor: in meiner stadt gibts nur 25k-internetleitung maximal, einwohner etwa 12.000
in meiner nachbarstadt (oder sollte man dorf sagen?) gibts dagegen etwa 2.500 einwohner, aber die bekommen 100k!

da denkt man, man ist im falschen film.

Das liegt allerdings nicht an den Unternehmen, sondern einerseits am Zufall dass das Dorf vieleicht erheblich näher an einer schon liegenden Backbone-Leitung eines Anbieters liegt, oder, was viel Häufiger ist, im Rathaus sind Leute die auch gern schnelleres Internet hätten.
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