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Vodafone reicht Eilantrag gegen 5G-Auktion ein

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vodafone logoGegen die Vergabe der 5G-Frequenzen in Deutschland hat mit Vodafone nun auch ein zweiter Mobilfunkanbieter einen Eilantrag gestellt. Telefónica hatte bereits letzte Woche einen Eilantrag beim Gericht eingereicht. Nun versucht Vodafone ebenfalls die Versteigerung zu stoppen. 

Aufgrund des eingereichten Eilantrags könnte die Auktion auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Das Kölner Verwaltungsgericht muss nun entscheiden, ob dem Eilantrag stattgegeben wird. Sollte es dazu kommen, wäre ein Start der Auktion für die 5G-Frequenzen Ende März vermutlich nicht möglich. Vodafone und Telefónica hatten bereits vor einigen Wochen Klage eingereicht. Doch die Entscheidung des Gerichts steht weiterhin aus. Um nun die Auktion eventuell noch rechtzeitig zu stoppen, haben beide Unternehmen deshalb zusätzlich einen Eilantrag eingereicht. 

Eine endgültige Entscheidung des Gerichts für oder gegen die Vergabe der Frequenzen wird damit allerdings nicht beschleunigt. Das Gericht würde lediglich die geplante Auktion stoppen und müsste im nächsten Schritt prüfen, ob die Vorgaben den Gesetzen entsprechen oder nicht.  

Sollte es allerdings dazu kommen, dass die Vergaberegeln mit ihren Auflagen nicht dem Gesetz entsprechen, müsste die Bundesnetzagentur nachbessern. Dadurch könnte die 5G-Auktion sich deutlich nach hinten verschieben. Ob dadurch auch der Ausbau des neuen Mobilfunkstandards verzögert wird, bleibt allerdings abzuwarten. Denn die Funkmasten könnten trotz Verzögerung schon aufgebaut werden, dürften allerdings noch nicht in Betrieb genommen werden.

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Kommentare (10)

#1
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Registriert seit: 14.11.2001
Oberhausen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1344
Das wäre die möglichkeit gewesen ein einheitliches Netz zu schaffen, würde die Regierung das Netz staatlich ausbauen und dann an die Telekommunikations Unternehmen vermieten, keine streitereien wegen Netzabdeckung oder ähnliches...
#2
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Registriert seit: 08.11.2009
Lecker, lecker, lecker
Oberbootsmann
Beiträge: 927
Ja, nur leider geht unser Staat richtung privatisierung.Siehe Autobahn, Maut etc..
#3
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Registriert seit: 24.05.2010

Kapitänleutnant
Beiträge: 1898
Zitat Luckysh0t;26808368
Ja, nur leider geht unser Staat richtung privatisierung.Siehe Autobahn, Maut etc..


Der Staat macht ja schon Privatisierung ohne Privatwirtschaft, alles kaputt sparen und sich dann wundern das es nicht mehr funktioniert, siehe Bahn. Alle Erschießen diese BWLer, die fahren dieses Land vor die Wand. Und dann alles wieder in Schuss bringen, egal was es kostet.
#4
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Registriert seit: 17.06.2005

Kapitänleutnant
Beiträge: 1559
Staatlich geht ja mal gar nicht, das wäre doch Sozialismus oder Kommunismus.
Wir müssen doch dem Kapitalismus dienen und zwar ungezügelt.
#5
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Registriert seit: 28.08.2017

Matrose
Beiträge: 20
Irgendwie etwas schwach, es muss doch schon zu denken geben wenn es immer noch Gegenden gibt, in denen man mit Glück Edge mit einem Balken Empfang hat.
Da haben uns meiner Meinungen nach sogut wie alle EU-Staaten völlig überholt.
#6
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Registriert seit: 21.02.2018
Niedersachsen
Stabsgefreiter
Beiträge: 258
Bei mir im Dorf geht nichts. Mit Glück Edge, aber eher nicht und zum Telefonieren muss ich mein Handy (IPhone 5S) hinlegen, sonst ist die Verbindung weg. Und das im Vodafone-Netz. Früher mit O2 war ich zuhause völlig von der Außenwelt abgeschnitten.. Es läuft. Aber Digitalisierung, was auch immer das bedeutet und autonomes Fahren sollen kommen. Viel Glück!
#7
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Registriert seit: 21.11.2011

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1307
Mich nervt generell der Netzausbau in Deutschland, egal ob 5G oder Kabel oder DSL.
Einige in Deutschland haben noch nicht mal 50k Leitung ein paar haben 100/250k und andere haben das Glück über Kabel oder Glasfaser 500K oder mehr zu bekommen.
Kumpel von mir aus der Schweiz, hat hat jetzt bald 10 GBit's Up und Down. Hab ihn schon gefragt ob er mir 1 Gbit Up Down für meinen Server abgibt. :vrizz:
Willkommen - Salt Fiber

Eh wir das mal flächendeckend 1 Gbit bekommen, vergehen bestimmt noch viele viele Jahre.
Beispielweise bei uns wollte die Deutsche Glasfaser Kabel legen direkt in die Häuser. Leider waren nur 15% der Hausbesitzer in unseren Landkreis dafür. Man braucht ja min 40%, ich könnte kotzen. :kotz:
Wenn ich Anwohner Frage warum sie für nein gestimmt haben, bekommst so was zu höhren: Wir warten bis die Telekom ausbaut die wollen auch bald was liefern. bla bla bla, da können die warten bis sie schwarz werden.
Oder es sind Stein alte Leute die eh keine Ahnung von Internet haben. Die sind froh wenn sie Telefonieren können.
#8
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Registriert seit: 22.05.2010
Wendland
Oberbootsmann
Beiträge: 879
Da bin ich ganz froh, dass bei uns jetzt der Landkreis sein eigenes Glasfasernetz FTTH ausbaut. Über 80 % der Bewohner hatten dafür gestimmt (Gott sei Dank).
#9
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Registriert seit: 02.07.2007
Wonfurt
Kapitän zur See
Beiträge: 3476
@ceiber
Gib nicht den Leuten die Schuld die dagegen gestimmt habe,frag dich lieber was du unternommen hast um sie zu überzeugen.Geh zum Bürgermeister,sprechts in Bürgerversammlungen an,das junge Leute wegziehn etc.Ich kann keinen älteren Menschen dafür verantwortlich machen.Und wenn alle stur sind.wegziehen.
#10
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Registriert seit: 10.05.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2995
Jupp, wenn die nicht Denkanstöße von außerhalb kommen (junge Leute ziehen weg, das ist auch schlecht für euch), dann wählen sie halt das, was sie für sinnvoll halten und brauchen.
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