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SK Hynix plant vier neue Fabriken

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sk-hynixDer südkoreanische Halbleiterhersteller SK Hynix lässt sich allem Anschein nach von der Konkurrenz Intel inspirieren und erweitert nun auch seine Fabriken. So planen die Südkoreaner, insgesamt vier neue Fertigungsstätten zu bauen. Diese sollen anschließend einen Mega-Komplex bilden. Insgesamt will SK Hynix 120 Billionen Won in die neuen Bauwerke investieren, in etwa entspricht das 107 Milliarden US-Dollar. 

Außerdem plant der Hersteller, die bestehenden Fabriken weiter auszubauen und zu aktualisieren. So möchte man 35 Millionen Won, circa 31 Milliarden US-Dollar, in Werk “M15” investieren. Beim Werk “M16” sollen in den nächsten Jahren 20 Billionen Won, rund 18 Milliarden US-Dollar, in Aktualisierungen gesteckt werden. Aber auch die SK-Group selbst soll nicht leer ausgehen. So verfolge man aktuell das Ziel, dort insgesamt 37 Billionen Won, rund 33 Milliarden US-Dollar, in Erweiterungen zu investieren.

Geplant ist, den besagten Mega-Komplex südlich der Hauptstadt Seoul zu errichten. Dadurch wäre der Halbleiterhersteller in guter Gesellschaft, denn 85 % der Technologie-Unternehmen befinden sich bereits dort. Zudem erhält SK Hynix, wie auch Intel in Israel, Unterstützung der hiesigen Regierung. Obwohl der Hersteller in der Lage war, im Jahr 2018 einen Nettogewinn von 13,8 Milliarden US-Dollar zu erzielen, wäre der Mega-Komplex ohne die finanzielle Unterstützung durch die Regierung nicht möglich. 

Die geplanten Investitionen würden laut Hersteller ein Schritt in die Zukunft sein, hier sollen die Ideen von Morgen verwirklicht werden. Bereits bei der Planung des Bauwerkes wird an Themen wie autonomes Fahren oder die 5G-Technologie gedacht. Laut Aussagen des Herstellers werden Speicherchips ständig benötigt, auch wenn viele Hersteller keine so guten Quartalsergebnisse erzielen konnten, beziehungsweise die Arbeitsspeicherpreise weiter fallen.

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