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Aus RTG wird Ryzen + Radeon und EPYC + Instinct

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amdNach dem Weggang von Raja Koduri hatte Lisa Su als CEO auch die Leitung der Radeon Technologies Group übernommen. Einen neuen Leiter der RTG-Gruppe gibt es bis heute nicht und AMDs aktuelle Strategie hinsichtlich der Ausrichtung der einzelnen Produkte macht es auch zwangsläufig nicht notwendig, dass es einen Leiter gibt.

Die aktuelle Strategieplanung sieht eine enge Zusammenarbeit in der Entwicklung der verschiedenen Produktkategorien vor. Die Ryzen-Prozessoren sollen enger auf die Radeon-GPUs abgestimmt werden und die EPYC-Serverprozessoren mit den Radeon-Instinct-GPU-Beschleunigern zu einer Einheit im Datacenter werden. Ein Beispiel dieser Synergie-Effekte ist die Unterstützung von PCI-Express 4.0 durch die kommenden EPYC-Prozessoren Rome und die GPU-Beschleuniger auf Basis der Vega-20-GPUs.

Am Rahmen der Umstrukturierung in der Chefetage gibt AMD folgende Änderungen bekannt:

  • Darren Grasby, zuvor Chef der Sales-Abteilung im OEM-Bereich und Channel-Partnern wird die Sales-Abteilung nun auf global Ebene in allen Bereichen und Märkten leiten.
  • Sandeep Chennakeshu wird Executive Vice President of Computing and Graphics und wird die Bereich High-Performance-PC, Gaming und Semi-Custom leiten. Vor AMD war er für Blackberry tätig und hat in seinen 30 Jahren Berufserfahren auch schon für Unternehmen wie Ericsson, Freescale und Sony gearbeitet.
  • Forrest Norrod, Senior Vice President und General Manager der Datacenter und Embedded Solutions Group wird zukünftig den kompletten Datacenter-Bereich betreuen. Neben den EPYC-Prozessoren wird dies in Zukunft auch die GPUs für diesen Bereich mit einschließen.
  • Mark Papermaster wird vom Senior Vice President und Chief Technology Officer zum Executive Vice President befördert. Damit will AMD Papermaster noch enger an sich binden, denn er gehört zu den Köpfen hinter der aktuellen Entwicklung bei den Prozessoren und der Technologien wie dem Infinity Fabric und dem Chiplet-Design.

"2019 marks an important inflection point for AMD as we prepare to launch our next-generation high-performance 7nm products," sagt Dr. Lisa Su, AMDs CEO. "I am excited to strengthen and align our leadership team around our customers and end markets to sharpen our focus on continued growth and market share gains.

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 02.05.2017

Admiral
Beiträge: 11064
Dazu fällt mir nur noch eins ein:

https://www.computerbase.de/2019-01/amd-personal-fuehrung/
#2
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Registriert seit: 29.08.2018

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1477
Wäre echt toll, wenn in Zukunft bei Notebooks mit AMD-APU falls eine dGPU verbaut wird, keine von NVIDIA verbaut wird!

Mal will sich doch nicht unnötigerweise potentielle Treiberprobleme einhandeln...
#3
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Registriert seit: 12.05.2013

Vizeadmiral
Beiträge: 7732
Also ich weiß ja nicht wie fähig der Manager ist und vlt ist meine Einschätzung dazu etwa sunfair, aber zuvor bei Blackberry gewesen zu sein würde ich jetzt nicht gerade als was besonderes bezeichnen so wie es um Blackberry mittlerweile aussieht. Die haben alles extrem verschlafen.

Das GPUs jetzt organisatorisch stärker bei den CPUs angebunden sind führt natürlich zu positiven Synergie Effekten aber ich habe die Befürchtung dass sich damit entweder noch weniger um GPUs gekümmert wird oder man zugunsten der GPUs die CPUs vernachlässigt.
#4
Registriert seit: 04.09.2015

Obergefreiter
Beiträge: 74
Zitat NasaGTR;26766686
Also ich weiß ja nicht wie fähig der Manager ist und vlt ist meine Einschätzung dazu etwa sunfair, aber zuvor bei Blackberry gewesen zu sein würde ich jetzt nicht gerade als was besonderes bezeichnen so wie es um Blackberry mittlerweile aussieht. Die haben alles extrem verschlafen.

Das GPUs jetzt organisatorisch stärker bei den CPUs angebunden sind führt natürlich zu positiven Synergie Effekten aber ich habe die Befürchtung dass sich damit entweder noch weniger um GPUs gekümmert wird oder man zugunsten der GPUs die CPUs vernachlässigt.


2013/14 bei Blackberry angefangen (am tiefsten Punkt) und dann mitgerettet was zu retten ging. Er war für die Software-Sparte zuständig und das ist ja das einzige was geblieben ist.
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