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Kommando zurück - Tesla-Aktien bleiben öffentlich handelbar

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tesla motorsAls Elon Musk seine Überlegungen publik machte, den öffentlichen Handel mit Tesla-Aktien zu beenden, sorgte das bei Tesla-Anlegern und Tesla-Unterstützern gleichermaßen für Unruhe. Mit einem neuen Statement werden diese Pläne nun aber auch schon wieder begraben.

Ursprünglich war Musk zuversichtlich, dass er genug Unterstützung von Investoren finden würde, um den öffentlichen Handel mit Tesla-Aktien zu beenden. Das hätte eine Reihe von Vorteilen für Tesla gehabt. So hätten Leerverkäufe, also Negativwetten auf Tesla, genauso unterbunden werden können wie die starken Kursschwankungen der Vergangenheit. Anders als bei einem börsennotierten Unternehmen mit öffentlichem Aktienhandel wäre auch die Verpflichtung zur quartalsweisen Vorlage von Geschäftszahlen weggefallen und so Druck von Tesla genommen worden.

In Gesprächen mit wichtigen Investoren hat Elon Musk nun seine Haltung noch einmal grundlegend überdacht und geändert. Im Endeffekt sollen Tesla-Aktien auch in Zukunft öffentlich handelbar bleiben. Ein offizielles Tesla-Statement führt aus, dass es konkret Gespräche mit Silver Lake, Goldman Sachs und Morgan Stanley und verschiedenen großen und kleinen Anteilseignern gegeben hat. 

Die meisten Anteilseigner wären demnach davon überzeugt, dass Tesla als öffentlich handelbares Unternehmen besser aufgestellt wäre. Institutionelle Anleger würden ansonsten auch interne Compliance-Probleme bekommen. Und auch private Investoren sahen den Plan kritisch. Musk musste auch einräumen, dass er sich den geplanten Schritt ursprünglich zu einfach vorgestellt hatte. Tesla aus dem öffentlichen Handel zu nehmen, wäre so aufwändig und zeitraubend geworden, dass dieser Schritt die zentralen Pläne des Unternehmens gefährdet hätte. Zumindest prinzipiell stünde laut Musk aber mehr als genug Kapital zu Verfügung, um den öffentlichen Handel zu beenden. Musk versucht also zumindest den Eindruck zu vermeiden, dass er wegen fehlender Unterstützung zurückrudern muss. 

Nach einigem wilden Hin und Her bleibt damit letztlich bei Tesla und für die Tesla-Anleger erst einmal alles wie gehabt.  

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Kommentare (9)

#1
Registriert seit: 08.05.2018

Bootsmann
Beiträge: 643
jemand der nur auf eine "idee" hin und "ich w8rde gerne so und so" mejrere millionen in aktien in den sand setzt, der hat es sowieso verdienr. aber die leute die so viel kohle haben gehen überlegter vor. um schadenersatz geltend zu machen, musst du nachweisen dass du 1. lange geplant hattest zu den zeitpunkt als der kursverfall einsetzte zu verkaufen und 2. dass der kurs sich nicht wesentlich verändert hätte, hätte muskatnuss diese aussagen nicht gemacht.
#2
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Registriert seit: 01.01.2016

Oberbootsmann
Beiträge: 932
Schade.
Das kann nicht sonderlich gut ausgehen.

Muss er weiter gegen die Leerverkäufer angehen und damit den Fortschritt ausbremsen.
#3
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Registriert seit: 17.05.2003
Augsburg
Admiral
Beiträge: 11836
Ich hoffe mal, dass der gute Herr Musk jetzt dafür in den Bau kommt.
#4
Registriert seit: 08.05.2018

Bootsmann
Beiträge: 643
dafür dass er nur eine überlegung kudngetan hat? ich hoffe mal nicht. aber anscheinend hast du ganz geheime, extrem belastende informationen.
#5
Registriert seit: 30.04.2008
Civitas Tautensium, Agri Decumates
Leutnant zur See
Beiträge: 1095
@kaiser
An Teflon-Musk wird alles abgleiten.

@DeckStein
Ganz offensichtlich gab es die behauptete gesicherte Finanzierung nicht, es wurde vorab weder mit Banken, noch mit großen Investmentgesellschaften gesprochen und es lag noch nicht einmal eine Absichtserklärung des BoD vor; die mußte notdürftig nachgereicht werden, die an die Aufsichtsbehörde einzureichenden Unterlagen fehlten bis zuletzt.
Und "nur eine Überlegung kundgetan"? Junge, wie kann man zum Thema schreiben und so ignorant sein?
Musks Twitter-Account ist offiziell als Verlautbarungsplattform für Tesla registriert. Alles, was Musk dort herum posaunt, sind damit offizielle Aussagen von Tesla.
#6
Registriert seit: 08.05.2018

Bootsmann
Beiträge: 643
ich gewichte die einzelnen zwischenfakten etwas anders.
#7
Registriert seit: 03.07.2007

Obergefreiter
Beiträge: 87
Zitat DeckStein;26484204
ich gewichte die einzelnen zwischenfakten etwas anders.


Das kann sich eine Börsenaufsicht aber nicht erlauben. Rechtlich kann die Aktion von Musk durchaus als Kursmanipulation ausgelegt werden. Welche Strafen dafür in den USA möglich wären, weiß ich nicht. Aber seine Aktion war einfach unnötig, weil sie mit Sicherheit nicht dazu beiträgt, Tesla in ruhigere Gewässer zu manövrieren, sondern das Gegenteil bewirkt.
#8
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Registriert seit: 18.04.2004
Rodgau bei Ffm
Flottillenadmiral
Beiträge: 5788
Tesla: US-Börsenaufsicht verklagt Elon Musk - Aktie unter Druck - SPIEGEL ONLINE
#9
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Der zweitnervigste Twitter-Account neben dem von Trump. Shkrelis gibt's ja nimmer.
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