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Stellungnahme Cryteks: Finanzielle Krise überwunden

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crytekIn den letzten Wochen hatten sich Meldungen zu angeblichen, finanziellen Problemen der deutschen Spieleschmiede Crytek gehäuft. Demnach seien nicht nur zahlreiche Führungskräfte von ihren Posten zurückgetreten, auch einige Mitarbeiter hätten aufgrund ausstehender Gehaltszahlungen ihre Arbeiten niedergelegt. Zuletzt wechselte der Grafikchef der CryEngine zu id Software. Als möglicher Übernahme-Kandidat wurde häufig Sony genannt. Auch wenn Crytek selbst die Berichte von Anfang zurückwies, hüllte man sich in den letzten Wochen in Stillschweigen und kommentierte keinerlei Gerüchte.

Nun aber hat sich das Unternehmen zu Wort gemeldet. Demnach seien die finanziellen Probleme überwunden, die strategische Neuausrichtung hin zu einem Online-Game-Service beschlossen. Alle Mitarbeiter seien ausführlich informiert worden. Nachfolgend der gesamte Wortlaut des Crytek-Statements, den das Spielemagazin Gamestar und der Ursprung aller Gerüchte am vergangenen Freitag veröffentlichte:

In den vergangenen Tagen wurde wiederholt über finanzielle Probleme bei Crytek berichtet. Nachdem wir bereits unsere Mitarbeiter in allen Standorten informiert haben, möchten wir dies nun auch in Richtung unserer Kunden und den Medien tun. Gegenüber unseren Mitarbeitern haben wir bereits eingeräumt, dass unsere Informationspolitik in der Vergangenheit nicht immer optimal war. Wir bitten allerdings auch um Verständnis dafür, dass wir nicht alle Einzelheiten nach außen geben können.
Wie die gesamte Gaming-Branche, befindet sich auch Crytek in einem Umbruch. Hintergrund ist der Wandel von Retail-Produkten hin zu Online-Game Services sowie die Etablierung von Crytek als erfolgreichem Online-Publisher.
Diese Herausforderungen gehen einher mit einem Kapitalbedarf, den wir nun gedeckt haben. Damit können wir uns nun auf die langfristige strategische Ausrichtung von Crytek und auf unsere Kernkompetenz - die Entwicklung und Vermarktung von Spielen und Technologie - konzentrieren. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir über Einzelheiten unserer Entwicklung nicht informieren können. Hierdurch ist es besonders in den vergangenen Tagen und Wochen zu Medienberichten und Gerüchten gekommen, die unsere Angestellten teilweise verunsichert haben.
Tatsache ist: Wir haben neben der Deckung des Kapitalbedarfes die Grundlage geschaffen, die Zukunft von Crytek nicht nur kurzfristig, sondern langfristig zu sichern. Wir möchten die Tradition unseres Unternehmens fortführen. Das, was Crytek auszeichnet, sind Know-How und Engagement mit Herzblut. Dies soll auch in Zukunft so bleiben.
Das Feedback aus den eigenen Reihen sowie der Zuspruch aus unserer Community bestärkt uns. Wir bedanken uns dafür, dass die überwiegende Anzahl unserer Mitarbeiter trotz der schwierigen Lage treu zu uns steht. In unserer Branche sind Ups und Downs keine Seltenheit - wir sind sicher, dass wir das Tal bald durchschritten haben und es dann wieder aufwärts geht. Wir arbeiten weiterhin hart daran, unseren Kunden auch in Zukunft Gaming-Entertainment in der gewohnten Qualität bieten zu können.
Wir sind zuversichtlich, bald weiterepositive Nachrichten bekannt geben zu können. Bis dahin bitten wir um Geduld. Sobald wir mehr bekannt geben können, werden wir dies tun.

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Kommentare (2)

#1
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Beiträge: 227
@Autor: Ich denke, hier sollte fairerweise gamesindustry.biz eher als Quelle genannt werden. Nicht nur, weil die Meldung dort 4 Stunden eher erschien, sondern weil dort auch explizit erwähnt wird, dass denen gegenüber das Statement geäußert wurde. Bei Gamestar wirkt es eher wie "geklaut und keine Quelle genannt", wie es all die anderen Magazine brav getan haben. Außerdem ist beim Copy & Paste bei "weitere positive" ein Leerzeichen abhanden gekommen.

Zum Thema: Bin mal gespannt, wie es weitergeht. "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht,.." Erst die Krise dementiert, jetzt soll man glauben, dass langfristig alles super ist? Ein paar Zweifel habe ich da. Dennoch schön, dass es erstmal weitergeht. Hoffentlich kann deren Homefront-Nachfolger den mittelmäßigen ersten Teil toppen.
#2
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Flottillenadmiral
Beiträge: 5788
Krise überwunden aber die Top Köpfe sind schon gegangen.
Mal schauen wie es weiter geht.
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