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E-Plus-Gruppe: Keine Roaming-Gebühren bei Prepaid-Partnern

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eplus gruppeNachdem die E-Plus-Gruppe im letzten Monat eine Partnerschaft mit dem Messangerdienst WhatsApp bekannt gab und in einem späteren Prepaid-Tarif voraussichtlich die Daten des Messangers nicht mit in das Datenvolumen einrechnen wird, folgte im Rahmen der gestern angelaufenen CeBIT die nächste Ankündigung. Ab Mitte April sollen im EU-Ausland für Prepaid-Kunden keine Roaming-Gebühren mehr anfallen. Ab dem 11. April und damit rechtzeitig zum Oster-Fest werden auch die Partner Ortel, Mobilka und Ay Yildiz in den Ländern der Europäischen Union sowie in Island, Lichtenstein, Norwegen und in der Schweiz auf die teils teuren Roaming-Gebühren bei Prepaid-Karten verzichten.

Dann sollen ankommende Gespräche auch im EU-Ausland kostenfrei bleiben. Für ausgehende Telefongespräche in alle anderen europäischen Netze sollen hingegen einheitlich neun Cent pro Minute anfallen. Der Versand einer SMS soll EU-weit sieben Cent betragen. Die Kosten für Datenübertragung werden im Ausland auf das Niveau im Inland herunter korrigiert. Für jedes übertragene Megabyte sollen Prepaid-Kunden 23 Cent bezahlen.

Den Anfang der schrittweisen Umstellung innerhalb der E-Plus-Gruppe machte Aldi Talk. Im Februar gab man bekannt, dass ab den 3. März die bekannten Minutenpreise vom innerdeutschen ALDI-TALK-Basistarif auch im europäischen Ausland gelten und ankommende Gespräche ebenfalls kostenfrei bleiben. Aldi-Talk-Kunden telefonieren netzintern damit für drei Cent in der Minute über die Ländergrenzen hinweg und bezahlen für Gespräche in alle anderen europäischen Netze elf Cent pro Minute.

Zusätzlich sollen die Marken ab dem 11. April ein neues EU-Sprach- und –Internet-Paket anbieten. Bei einem gleichbleibenden Preis von 4,99 Euro erhält man im Paket 100 Freiminuten bzw. 100 MB Datenvolumen. Die EU-Pakete können nach deren Verbrauch jederzeit wieder aufgebucht werden und haben eine Laufzeit von sieben Tagen. Aldi-Talk-Kunden bekommen jeweils 120 Inklusiveinheiten.

Die E-Plus-Gruppe greift damit dem Vorhaben der EU-Kommission, die Roaming-Gebühren komplett abzuschaffen bzw. weiter zu reglementieren, vor. „Sie zahlen künftig im EU-Ausland für ihre Gespräche und die mobile Datennutzung nicht mehr als zu Hause. So schaffen wir Kostentransparenz und Sorgenfreiheit.“, kommentierte Alfons Lösing, verantwortlicher Geschäftsführer für das Wholesale- und Partnergeschäft. Auch T-Mobile USA schaffte die Roaming-Gebühren teilweise ab.

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