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ASUS ROG: Modulares Gehäuse, neue Gaming-PCs, externe GPU und mehr (Video-Update)

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asus rogDie Computex 2016 hat in Taipei noch nicht offiziell begonnen und doch haben es einige Hersteller nicht abwarten können und bereits erste neue Produkte vorgestellt. So hat ASUS nicht nur drei neue ZenFones mit drei unterschiedlichen Displaydiagonalen und das ZenBook 3 vorgestellt, sondern nun auch jede Menge Elektronik aus der Republic-of-Gamers-Serie gezeigt, die das Sortiment erweitern werden. Von gänzlich neuen PC-Systemen und einem neuen Gaming-Monitor, bis hin zu einer externen Grafiklösung, einem neuen LGA2011-3-Mainboard, einem Notebook und neuem Headset.

Eines der Highlights war das neue Avalon-Gehäuse, das ASUS zusammen mit In Win auf die Beine gestellt hat und sich als absolut modular bezeichnen lässt. So befinden sich auf der Front vier 2,5-Zoll-Hot-Swap-Einschübe, die der Besitzer nach Belieben bestücken kann. Da in diesem Gehäuse kein individuelles Mainboard eingesetzt werden kann, hat ASUS also eine proprietäre Platine entworfen. Allerdings lässt sich das I/O-Panel entsprechend auswechseln und an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Drei verschiedene stehen zur Verfügung. Ob nun ein zusätzlicher LAN-Port, mehr USB-3.1-Gen2-Anschlüsse oder jede Menge USB-3.1-Gen1-Schnittstellen benötigt werden. Bei allen drei I/O-Panels sind WLAN-Antennengewinde vorhanden.

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Das modulare ASUS-ROG-Avalon-Gehäuse

Auf der einzigartigen Hauptplatine befindet sich der Sockel LGA1151, vier DDR4-DIMM-Speicherbänke und auch eine M.2-Schnittstelle. Selbst eine schnelle Grafikkarte lässt sich in einem Seitenfach unterbringen. An der Gehäuse-Front konnten wir einen Power- und Reset-Button, einen Line-In- und Line-Out-Ausgang und zwei USB-3.1-Gen2-Typ-C-Anschlüsse entdecken.

ASUS ROG G31 Edition 10 - Fertiges PC-System mit Bumms

Nicht jeder möchte sich seinen Gaming-PC selbst zusammenbauen und kauft sich lieber ein performantes vorgefertigtes System. Genau für diese Interessenten hat ASUS das G31-Edition-10-System entworfen, dessen Gehäuse sehr futuristisch aussieht und natürlich mit einigen RGB-LEDs versehen wurde. In diesem 20-Liter Gehäuse wurden gleich zwei der brandneuen GeForce-GTX-1080-Grafikkarten im 2-Way-SLI-Verbund untergebracht, die auf diese Weise für eine ordentliche Portion Grafikleistung sorgen. Einen umfangreichen XXL-Test zu der GeForce GTX 1080 haben für pünktlich nach dem Fall des NDA veröffentlicht.

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Der ASUS-ROG-G31-Edition-10-Gaming-PC

Innerhalb des platzsparenden Gehäuses soll ASUS eine ausgeklügelte Belüftung geschaffen haben. Aber nicht nur das: Auch für den Sound wurde anständig vorgesorgt, denn ASUS vertraut bei diesem System auf einen dedizierten ESS-Audio-DAC. So ist auch der Kopfhörerausgang verstärkt. Einen Preis konnte man uns leider noch nicht nennen, aber dieser dürfte nicht all zu niedrig ausfallen.

ASUS ROG GT51 Gaming-PC - Auch ein kraftvolles System

Auf der diesjährigen CES in Las Vegas hat das taiwanische Unternehmen bereits den GT51-Gaming-PC vorgestellt, dort allerdings mit zwei GeForce-GTX-Titan-X-Grafikkarten. In diesem ausgestellten Exemplar auf der Computex 2016 wurden jedoch zwei GeForce-GTX-1080-Grafikbeschleuniger eingebaut und wird auch künftig so verkauft. Als Prozessor werkelt Intels aktueller Core i7-6700K und stellt dafür eine ausreichend gute Basis dar. Auch dem GT51-Gaming-PC hat ASUS einen ESS-Audio-DAC spendiert, ebenfalls mit verstärktem Front-Kopfhörerausgang.

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Der ASUS-ROG-GT51-Gaming-PC

Das Gehäuse selbst ist natürlich auch einen Blick wert. Farblich wurde es in einer Silber-Grau-Kombination designt. In der heutigen Zeit sind RGB-LEDs im Gaming-Bereich mittlerweile nicht mehr weg zu denken, sodass ASUS auch in diesem Punkt nicht gespart hat. Ganz unten an der Gehäusefront wurde ein schick anzusehender Lüfter mit blauer Beleuchtung installiert, dessen Gesamtoptik mit ganz viel Fantasie an ein Auge der Transformers erinnert. Ganz oben erhält der Nutzer Zugriff auf einen Line-Out-, Line-In-Buchsen, drei USB-3.1-Gen1-Anschlüsse und eine USB-3.1-Gen2-Typ-C-Schnittstelle.

ASUS GX800 Gaming-Notebook der neuesten Generation

So manches Notebook kann selbst einen Desktop-PC ganz schön alt aussehen lassen. Nach dem GX700-Modell folgt nun das neue GX800-Modell, das erwartungsgemäß aktuellste Hardware an Bord hat. Als CPU kommt laut ASUS eine Skylake-K-SKU-CPU zum Einsatz, was also bedeutet, dass sich die CPU-Taktfrequenz per freiem Multiplikator anheben lässt. Auch in diesem Notebook soll sich ein 2-Way-SLI-Verbund um die Grafikberechnung kümmern. Es wird vermutet, dass ASUS hier zwei GeForce-GTX-1070(M)-GPUs verbaut hat, dessen Spezifikationen noch nicht offiziell erfasst wurden. Was jedoch fakt ist: Die beiden GPUs werden mit Wasser gekühlt.

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Das ASUS-ROG-GX800-Notebook

Da der bisher unbekannte Preis recht hoch ausfallen dürfte, wurden beim GX800 mechanische Tasten inklusive dem RGB-Aura-Lighting-Feature verbaut, die ASUS "MechTAG" (Mechanical Tactile Advanced Gaming). An das Notebook selbst kann erneut die Docking-Station angeschlossen werden, in diesem zwei 330-Watt-Netzteile integriert wurden und zugleich ein wesentlicher Bestandteil des von ASUS getauften "Hydro Overclocking System"s. Dadurch lassensich nicht nur die unspezifizierte Intel-K-CPU und die beiden Grafikprozessoren übertakten, sondern auch der verbaute Arbeitsspeicher zu mehr Leistung verhelfen. 

Auf der Computex 2016 arbeitete das GX800-Notebook mit einem CPU-Takt von 4,4 GHz, während der Arbeitsspeicher mit effektiven 3.800 MHz arbeitete. Die beiden Grafikchips liefen stattdessen mit 1.428 MHz und der Grafikspeicher wurde auf 2.800 MHz übertaktet.

ASUS ROG Rampage V Edition 10 - Neues ROG-Mainboard für Broadwell-E

Wir haben es natürlich erwartet, dass ASUS auch ein neues ROG-Mainboard für die demnächst erhältlichen Broadwell-E-Prozessoren von Intel anbieten möchte. Umso mehr haben wir uns gefreut, dass der Hersteller die Platine in Taipei mit ausgestellt hat, von der wir ebenfalls einige Bilder eingefangen haben. Auf dem ersten Blick sieht die E-ATX-Platine dem klassischem ASUS Rampage V Extreme sehr ähnlich, doch konnten wir einige Details entdecken, die ASUS zur Unterscheidung zwischen den beiden High-End-Mainboards vorgesehen hat.

Unverändert wurden vier mechanische PCIe-3.0-x16-Steckplätze verlötet, doch anstatt weiterhin auf einen mechanischen PCIe-2.0-x16-Anschluss einer x4-Gen2-Anbindung zu verbauen, setzt das Unternehmen nun auf einen mechanischen PCIe-2.0-x4-Slot, der ebenfalls elektrisch mit vier PCIe-2.0-Lanes über den X99-Chipsatz ans Werk geht. Des weiteren ist noch ein zusätzlicher PCIe-2.0-x1-Steckplatz zu sehen. Beim Großteil der restlichen Ausstattung hat ASUS alles beim Alten gelassen, sprich acht DDR4-DIMM-Speicherbänke, ordentlich Onboard-Features, u.a. auch natürlich passend zu Thema Overclocking.

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Das ASUS ROG Rampage V Edition 10 für Broadwell-E

Für Storage-Geräte hat ASUS allerdings etwas umgebaut und vertraut nun auf zehn SATA-6GBit/s-Ports und jeweils einem U.2- und M.2-Anschluss. Alle vier mechanischen PCIe-3.0-x16-Schnittstellen wurden zudem mit dem neuen Safe-Slot-Feature ausgestattet, das wir uns bereits beim ebenfalls neuen ASUS ROG Strix X99 Gaming angeschaut haben. Wer hätte es gedacht: Auch auf dem Rampage V Edition 10 wurden zahlreiche RGB-LEDs verbaut, die dem Aura-Lighting-Feature angehören und in 16,7 Millionen Farben leuchten können.

Absolut luxuriös fällt das I/O-Panel mit vier USB-3.1-Gen1-, insgesamt vier USB-3.1-Gen2-Schnittstellen (jeweils zwei Typ-A- und Typ-C-Buchsen), dazu gleich Dual-Gigabit-LAN sowie zwei USB-2.0-Anschlüsse, fünf 3,5-mm-Klinke-Buchsen, einem Toslink- und PS/2-Anschluss. Auch ist ein WiFi-Go!-WLAN-AC- und Bluetooth 4.1-Modul mit an Bord, dessen drei Gewinde darauf hinweisen. Natürlich dürfen auch ein CMOS-Clear- und USB-BIOS-Flashback-Button nicht fehlen.

ASUS ROG XG Station 2 - Externer Grafikbeschleuniger

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Die ASUS ROG XG Station 2 als externer Grafikbeschleuniger

Schon viele hatten die Idee, externe Grafiklösungen für Notebooks zu kreieren. ASUS versucht es nun mit der ROG XG Station 2. In einem optisch schick aufgemachten Gehäuse findet eine (High-End-)Grafikkarte ihren Platz. Für den Transfer der Bilddaten dient das Thunderbolt-3.0-Protokoll, sodass hierbei 40 GBit/s an Übertragungsgeschwindigkeit zur Verfügung stehen. Ziel ist es laut ASUS, dass etwa Ultrabooks fit für das Virtual-Reality-Erlebnis gemacht werden, das nach viel Leistung fragt. An der XG Station 2 halten sich zusätzlich vier USB-3.1-Gen1-Anschlüsse und auch ein Gigabit-LAN-Port auf.

ASUS ROG Centurion - Ein 7.1 Gaming-Headset

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Das ASUS-ROG-Centurion-Gaming-Headset

Und auch für die Ohren hatte ASUS etwas liegen. Um einen möglichst realistischen Sound während der Gaming-Session zu ermöglichen, möchte das Unternehmen mit dem Centurion-Headset neue Käufer finden. ASUS spricht hierbei von einem Hi-Fi-ESS-Kopfhörerverstärker, während die In-Game-Kommunikation stets klar und deutlich übertragen bezwiehungsweise wiedergegeben werden.

Preise sind unbekannt, Marktstart fällt unterschiedlich aus

Bei allen hier vorgestellten Produkten konnte uns ASUS noch keine Preise nennen. Und die Zeitpunkte für die Veröffentlichungen fallen sehr unterschiedlich aus. Laut den von ASUS erhaltenen Informationen soll der Verkauf des GX800-Notebooks zum kommenden Schulbeginn nach den Sommerferien starten. Das Centurion-Headset hingegen soll bereits im Juli verkauft werden. Wer sich für den Avalon-Prototypen interessiert darf sich freuen, dass es noch in diesem Jahr erhältlich sein soll. Für den Rest hingegen wurde das dritte Quartal veranschlagt.  

In den kommenden Tagen werden wir weitere Informationen zu den neuen Produkten nachliefern.

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Kommentare (3)

#1
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Registriert seit: 03.09.2008
Mal hier, mal da, aber eher hier!
Bootsmann
Beiträge: 613
Und natürlich mal wieder kein Wort von der Claymore... :/
#2
customavatars/avatar151276_1.gif
Registriert seit: 04.03.2011
Hannover / Laatzen
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 495
Die Grundoptik hätte mich im zarten Alter von 12 eventuell gereizt...
#3
customavatars/avatar50569_1.gif
Registriert seit: 31.10.2006

Leutnant zur See
Beiträge: 1124
Zitat ToMMeK;24619187
Die Grundoptik hätte mich im zarten Alter von 12 eventuell gereizt...


Ich bin jung geblieben, mir gefällt die verspielte Optik auch heute noch mit 33 Jahren.
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