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5,7 bis 6,8 Zoll: ASUS bietet das ZenFone 3 in drei Varianten an (Video-Update)

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asus zenfone 3 deluxeZu den fünf größten Smartphone-Herstellern gehört man nicht, dennoch ist ASUS zufrieden. Denn in den vergangenen zwei Jahren konnte man 30 Millionen Geräte absetzen. Mit dem heute vorgestellten ZenFone 3 soll der Erfolg weiter ausgebaut werden. Dabei geht man mit gleich drei Varianten auf Nummer sicher und setzt zudem auf durchaus konkurrenzfähige Preise.

Abgsehen vom Namen haben die neuen Modelle nicht viel miteinander gemeinsam. Sowohl bei Display, SoC, Speicher und Kamera beschreitet jedes einen eigenen Weg.

ASUS ZenFone 3

Mit unverbindlichen 249 US-Dollar ist das ZenFone 3 ohne Namenszusatz die günstigste Neuheit.

Dafür erhalten Käufer ein 5,5 Zoll großes IPS-Display mit 1.920 x 1.080 Pixeln, das mit maximal 500 cd/m² überdurchschnittlich hell sein soll. Im Innern arbeitet Qualcomms im Februar vorgestellter Snapdragon 625. Dessen acht Cortex-A53-Kerne erreichen im ZenFone 3 maximal 2,0 GHz, was für einen Platz im Leistungsmittelfeld reichen dürfte. Arbeitsspeicher und interner Speicher fallen mit 3 und 16 GB dem Preis angemessen aus, letzterer kann per microsD-Karte erweitert werden.

Das LTE-Modem erreicht dank Cat 6 Übertragungsraten von bis 300 Mbit/s, hinzu kommen ac-WLAN und Bluetooth 4.2.

Beim ZenFone 3 setzt ASUS auf viel Glas
Beim ZenFone 3 setzt ASUS auf viel Glas

Die beiden verbauten Kameras sollen mit Blende f2.0 auch bei schlechten Lichtverhältnissen für gute Fotos sorgen. Der Frontsensor löst mit 8 Megapixeln auf, auf der Rückseite gibt es 16 Megapixel, einen Dual-LED-Blitz, Laser-Fokus und optischen Bildstabilisator.

Beim 152,6 x 77,4 x 7,7 mm großen und 155 g schweren Gehäuse setzt man überwiegend auf Glas und Metall, optische Auffälligkeiten gibt es nur auf der Rückseite. Denn dort steht die Kamera deutlich von der Rückseite ab, darunter hat man einen länglichen Fingerabdrucksensor platziert.

Mit 3.000 mAh bietet der Akku eine für ein Smartphone dieser Größe erwartbare Kapazität, geladen wird per USB 2.0 Typ-C.

ASUS ZenFone 3 Ultra

Den Zusatz Ultra dürfte das aus preislicher Sicht - die UVP gibt man mit 479 US-Dollar an - in der Mitte platzierte Modell vor allem aufgrund des Displays tragen. Denn das bringt es auf gleich 6,8 Zoll. Die Auflösung des IPS-Panels beträgt 1.920 x 1.080 Pixel, der rechte und linke Rand soll wie beim ZenFone 3 nur 0,18 mm breit sein.

Mehr bietet aber auch der SoC. Hier vertraut man auf einen Snapdragon 652, der über je vier Cortex-A53- und -A72-Kerne verfügt, die bis zu 1,4 und 1,8 GHz erreichen. Die Größe des Arbeitsspeichers hängt von der gewählten Version ab, zur Wahl stehen 3 und 4 GB. Gleiches gilt für den erweiterbaren internen Speicher, der entweder 32 oder 64 GB aufnimmt. Modem und Schnittstellen entsprechen denen des ZenFone 3, bei den Kameras gibt es eine Abweichung.

Das ZenFone 3 Ultra bringt es beim Display auf 6,8 Zoll
Das ZenFone 3 Ultra bringt es beim Display auf 6,8 Zoll

Während die Frontlösung auch hier 8 Megapixel und Blende f2.0 bietet, sind es auf der Rückseite 23 Megapixel; beim Dual-LED-Blitz, Laser-Fokus und optischen Bildstabilsator bleibt es.

Das 186,4 x 93,9 x 6,8 mm große und 233 g schwere Gehäuse besteht komplett aus Metall, hervorgehoben werden die nicht sichtbaren Antennen. Auffällig ist auch hier in erster Linie die Rückseite, insbesondere aufgrund des ebenfalls länglich ausgeführten Fingerabdrucksensors. Am unteren Ende sind Stereo-Lautsprecher verbaut.

Auffallen soll aber auch der Akku. Dieser bietet 4.600 mAh, wird per USB 2.0 Typ-C geladen und unterstützt Quick Charge. Er kann aber auch als eine Art Power Bank zum Laden anderer Geräte genutzt werden.

ASUS ZenFone 3 Deluxe

Das neue Flaggschiff ist aber das ZenFone 3 Deluxe, das 499 US-Dollar kosten soll. Zentrale Bestandteile sind das 5,7 Zoll große Super-AMOLED-Display mit seinen 1.920 x 1.080 Pixeln, Qualcomms Snapdragon 820 sowie die Speicherbestückung. Der Arbeitsspeicher fällt mit 6 GB üppig aus, der interne Speicher nimmt je nach Modell 64, 128 oder 256 GB auf; per microSD-Karte ist eine Erweiterung in allen Fällen möglich.

Wie auch bei den beiden Schwestermodellen unterstützt das LTE-Modem zwei SIM-Karten, die zweite geht jedoch zulasten der Speichererweiterbarkeit. Mit ac-WLAN und Bluetooth 4.2 bewegt sich das Smartphone auf der Höhe der Zeit, die Typ-C-Buchse arbeitet dank Version 3.0 mit höheren Übertragungsraten.

Mit dem ZenFone 3 Deluxe bietet ASUS ein neues Flaggschiff
Mit dem ZenFone 3 Deluxe bietet ASUS ein neues Flaggschiff

Die Kameratechnik stimmt mit der des ZenFone 3 Ultra überein, der Akku fasst 3.000 mAh und kann dank Quick Charge schnell geladen werden; die 60-%-Marke wird laut ASUS binnen 39 Minuten erreicht.

Das komplett aus Metall bestehende Gehäuse bringt es auf 156,4 x 77,4 x 7,5 mm und 170 g, die Antennen sind auch hier unsichtbar.

Alle drei Smartphones werden mit Android 6.0 und der hauseigenen Zen UI 3.0 ausgeliefert, Termine hat ASUS aber noch nicht verraten.

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Kommentare (10)

#1
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Leutnant zur See
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Also unterstützt das Zenfone 3 in der Normalen Edition kein Quickcharge ? Naja wenigstens Typ C :D Dann muss ich jetzt überlegen ob es doch ein Zenfone 3 wird statt dem Oneplus X :/
#2
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Bootsmann
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Also das ZenFone 3 Deluxe sieht sehr gut aus.

Hat jemand schon Erfahrungen mit Asus im Smartphone Segment?
#3
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Kapitän zur See
Beiträge: 3567
6,8 zoll.... :fresse:

Irgendwann ist es normal mit 10 Zoll Geräten am Ohr zu telefonieren.
#4
Registriert seit: 12.06.2015

Leutnant zur See
Beiträge: 1118
"Auffallen soll aber auch der Akku. Dieser bietet 4.600 mAh..."

Der Akkut der Ultra Version bietet 4600 mAh, wärehnd die Deluxe Version einen kleineren mit nur 3000 mAh besitzt ist das Korrekt?
#5
Registriert seit: 02.12.2014

Obergefreiter
Beiträge: 78
Ich persönlich finde das Ultra sehr interessant. Ich finde die Größe sehr angenehm. Ich hatte ne Zeit lang das Z Ultra von Sony das auch in der Größenordnung rangierte, blöd war nur als das Display dann in der Hosentasche gebrochen ist.
@SkizZlz
Für viele Leute, mich eingeschlossen, spielt das Telefonieren eher eine untergeordnete Rolle. Mit dem Handy am Ohr wir man mich selten sehen
#6
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Zitat SkizZlz;24616343
6,8 zoll.... :fresse:

Irgendwann ist es normal mit 10 Zoll Geräten am Ohr zu telefonieren.


Besser als ein DynaTAC 8000X :vrizz:
#7
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Stabsgefreiter
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Sind 6,8 zoll nicht arg unpraktisch? Mein Oneplus Two mit 5,5 Zoll passt teils schon nur gerade so in die Hosentasche. Das wird ja dann bei solch einer Größenordnung ein Ding der unmöglichkeit.
#8
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Leutnant zur See
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Zitat lopad;24617683
Sind 6,8 zoll nicht arg unpraktisch? Mein Oneplus Two mit 5,5 Zoll passt teils schon nur gerade so in die Hosentasche. Das wird ja dann bei solch einer Größenordnung ein Ding der unmöglichkeit.


Es gibt Leute die Phablets mögen und ich bin wohl einer von denen geworden :love: Wird Zeit vom 3,7 Zoller wegzukommen :P
#9
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Vizeadmiral
Beiträge: 6732
Es gibt auch Menschen, die keine Karottenjeans tragen :P
Ich bekomm auch ein 7" Tablet in meine Hosentasche (normale Jeans) :)

Wär mir aber auch zu groß. Ich hab jetzt 5,5" und würde wohl bis 6" gehen
#10
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Hauptgefreiter
Beiträge: 169
Den größten Akku hat das mittlere Modell - oh Winder - durch die sagenhafte Größe von 6,8". Akku braucht nur Platz.

Wenn die Kamera nicht scheiße ist und die Teile Windows 10 Mobile als Option anbieten würden.. Das erste würde weggehen, wie warme Semmeln. Günstig, für das WP-Universum sehr gute Specs und im Mittelsegment momentan konkurrenzlos.
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