Seite 3: Verbessertes Frame Pacing und FreeSync

Während NVIDIA das Frame Pacing bereits implementierte und verwendete, reagierte AMD mit einem speziellen Treiber-Release auf diese Anforderungen, die mit dem Catalyst Omage weiter ausgebaut wurden.

AMD Catalyst Omega
AMD Catalyst Omega

Frame Pacing soll aber nicht nur bei den klassischen Multi-GPU-System noch besser funktionieren, sondern auch in AMD-Dual-Graphics-Konfigurationen, bestehend aus einer AMD-GPU und einer -APU.

AMD Catalyst Omega
AMD Catalyst Omega

Das in DisplayPort 1.2a implementierte und dort als Adaptive Sync bezeichnete FreeSync wird laut AMD ab dem kommenden Jahr eine wesentlichere Rolle spielen. FreeSync arbeitet wie NVIDIAs G-Sync auf Basis einer Synchronisation der berechneten Bilder der Grafikkarte und der Bilderwiederholrate des Monitors.

Laut AMD soll bereits ein Monitor-Modell am Markt verfügbar sein, welches FreeSync unterstützt und nur noch ein Firmware-Update benötigt. Die Hersteller validieren den neuen Treiber von AMD aktuell, sodass aber erst im 1. Quartal 2015 mit einer breiteren Verfügbarkeit weiterer Modelle zu rechnen ist.

AMD Catalyst Omega
AMD Catalyst Omega

Auf einem Gaming-Event verkündete AMD kürzlich außerdem, dass Samsung mit gleich mehreren Monitor-Serien und UHD-Monitoren FreeSync unterstützen wird. Bei einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel sollen dabei Diagonalen von 23,6 bis 31,5 Zoll erreicht werden.

AMD Catalyst Omega
AMD Catalyst Omega

Ebenfalls im ersten Quartal 2015 erscheinen wird der Dell UP2715K als erster PC-Monitor mit einer Auflösung von 5K sprich 5.120 x 2.880 Pixel - angesteuert werden müssen diese über zwei DisplayPort-Eingänge. AMD stellt den nativen Support durch einen angepassten Treiber bereit. Im iMac mit 5K Retina Display ist ebenfalls eine Grafikkarte aus dem Hause AMD verbaut.

AMD Catalyst Omega
AMD Catalyst Omega

Mit dem Catalyst Omega ebenfalls ausgebaut wird die Unterstützung und der Funktionsumfang von Eyefinity. Bis zu 24 Displays lassen sich nun über eine Karte ansteuern, vorausgesetzt diese stellt die benötigten Anschlüsse zur Verfügung. Hier kommen MST-Setups zum Einsatz, sodass die Karte nicht die vollen 24 Ausgänge benötigt. Neben der Hardware-Unterstützung will AMD auch die Software angepasst haben, so dass die Konfiguration solcher Setups nun einfacher sein soll.