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World of Tanks enCore RT mit Raytracing-Benchmarks

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worldoftanksMitte September kündigte Intel die Zusammenarbeit mit Wargaming an, um World of Tanks mit einigen Ray-Tracing-Effekten auszustatten. Die Integration der Effekte basiert aber nicht auf der DXR-API auf Basis von DirectX 12, sondern es wird weiterhin DirectX 11 verwendet und die Effekte sollen auf allen Grafikkarten funktionieren.

Wargaming hat eine Standalone-Version alias World of Tanks enCore RT veröffentlicht, welche einen integrierten Benchmark enthält. Nach der Installation des rund 1,5 GB großen Pakets kann der Benchmark gestartet werden. Zuvor können die gewünschten Grafikeinstellungen gemacht werden. Neben der Auflösung und den Antialiasing-Einstellungen sind dies natürlich die Raytracing-Effekte. 

Diese können in verschiedenen Stufen eingestellt werden. Die Einstellung auf Hoch gesetzt, aktiviert die Berechnung harter Schatten, ohne Halbschatten zu berechnen. Allerdings wird hier nicht immer der korrekte Lichteinfall berechnet, sondern der Objektschatten dient nur dazu, um das Objekt vom Untergrund abzuheben. Auf Maximal wird dann eine physikalisch richtige Berechnung vorgenommen und auch weiche Schatten kommen hinzu. Mit der Ultra-Einstellung werden dann weiche und harte Schatten vollständig korrekt berechnet.

In einigen Screenshots kann man sich die Darstellung im Vergleich anschauen:

Wir haben einige gängige Karten durch die rund drei Minuten lange Benchmark-Sequenz geschickt und die Leistungswerte dazu aufgenommen. 

World of Tanks enCore RT

3.840 x 2.160 - Ultra (Avg/99th)

82.7 XX


43.2 XX
75.1 XX


40.6 XX
69.7 XX


38.6 XX
Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Die einzelnen Modelle der beiden Hersteller ordnen sich eigentlich in einer zu erwartenden Reihenfolge ein. Große Überraschungen gibt es nicht.

World of Tanks enCore RT

3.840 x 2.160 (Avg/99th)

Bilder pro Sekunde
Mehr ist besser

Das Aktivieren der Raytracing-Effekten kostet einiges an Leistung, aber eben auch unterschiedlich viel. So bricht eine GeForce RTX 2080 Super um 22 % ein, in der höchsten Stufe sind es 35 % weniger FPS. Eine Radeon RX 5700 XT verliert direkt 35 %. Bei höchster Qualität sind es 45 %. Die Rohleistung der Grafikchips ist hier der ausschlaggebende Grund, denn die RT Cores der GeForce-RTX-Karten werden nicht verwendet.

Fazit

Je nach Hardware muss also wie immer abgewogen werden, welche Effekte in welcher Detailstufe wichtig sind und welche nicht. Auch die verwendete Auflösung hat natürlich einen Einfluss auf diese Entscheidung. Alles in allem zeigt sich World of Tanks eigentlich recht genügsam und sieht immer noch gut aus. Die Entwickler wollen einer möglichst breiten Spielerschaft ermöglichen, das Spiel zu spielen, ohne dass die Hardware zu gröberen Einschränkungen führt. Mit den aktivierten Raytracing-Effekten steigen die Anforderungen jedoch deutlich.

In einem Video haben wir einen direkten Vergleich der Darstellung über die Benchmark-Sequenz erstellt:

World of Tanks enCore RT wird vorerst nur im Benchmark verfügbar sein. enCore RT soll aber in Kürze auch den Weg in das eigentliche Spiel finden. Wann genau dies der Fall ist, ist derzeit noch unklar.

In jedem Fall ist es interessant, in welcher Form sich Intel hier engagiert. Auch an anderer Stelle arbeitet Intel mit Wargaming zusammen. Mit dem Update 1.4 sollen in Zusammenarbeit mit Intel die CPU-Kerne besser ausgenutzt werden. Die Verbesserungen zielen vor allem auf die Tatsache ab, dass derzeit etwa 60 % der Systeme über einen Vierkern-Prozessor verfügen und diese auch gut ausgelastet werden, es darüber hinaus bei den Sechskern- und Achtkern-Prozessoren jedoch dazu kommt, dass einige Kerne recht stark und andere kaum belastet werden. Die Methode erinnert stark an die Verbesserungen in DirectX 12, denn auch hier sollen Ressourcen freigemacht werden, um den Prozessor besser auszulasten.

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