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Seagate Archive HDD ST8000AS0002 im Test

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Seite 8: Fazit

Ähnlich wie beim letzten großen Technologiewechsel der Branche von LMR auf PMR (Longitudinal auf Perpendicular Magnetic Recording) steht man derzeit erneut vor der Frage, wie die Kapazität der Festplatten langfristig weiter gesteigert werden kann. Seagate hat mit der Erhöhung der Speicherdichte pro Magnetscheibe über die SMR-Technik einen gänzlich anderen Weg eingeschlagen als bspw. HGST, die mit Heliumfüllung die Platter-Anzahl gesteigert haben. Die ST8000AS0002 ist quasi die Erstauskopplung, Seagate wird sicherlich noch etwas weiter an der Kapazitätsschraube drehen können. Was die Performance der Festplatte betrifft, sind die prognostizierten Einbußen bei Schreiboperationen durch die SMR-Technik jedoch nicht so gravierend, wie man hätte erwarten können. Wie sind gespannt, wann - und vor allem welcher Hersteller - zuerst die nächste Schranke von 10 TB pro Laufwerk knacken wird.

Insgesamt präsentiert sich die ST8000AS0002 als solides Laufwerk und eignet sich aufgrund der hohen Kapazität hervorragend als Backup/Archivierungs-Medium. Seagate selbst rät vom Einsatz in lastintensiven Bereichen wie Surveillance oder NAS ab, was aufgrund der SMR-Funktionsweise mehr als verständlich ist und beim Einsatz beachtet werden sollte. Preislich spielt sie natürlich passend zur Kapazität ganz oben mit und ist mit fast 250 Euro nicht gerade günstig. Dort wo Platz knapp ist und jedes Laufwerk zählt, kann sie ihre Stärken ausspielen. Als fader Beigeschmack bleibt eigentlich nur, dass die Zuverlässigkeitswerte (Lesefehler, Load/Unload-Cycles, MTBF, Garantiezeit) nicht dem Enterprise-Umfeld entsprechen.

Positive Aspekte von Seagates ST8000AS0002 :

  • hoher Speicherplatz
  • Leistung oberhalb von Desktop/NAS-Festplatten

Negative Aspekte von Seagates ST8000AS0002 :

  • Preis
  • Zuverlässigkeitswerte nur auf Desktop-Niveau

 

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Kommentare (19)

#10
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Registriert seit: 21.03.2005
Berlin
Rīgarider
Beiträge: 28656
Ich nutze die Platte selber. Beim Kopieren von knapp 3 TB auf diese Platte ist mir aufgefallen, dass die Datenraten nach einigen hundert Gigabyte massiv einbrechen. Ich denke, das hängt mit der Technik zusammen. Von anfänglich 160 MB/s bleiben am Ende rund 30 übrig. Das ist allerdings für den genannten Einsatzzweck tolerierbar.
#11
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12586
Zitat JJ002;23565154
Sie ist für den 24/7 Betrieb spezifiziert, das jedoch mit wenigen Datenzugriffen.
Richtig, die darf 24/7 laufen und hat ein Workload-Rating von 180 TB im Jahr, während normale Consumer HDDs meist nur ein Rating von 55TB im Jahr haben. Anders als bei den TBW von SSDs zählen bei HDD die gelesene und geschriebene Datenvolumen zum Workload. Gute Enterprise HDDs haben meist ein Rating von 550TB im Jahr, die Archive liegt da also in der Mitte. Wer die Workload Ratings übersteigt, der muss mit geringere Haltbarkeit und erhöhten Ausfallraten rechnen.
#12
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Registriert seit: 21.01.2014
CRiEGER.de
Stabsgefreiter
Beiträge: 330
Zitat
Wie sind gespannt, wann - und vor allem welcher Hersteller - zuerst die nächste Schranke von 10 TB pro Laufwerk knacken wird.

Nur gut, dass HGST heute die sofortige Verfügbarkeit der Ultrastar Archive Ha10 mit 10TB angekündigt hat.
#13
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12586
Genau, die HGST 10TB wurde im September vorgestellt, daher war es eigentlich keine Überraschung. Fraglich wird bei der eher sein, in welchen Systemen man sie überhaupt nutzen kann, denn die braucht offenbar einen Host der SMR aware ist.
#14
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Registriert seit: 09.06.2005
Bregenz
Flottillenadmiral
Beiträge: 5977
Zitat
Wir konnten eines der begehrten Testexemplare ergattern, eine ST8000AS002, die wir im folgenden Artikel näher betrachten. Zusätzlich befassen wir uns ebenfalls mit der neuen Aufzeichnungstechnik SMR.


Da habt ihr eine Tippfehler drin Modell heißt ja ST8000AS0002 und nicht ST8000AS002. Da wurde eine 0 hinten vergessen ;)

Aber danke sonst für den Test :)
#15
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Registriert seit: 02.03.2015

Leutnant zur See
Beiträge: 1257
Zitat Berlinrider;23565219
Ich nutze die Platte selber. Beim Kopieren von knapp 3 TB auf diese Platte ist mir aufgefallen, dass die Datenraten nach einigen hundert Gigabyte massiv einbrechen. Ich denke, das hängt mit der Technik zusammen. Von anfänglich 160 MB/s bleiben am Ende rund 30 übrig. Das ist allerdings für den genannten Einsatzzweck tolerierbar.


Uhh tue das nicht, lieber mehrere kleine Mengen als eine große auf einmal.
Wenn die Platte leer ist gehen die ersten 2 TB recht fix drauf, danach würde ich nur noch 300-400GB pakete rüberschieben.
So bleibt die Übertragungrate bei ca. 80MB/Sek. in etwas über einer Stunde hat man dann die Menge geschafft.
#16
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Registriert seit: 06.04.2013
anywhere
Oberbootsmann
Beiträge: 829
Zitat Holt;23565338
Genau, die HGST 10TB wurde im September vorgestellt, daher war es eigentlich keine Überraschung. Fraglich wird bei der eher sein, in welchen Systemen man sie überhaupt nutzen kann, denn die braucht offenbar einen Host der SMR aware ist.



Ach die 10TB HGST ist in der Firma als "Server" HDD im 2er Verbund tätig,
die gibt's seit ca. 1. Mai für kleinere Händler und ist einwandfrei
#17
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 875
ich habe die platte heutemorgen bekommen und 7TB draufgepackt, kein einziger einbruch, nie unter 80MB/s meistens 150MB/s im schnitt 130MB/S, das ganze 7TB lang.

immer die leute die von sachen sprechen von denen sie keine ahnung haben oder das produkt nicht besitzen
#18
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Registriert seit: 15.07.2010
Ba-Wü
Bootsmann
Beiträge: 723
hab die Platte auch, es kommt stark auf die Größe der zu kopierenden Daten an.
Große kopiert sie mit gut über 100mb/s bei kleinen bricht sie schon unter die 50mb/s runter
#19
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Registriert seit: 06.01.2009

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 465
Falls es noch jemanden juckt, ich hab die Platte auch, und 5,5TB auf einmal rüberkopiert. Hat 43h gedauert...
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