> > > > Seagate Archive HDD ST8000AS0002 im Test

Seagate Archive HDD ST8000AS0002 im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 7: Benchmarks: Windows 7 Startzeit, Temperatur, Lautstärke

Um eine Aussage über die Tauglichkeit als potentielles Systemlaufwerk zu erhalten, haben wir das ursprüngliche Windows 7 des Testsystems kurzer Hand auf die vorliegenden Probanden geklont und mehrfach hintereinander starten lassen. Gestoppt wurde dabei die Zeit vom Einschalten des PCs bis zur Anzeige des Login-Bildschirms von Windows 7. Dementsprechend ist hier der gesamte Bootup-Vorgang des BIOS mit enthalten:

Windows 7

Startzeit

s
Weniger ist besser

Der gemittelte Durchschnitt der Startzeit von mehr als 55 Sekunden lässt die Archive HDD auf den letzten Platz fallen, was sie als Boot-Medium denkbar ungeeignet dastehen lässt.

Um die Betriebstemperatur der Festplatten unter größtmöglicher Last zu ermitteln, wurde jedes Laufwerk nach Abschluss der jeweiligen Benchmarks über die Erase-Funktion von HDTune vollständig überschrieben. Dadurch konnten wir sicherstellen, dass die Laufwerke einer konstant hohen Belastung ausgesetzt sind und durch die permanent anliegenden Schreibvorgänge ein hohes Maß an Wärme freisetzen müssen. Die Temperaturen der Festplatten wurde durch Auslesen des entsprechenden SMART-Wertes unmittelbar nach Abschluss des Erase-Vorgangs protokolliert und mit der Umgebungstemperatur zum Zeitpunkt der Messung bereinigt, um eine Vergleichbarkeit herzustellen:

Temperaturen:

Betriebstemperatur

Delta Raumtemperatur

C
Weniger ist besser

Trotz des SMR-bedingten höheren Schreibaufwands bleibt die ST8000AS0002 vergleichsweise kühl und reiht sich mit ihrem Ergebnis von 19 °C genau zwischen die NAS- und Enterprise-Laufwerke ein.

Werfen wir nun einen Blick auf den Energieverbrauch der Festplatten, einmal im Bereitschaftszustand (Idle) und einmal unter Last:

Stromverbrauch:

Stromverbrauch

Idle

W
Weniger ist besser

Stromverbrauch

Last

W
Weniger ist besser

Der gemessene Stromverbrauch liegt mit 7,7 Watt im Leerlauf und 9 Watt unter Last erneut im Mittelfeld.

Die Entwicklung der Betriebslautstärke haben wir ebenfalls verglichen, einmal im Bereitschaftszustand (Idle) und einmal während der Seek-Phase im Zugriff:

Lautstärke:

Betriebslautstärke

Idle

dbA
Weniger ist besser

Betriebslautstärke

Seek

dbA
Weniger ist besser

Auch beim Betriebsgeräusch präsentiert sich die ST8000AS0002 nicht schlecht und schließt die Lücke zwischen den sehr leisen NAS-Boliden und den verhältnismässig lauten Enterprise-HDDs.

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (22)

#13
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13344
Genau, die HGST 10TB wurde im September vorgestellt, daher war es eigentlich keine Überraschung. Fraglich wird bei der eher sein, in welchen Systemen man sie überhaupt nutzen kann, denn die braucht offenbar einen Host der SMR aware ist.
#14
customavatars/avatar23719_1.gif
Registriert seit: 09.06.2005
Bregenz
Flottillenadmiral
Beiträge: 5981
Zitat
Wir konnten eines der begehrten Testexemplare ergattern, eine ST8000AS002, die wir im folgenden Artikel näher betrachten. Zusätzlich befassen wir uns ebenfalls mit der neuen Aufzeichnungstechnik SMR.


Da habt ihr eine Tippfehler drin Modell heißt ja ST8000AS0002 und nicht ST8000AS002. Da wurde eine 0 hinten vergessen ;)

Aber danke sonst für den Test :)
#15
customavatars/avatar217861_1.gif
Registriert seit: 02.03.2015

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1403
Zitat Berlinrider;23565219
Ich nutze die Platte selber. Beim Kopieren von knapp 3 TB auf diese Platte ist mir aufgefallen, dass die Datenraten nach einigen hundert Gigabyte massiv einbrechen. Ich denke, das hängt mit der Technik zusammen. Von anfänglich 160 MB/s bleiben am Ende rund 30 übrig. Das ist allerdings für den genannten Einsatzzweck tolerierbar.


Uhh tue das nicht, lieber mehrere kleine Mengen als eine große auf einmal.
Wenn die Platte leer ist gehen die ersten 2 TB recht fix drauf, danach würde ich nur noch 300-400GB pakete rüberschieben.
So bleibt die Übertragungrate bei ca. 80MB/Sek. in etwas über einer Stunde hat man dann die Menge geschafft.
#16
customavatars/avatar190792_1.gif
Registriert seit: 06.04.2013
anywhere
Oberbootsmann
Beiträge: 829
Zitat Holt;23565338
Genau, die HGST 10TB wurde im September vorgestellt, daher war es eigentlich keine Überraschung. Fraglich wird bei der eher sein, in welchen Systemen man sie überhaupt nutzen kann, denn die braucht offenbar einen Host der SMR aware ist.



Ach die 10TB HGST ist in der Firma als "Server" HDD im 2er Verbund tätig,
die gibt's seit ca. 1. Mai für kleinere Händler und ist einwandfrei
#17
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 992
ich habe die platte heutemorgen bekommen und 7TB draufgepackt, kein einziger einbruch, nie unter 80MB/s meistens 150MB/s im schnitt 130MB/S, das ganze 7TB lang.

immer die leute die von sachen sprechen von denen sie keine ahnung haben oder das produkt nicht besitzen
#18
customavatars/avatar137308_1.gif
Registriert seit: 15.07.2010
Ba-Wü
Oberbootsmann
Beiträge: 840
hab die Platte auch, es kommt stark auf die Größe der zu kopierenden Daten an.
Große kopiert sie mit gut über 100mb/s bei kleinen bricht sie schon unter die 50mb/s runter
#19
customavatars/avatar105930_1.gif
Registriert seit: 06.01.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 768
Falls es noch jemanden juckt, ich hab die Platte auch, und 5,5TB auf einmal rüberkopiert. Hat 43h gedauert...
#20
customavatars/avatar252555_1.gif
Registriert seit: 22.04.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 163
So, habe seit Gestern die Platte in einem Fantec Gehäuse. Nach ein paar 100GB, fällt die Datenrate unter 40 MB/s (Bei 800 GB Schreiblast) und die Platte wird 45 Grad warm. Also nix kühl oder gar brauchbar schnell. Na ja, wenn sie hält dann soll es mir Recht sein :rolleyes:
#21
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 13344
Wie warm eine HDD (und HW generell) wird, hängt von der Kühlung also vor allem dem kühlenden Luftstrom ab!
#22
customavatars/avatar252555_1.gif
Registriert seit: 22.04.2016

Hauptgefreiter
Beiträge: 163
Echt? Das weiß ich selber nach 23 Jahren PC Erfahrung...ich würde es nicht erwähnen, wenn diese Platte nicht außergewöhnliche Merkmale zeigt. Neben der Wärmeentwicklung und der beobachteten schlechten Schreibrate, macht diese auch sehr, sehr komische Geräusche beim Betrieb (regelmäßiges Rattergeräusch.)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Samsung SSD 750 EVO im Test - die neue Einsteiger-Klasse?

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-750-EVO/TEASER

Samsung gehört zu den Standardempfehlungen, wenn es um SSDs geht, sowohl im Highend-Bereich mit der Samsung SSD 950 PRO als auch im Mainstream-Bereich mit der 850 EVO. Letztere hat vor kurzem ein Upgrade erfahren, dabei wurde der 3D-Speicher durch eine neue Version mit nunmehr 48 statt 32... [mehr]

Crucial MX300 SSD mit 750 GB und 3D-NAND im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/CRUCIAL-MX300-750GB/TEASER

Crucial meldet sich zurück und packt mit der MX300 aktuelle Speichertechnologie in ein 2,5-Zoll-Laufwerk. Den Anfang macht dabei ein einziges Modell mit einer ungewöhnlichen Speicherkapazität von 750 GB, das gegen die Samsung SSD 850 EVO und andere Mainstream-Laufwerke bestehen soll. Die... [mehr]

Seagate Ironwolf 8 TB, WD Red 8 TB und Toshiba Enterprise Cloud 6 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/HDD_ROUNDUP_08-2016_TEASER

Auch wenn in den allermeisten Rechnern heutzutage statt einer Festplatte eine SSD als Systemlaufwerk zum Einsatz kommt, so sind die klassischen Magnetspeicher für das Speichern größerer Datenmengen weiterhin gefragt, zumal die beliebten NAS-Systeme als Cloud für Zuhause ein neues Absatzgebiet... [mehr]

Preiswerte M.2-SSD Intel 600p mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/INTEL-600P/TEASER

Mit der Intel X25-M war Intel einst eine feste Größe im Markt für Consumer-SSD, bis sich der Chipriese in den letzten Jahren fast ausschließlich auf den Enterprise-Markt konzentriert hat. Mit der SSD 750 hat Intel inzwischen zwar auch wieder ein Laufwerk für Heimanwender im Angebot, doch ist... [mehr]

NVMe-SSD Samsung 960 PRO mit 512 GB und 2 TB im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/SAMSUNG-960-PRO/TEASER

Die Samsung SSD 950 PRO hat bis heute unsere Benchmark-Tabelle als schnellste SSD angeführt. Konkurrenz bekommt sie jetzt aus eigenem Haus in Form des Nachfolgers 960 PRO. Dabei handelt es sich um mehr als ein kosmetisches Update, denn Samsungs neuste M.2-SSD mit NVMe-Interface ist insbesondere... [mehr]

Toshiba OCZ RD400 SSD mit NVMe im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TOSHIBA-OCZ-RD400/TEASER

Auch Toshiba steigt jetzt mit der OCZ RD400 SSD in die Königsklasse der schnellen Halbleiter-Laufwerke mit NVMe-Interface ein. Mit einem PCI-Express-Interface der dritten Generation und vier Lanes verspricht Toshiba eine Performance von bis zu 2.600 MB/s beim Lesen und 1.600 MB/s beim Schreiben,... [mehr]