Seite 2: Windows To Go

"Windows To Go" ist ein neues Feature von Microsofts Windows 8. Es ermöglicht die Installation direkt auf einen USB-Stick, von dem man dann Windows direkt booten kann. Gedacht ist diese Funktion vor allem für Unternehmen, die ihren Mitarbeitern ermöglichen wollen, an nahezu jedem Rechner arbeiten zu können. Laut Microsoft funktioniert jede Hardware, die für Windows 7 oder 8 zertifiziert ist. Auch das Verschlüsseln mit Bitlocker ist möglich, um wichtige Daten vor Dritten schützen zu können. Leider funktioniert dieses Feature nur mit einer Enterprise-Version von Windows 8 - vermutlich aus lizenztechnischen Gründen.

Die "Workspace"-Reihe ist für dieses Feature von Microsoft offiziell zertifiziert und kann direkt mit der "Windows To Go"-Funkion genutzt werden. Einmal eingerichtet hat man ein Windows auf einem USB-Stick, das nahezu überall funktioniert. Bei einem neuen Rechner dauert der Systemstart etwas länger - die Einrichtung übernimmt Windows dabei komplett selbst, Einstellungen oder Treiber müssen (zumindest für grundlegende Funktionen) nicht angepasst werden.

window8Windows 8 To Go

Unser Testmodell mit 32 GB ist nach der Windows To Go-Installation knapp zur Hälfte gefüllt. Genauer belegt Windows 13,7 von 29,4 verfügbaren GB. Somit ist noch ausreichend Platz für Dokumente und andere Daten. Zieht man den Stick im Betrieb ab, bleibt das System praktischerweise stabil - Windows gibt einem dann 30 Sekunden, um den Stick wieder einzustecken und ohne Datenverlust weiterzuarbeiten. So sind die eigenen Dokumente nicht verloren, falls man den Stick unabsichtlich vom System trennt. Laufen die 30 Sekunden ab, fährt Windows das laufende System herunter - ein Datenverlust lässt sich dann natürlich nicht ausschließen.

Das laufende System fühlt sich angenehm schnell an. Die Bootzeit inklusive BIOS liegt bei ca. 36 Sekunden. Browser, Officeprogramme und Explorer reagieren verzögerungsfrei - flüssiges Arbeiten ist ohne Weiteres möglich. Treiberseitig funktionierte auf mehreren Testsystemen alles ohne Probleme. W-LAN-, Sound- und Grafikchips wurden direkt erkannt und funktionierten ohne Probleme.