Seite 2: Der Einbau im Detail: Hardware

Bevor das Corsair Accelerator Cache-Laufwerk eingebaut wird, sollte man sich folgender Einschränkungen bewusst sein: Es kann nur das Bootlaufwerk unterstützt werden, sekundäre Laufwerke sind ausgeschlossen. Auch darf das Bootlaufwerk nicht größer als 2 TB sein und muss als MBR eingerichtet sein (GPT/GUID-Partitionen werden nicht unterstützt). Es darf außerdem nur ein Betriebssystem auf dem Laufwerk installiert sein, wobei die 100 MB-Bootpartition auf dem gleichen Laufwerk vorhanden sein muss (das ist eigentlich immer der Fall). Ebenfalls nicht unterstützt werden RAID-Volumes oder mehrere Cache-Laufwerke im gleichen System. Und die vielleicht wichtigste Einschränkung: Es wird nur Windows 7 unterstützt (sowohl 32- als auch 64-Bit).

Zum Einbau der Corsair Accelerator benötigt man im Wesentlichen drei Sachen (die nicht im Lieferumfang enthalten sind): Jeweils ein SATA-Kabel, um die SSD mit dem Mainboard und dem PC-Netzteil zu verbinden und einen Einbaurahmen. Sollte man ein Gehäuse besitzen, das eine Aufnahme für 2,5-Zoll-Laufwerke besitzt, ist der Einbaurahmen nicht notwendig. Allerdings bieten insbesondere ältere Gehäuse nur 3,5-Zoll-Schächte für normale Festplatten. Die Montage der SSD in den Einbaurahmen ist abhängig von der Beschaffenheit des letzteren, bei dem von uns verwendeten Modell wird die SSD von unten mit dem Rahmen verschraubt.

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Der Einbaurahmen lässt sich dann wie eine normale 3,5-Zoll-Festplatte im Gehäuse verschrauben. Auch hier sind die Montagemöglichkeiten sehr vielfältig, sodass man im Zweifelsfall die zum PC-Gehäuse gehörige Anleitung zu Rate ziehen sollte. Bevor man die SSD verschraubt, sollte man sich noch die Seriennummer aufschreiben, die auf der Rückseite des Laufwerks aufgedruckt ist. Diese benötigt man später, um die Software zu installieren.

Ist die SSD mit oder ohne Einbaurahmen im Gehäuse verschraubt, muss sie noch angeschlossen werden. Dazu benötigt man zum einen ein SATA-Datenkabel (auf dem folgenden Foto das rechte), welches das Laufwerk mit dem Mainboard verbindet. Die meisten SATA-Datenkabel besitzen eine Arretierung (hier in Form eines Metallbügels), d.h. das Kabel sollte beim Einstecken (leise) „klicken", was signalisiert, dass die Arretierung eingerastet ist, sodass sich das Kabel nicht versehentlich wieder lösen kann. Auf Kabel ohne Arretierung sollte man aus diesem Grund auch lieber verzichten – ein teilweise lockeres Kabel kann ein unerklärliches Verhalten herbeiführen und nicht immer unbedingt offensichtlich sein. Auf der Mainboardseite sollte man einen SATA-Anschluss wählen, der mit dem Chipsatz verbunden ist. Anschlüsse, die über Zusatzchips realisiert wurden, arbeiten häufig nicht so zuverlässig bzw. problemlos wie native Anschlüsse. Auch hier ist im Zweifelsfall wieder das Handbuch des Mainboards zu konsultieren, da es keine einheitliche Kodierung unter den verschiedenen Mainboard-Herstellern gibt.

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Als letztes muss das Laufwerk noch mit Strom versorgt werden, dies geschieht über ein SATA-Stromkabel (auf dem Foto das linke). Inzwischen sollte jedes Netzteil über SATA-Stromanschlüsse verfügen. Ist dies nicht der Fall, gibt es entsprechende Adapter zu kaufen. Der von uns verwendete Stromanschluss besitzt ebenfalls eine Arretierung, dies ist aber nicht üblich und auch nicht so nötig wie beim Datenkabel, da der Stromstecker deutlich breiter ist und deswegen schon deutlich fester sitzt.