Seite 8: Skalierung

Beginnen wir, bevor wir versuchen die Ergebnisse einzuordnen und ein Fazit zu ziehen, zunächst einmal damit die Ergebnisse der Overclockingtests anschaulich aufzuarbeiten und dabei die Skalierung der Prozessoren zu betrachten. 

Betrachten wir also zunächst die interessanteste und damit naheliegenste Skalierung, die Skalierung der Kernspannung, als der VCore:

VCore Skalierung

Das Diagramm ruft uns ins Gedächtnis, was während der Overclocking Tests schon festzustellen war:

Unser erster Proband mit der Batch L51B740 hat am meisten Übertaktungspotential und schafft den selben Takt mit deutlich weniger VCore bzw. mit selber VCore deutlich mehr Takt als seine Mitstreiter. Es skaliert zunächst bis 4,5 GHz in ungefähr 32-mV-Schritten, was eine sehr gute Skalierung bedeutet. Erst der Sprung auf 4,6 GHz benötigt exorbitant mehr Spannung als die Sprünge zuvor. Der Sweetspot, also der Punkt an dem die gebotene Leistung noch in Einklang mit der dafür aufgewendeten Energie steht, ist bei dieser CPU definitiv 4,5 GHz.

Unsere zweite CPU mit selbiger Batch L51B740 hat dagegen leider etwas schlechteres OC-Potential und skaliert nur bis 4,4 GHz mit 32 mV. Ab 4,4 GHz benötigt sie für weitere 100 Mhz dann 50 mV bzw. sogar 100 mV. Der Sweetspot dieser CPU liegt also bei 4,4 GHz.

Der Sweetspot der dritten CPU im Bunde befindet sich sogar schon bei nur 4,3 GHz. Bereits der Sprung auf 4,4 GHz benötigt schon 64 mV mehr Spannung.

Verbrauchs Skalierung

Eine Betrachtung der Skalierung des Verbrauchs bestätigt unsere Beobachtungen und die Sweetspots der verschiedenen Prozessoren.