Seite 13: Fazit

Mit dem AMD FX-8320e konnte AMD die Effizienz seiner aktuellen "Vishera"-Prozessoren deutlich verbessern. Erkauft wird dieses Ergebnis allerdings durch stark reduzierte Taktraten. Das spiegelt sich natürlich in der Performance wider, denn mit den aktuellen Intel-Prozessoren kann es die kleine FX-CPU nicht aufnehmen. Wie schon beim AMD FX-8370e reicht es beim kleinen Schwestermodell lediglich für einen Platz in der oberen Hälfte der unteren Leistungsregion und das sowohl in CPU-lastigen Benchmarks, wie auch in Spielen. 

Dafür aber konnte AMD die Leistungsaufnahme deutlich verbessern. Dank der geringeren TDP-Klasse zeigt sich der AMD FX-8320e deutlich sparsamer als die bisherigen Modelle der "Vishera"-Familie. Vor allem unter Last ist die neue FX-CPU deutlich genügsamer als die anderen FX-Modelle unseres Testfeldes. Zusammen mit den restlichen Komponenten unseres Testsystems zog der AMD FX-8320e gerade einmal knapp 150 Watt aus der Steckdose, während es beim AMD FX-8120 oder FX-8150 noch weit über 200 Watt waren. Gegen die Intel-Konkurrenz kann sich der neue "efficient"-Ableger allerdings auch hier nicht behaupten. Die aktuellen "Haswell"- und "Haswell-Refresh"-Modelle sind noch einmal eine Ecke sparsamer. 

Beim Preis aber kann AMD punkten. Mit einem einem Preis von etwa 122 Euro ist der FX-8320e zwar etwas teurer als ein normaler FX-8320, sticht dafür aber alle anderen Intel- und AMD-Modelle unseres Benchmark-Vergleichs aus. Selbst ein Intel Core i5-4690K oder gar ein älterer Core i5-3450 sind teurer. 

Insgesamt ist der AMD FX-8320e ein durchaus interessantes Modell für AMD-Fans. Wer aber etwas schnellere Modelle bei gleichzeitig geringerer Leistungsaufnahme haben möchte, der sollte sich doch eher im Intel-Lager umsehen. Die CPU kommt leider zwei Jahre zu spät.

Positive Aspekte des AMD FX-8320e:

  • Ausreichend hohe Leistung
  • Deutlich sparsamer als andere FX-Modelle
  • Günstiger Preis

Negative Aspekte des AMD FX-8320e:

  • Vergleichsweise hohe Leistungsaufnahme